Fbv verhältnis

  • Mahlzeit an alle ich habe eine Frage und zwar bin ich im offenen Vollzug der JVA Bielefeld Senne bin im FBV Verhältnis über eine Firma fest angestellt und habe einen durchschnittlichen Nettolohn von 1500 bis 1900 € dieser natürlich auf das haftkonto geht jetzt meine Frage ich befinde mich seit neuestem in der Privatinsolvenz wie läuft dies ab bekomme ich nur mein bewirtschaftungs Geld und die Haftkosten und der Rest wird gepfändet oder habe ich eine Pfändungsgrenze wäre schön wenn mir da jemand helfen könnte

  • Hallo Marcel,

    sei gegrüßt. Schön, dass Du zu uns gefunden hast. Diese Frage ist selbst mir zu speziell, vielleicht findet sich einer, der was dazu sagen kann LG Lasker

  • Hallo Marcel,


    interessante Frage, bin gespannt ob dazu jemand aktuelle Informationen hat.


    Ich habe dazu dieses gefunden ist allerdings von 2010:

    https://www.iww.de/ve/archiv/f…-gefangenengeldern-f27571



    Wenn das Ü-Geld angespart ist, gehen die vorher dafür abgezweigte Teil in Eigengeld über und kann verpfändet werden.

    Auf Antrag kann die Anstalt aber Teile des Ü-Geldes für Resozialisierungszwecke (zum Beispiel für die Schuldenregulierung / Schuldensanierung) freigeben.

    Vielleicht wäre das noch eine Möglichkeit?


    Jeder Anfang hat ein Ende wobei dieses Ende ein neuer Anfang sein wird


    18.03.2009 - 05.10.2011

    5 Mal editiert, zuletzt von waldfee60 ()

  • wäre schön wenn mir da jemand helfen könnte

    Du hast während Deiner Privatinsolvenz doch einen Rechtsanwalt (Insolvenzverwalter) dem Du ja jede Einkommensveränderung mitteilen musst.

    Du musst doch ihm alle drei Monate Deine Einkommensnachweise vorlegen und bei Änderungen bist Du verpflichtet dem Insolvenzverwalter dieses mitzuteilen und bei Nichteinhaltung droht Dir sonst die Versagung der Restschuldbefreiung.

    Also wende Dich umgehend bei Deinem Insolvenzverwalter


    Was doch für ein Netz wir weben,


    wenn wir den Weg der Täuschung gehen.


  • ich bin jetzt erst seit einem Monat in der Privatinsolvenz und mit dem Insolvenzverwalter habe ich gesprochen er kann aber keine hundertprozentige Aussage dazu geben muss ich selbst schlau machen da eher selten mit inhaftierte zusammenarbeitet daher hatte ich gedacht von hier eine vernünftige und hilfreiche Antwort zu bekommen danke euch schonmal für die Antworten vielleicht kommt ja noch was

  • von hier eine vernünftige und hilfreiche Antwort

    Die hast Du von mir doch erhalten. Vielleicht war das zu ungenau, dass aber Dein Insolvenzverwalter keine Ahnung davon hat, kann ich mir schwer vorstellen, weil es im Grunde genommen recht einfach ist.

    Denn alles was Du monatlich über 1.139 Euro verdienst, musst Du Deinem Insolvenzverwalter angeben bzw. auf das Insolvenkonto Deines Verwalters abführen. Dabei spielt es keine Rolle ob Du im Knast bist oder nicht.

    Da Du nicht über das gesamte Geld verfügen kannst, musst Du die Geschäftsstelle der JVA von Deiner Privatinsolvenz unterrichten, damit die alles was über den Pfändungsfreibetrag von 1.140 € liegt, an Deinen Insolvenzverwalter abführen kann.


    Mir wäre fast die Restschuldbefreiung durch so einen Fehler versagt worden. Deshalb wundert mich das Verhalten Deines Insolvenzverwalter etwas.


    Was doch für ein Netz wir weben,


    wenn wir den Weg der Täuschung gehen.