Mein finanzieller Ruin?

  • Heute war ich endlich mal beim Jobcenter um meine finanzielle Hilfe zu beantragen.

    Völlig umsonst.


    Ich bin berufstätig, Vollzeit, verdiene jetzt aber nicht so viel, das ich mir eine eigene Wohnung leisten kann.

    Wobei, klar kann ich mir eine Wohnung leisten, wenn da nicht noch andere Fixkosten zum Leben wären.

    Mit dem Gehalt meines Freundes war das alles kein Problem, wir haben gut gelebt.

    Jetzt wo er weg ist, schaffe ich es gerade mal meine Fixkosten zu stämmen, was zum essen habe ich aber nicht.

    Das Jobcenter sagte, ich verdiene zu viel. Mag ja sein, das ich mit meinem Gehalt locker die Wohnung bezahlen kann, aber bedenken die auch mal, das zum Leben noch andere Kosten gehören?

    Die Dame hat mich dann zum Sozialamt geschickt, zum beantragen des Wohngeldes.

    Gesagt, getan ...

    auch wieder völlig umsonst. Ich verdiene zwar nicht wirklich viel, sagte die Sozialamtdame, aber es sieht trotzdem schlecht für mich aus.

    Den Antrag hat sie mir trotzdem gegeben, ein Versuch ist es wert.

    Tja, jetzt muss ich meine Vermieterin auch einen Zettel ausfüllen lassen. Ich habe aber nicht vor, ihr zu sagen warum ich das jetzt beantragen muss. Was soll ich ihr denn sagen? Nichts?

    Die Wahrheit würde Sie nicht verstehen.


    Als ob die Sache mir nicht eh schon zu schaffen macht, kann ich mir jetzt überlegen, wie ich über die Runden komme, falls dieser Antrag beim Sozialamt auch scheitert.

    Was soll ich denn tun? Einen zweiten Job als Aushilfe hatte ich mir auch schon überlegt, aber das ist zeitlich unmöglich.

    Sehr oft arbeite ich 6 Tage in der Woche. Habe spontan mal Frühschicht, mal Spätschicht. Soll ich dem anderen Chef sagen, ich komme dann wann ich kann? So stellt mich doch keiner ein.


    Keine Ahnung, aber ich bin ziemlich verzweifelt und finde gerade keinen Ausweg. :(

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