Verlegung?

  • Hallo liebe Forumsmitglieder. :)


    Seit über zwei Wochen versucht mein Freund verlegt zu werden. Also näher an seinen Heimatort. Er hat ja einen festen Job, den er behalten darf, wenn man ihn hier hin holt.

    Zur Info (er ist in einem offenen Vollzug in Bielefeld, mit der Bahn würde es 3 Stunden dauern bis er bei seinem festen Job ist).

    Er hatte jetzt schon mehrfach mit der Sozialarbeiterin gesprochen, über seine Verlegung. Zuerst sagte man ihm, seine Akte wäre noch nicht angekommen. (Gut, wie ich weiß kann sowas ja alles seine Zeit dauern.)

    Nun war er am Montag nochmals bei ihr und sie sagte ihm, das nun alles da wäre und man seine Verlegung am Mittwoch (also heute) in einer Konferenz besprechen würde.


    So viel dazu.

    Jetzt hat mein Freund mich eben angerufen. In der Konferenz wurde seine Verlegung gar nicht besprochen, weil NIEMAND davon wusste das er verlegt werden möchte und auch keine Unterlagen vorhanden wären.


    Was könnte er denn jetzt tun?

    Das Problem ist, er hat einen Antrag vor 2 Wochen auf eine Verlegung gestellt und als er zur Haft angetreten ist, hatte er alle Unterlagen dabei. Unterlagen wie zb den Arbeitsvertrag. Zusätzlich hat sein Chef ein neues Schreiben aufgesetzt, wo er nochmals bestätigt das mein Freund dort weiter arbeiten darf und er sich allen Prüfungen unterzieht.

    Wieso existieren diese Unterlagen nun nicht mehr? Warum weiß angeblich niemand was von einer Verlegung? Und wieso erzählt denn da jeder was anderes?


    Mag ja sein das er hier keine freien Plätze in den JVAs gibt, aber dann kann man das doch auch so sagen, oder nicht?

    Bin ich jetzt zurecht verwirrt, oder habe ich da nur was falsch verstanden?

    Warum geht das bei manchen alles so schnell, aber bei meinem Freund nicht? Und wieso gibt ihm dort keiner antworten, mit denen man arbeiten kann?


    Danke schonmal fürs lesen und für eure Antworten.

    Liebe Grüße

  • Er hatte jetzt schon mehrfach mit der Sozialarbeiterin gesprochen, über seine Verlegung

    Ich schreibe soetwas immer sehr ungern, weil ich von den Sozialarbeiter nicht allzuviel halte. Aber ein Sozialarbeiter ist für eine Verlegung, meiner Meinung nach, gar nicht zuständig.

    Ich weiß von einem bayerischen Inhaftierten, das er sich wegen seiner Verlegung an seinen Abteilungdienstleiter gewendet hat. Denn er ist der Chef seiner Abteilung und dort sollten auch alle Unterlagen vorliegen. Denn im Falle einer Ablehnung muss die Anstalt das Begründen und gegen diese Ablehnung kann man dann bis vors Ministerium der Justiz ziehen.


    Bei so einem Sozialfutzi haben solche wichtigen Dokumente eigentlich gar nichts zu suchen :planlos:. Der ist für Soziales zuständig, wie Bestellungen aufgeben, Wohnraumbeschaffung, Familienbesuche usw.

    Alles andere ist für den eine Nummer zu hoch, sorry aber das geht gar nicht. Soetwas bestärkt mich mal wieder in meiner schlechten Meinung.

    Oh welch verworren Netz wir weben, wenn wir nach Trug und Täuschung streben.

    (Sir Walter Scott)

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