Einzahlung verschwunden ...

  • Hallo ich habe mal ne Frage...

    Ich habe meinem Mann in seiner 1 Tel Woche in der JVA Einkaufs Geld zukommen lassen was aber in der JVA nicht als solches verbucht wurde auf dem Konto meines Mannes sondern als normale Einzahlung! Jetzt konnte er schon beim letzten mal nicht einkaufen. Darauf hin habe ich am jetzigen Montag erneut Geld als direkt Einzahlung mit gebühr bei der Postbank eingezahlt, die sagten mir da auch das es am Dienstag bei denen auf dem Konto drauf verbucht sei...

    Die in der JVA sagen nur aber die haben nichts ...

    Was kann man da machen ich kann doch nicht schon wieder was einzahlen das geht doch so nicht und kann doch nicht richtig sein!!!!

    Habt ihr da einen tip

  • Du musst einen bestimmten Verwendungszweck meist Zusatzeibkauf angeben. Ansonsten wird es als Eigengeld verbucht. Er kann aber dann den Antrag stellen, dass er das dann auf ein anderes Konto umbuchen kann. Ansonsten dauert es einfach auch, bis die Gelder durch die Verwaltung auf die Haftkonten gebucht werden. Auch da ist Geduld gefragt.

  • Auch wenn Deine Bank sieht....dass es auf dem Konto der JVA verbucht ist, sieht sie nicht wie die JVA das Geld dann auf seinen Konten verbucht.Das wird ja intern in der JVA gemacht.

    Wichtig ist..wie die anderen schon geschrieben haben, immer der Verwendungszeck.

    Meine Vergangenheit ist Geschichte...meine Zukunft mein Geheimnis und jeder Augenblick ein Geschenk

  • Am besten erkundigt er sich was genau im Verwendungszweck stehen muss. Bzw, vielleicht steht es auch auf der Homepage der JVA.


    Bei uns zB ist es so das recht viel da rein geschrieben werden muss.

    Name, Geb Datum, Buch Nummer, welche JVA plus die exakte Angabe wofür es verwendet werden soll.

    Und es muss der exakte Betrag sein.

    ZB Sondereinkauf 125€. Ist es weniger wäre es okay, würd ich aber mehr überweisen als die 125 dann wäre es ein Problem und käme nicht als Sondereinkaufs Zahlung bei ihm an (weil die es nicht aufteilen können und er nicht mehr haben darf zum einkaufen?).

    Wenn es echt ist, dann kann Entfernung nicht trennen, Zeit kann nicht schwächen und niemand ersetzt den anderen.

    Eigentlich ganz einfach.


  • Ich habe grad mal nachgeschaut. Soll das Geld für einen einmaligen Einkauf sein, muss im Verwendungszweck Zusatzeinkauf angegeben werden. Weiter noch der Name und das Geburtsdatum.

    Ansonsten bei Fragen sich mit der Zahlstelle in Verbindung setzen.

    0400/428001-0

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  • Also bei mir ist es angekommen. Er hat mir allerdings ein Überweisungsformular mitgegeben, aber ich habs dann online gemacht, muss allerdings Sondergeld draufstehen im Betreff, ich kopier dir das mal von der Jva - Rv was dazu steht (AK-55 denk ich mal ist die Nummer für die Jva - Rv, also wahrscheinlich hat da jede Jva auch ne andere Bezeichnung)


    Hinweise zu Geldangelegenheiten

    Die Gefangenen haben kein Bargeld in der Anstalt. Für die Verwaltung ihrer Gelder ist die Anstalt zuständig. Die Übergabe von Geld ist eine Ordnungswidrigkeit.

    Arbeitende Insassen haben einen monatlichen Verdienst. Von diesem Verdienst muss jede/r Strafgefangene 4/7 für die Zeit nach seiner/ihrer Entlassung ansparen, das sogenannte Überbrückungsgeld. Der verbleibende Betrag (3/7) kann als "Hausgeld" für die Beschaffung von Nahrungs-, Genuss- und Körperpflegemitteln in der Anstalt ausgegeben werden.

    Strafgefangene, die schuldlos ohne Arbeit sind, erhalten ein Taschengeld in Höhe von z. Zt. 35,91 €/Monat. Untersuchungsgefangene, die keine Arbeit bekommen, können nur mit dem Geld einkaufen, das ihnen überwiesen wird.


    Sie können Ihrem inhaftierten Angehörigen monatlich jeweils maximal 65,75 € (= Sondergeld I) für Briefmarken/Telefongebühren/Nahrungs- u. Genussmittel auf das


    Konto der Zentralen Zahlstelle Justizvollzug
    Baden-Württembergische Bank (BW Bank)
    IBAN: DE25 6005 0101 0004 5521 07
    BIC: SOLADEST600


    überweisen. Entsprechend vorgefertigte Überweisungsträger/Zahlscheine erhalten Sie bei den Besuchsbediensteten.

    Darüber hinaus ist – ebenfalls auf die vorgenannte Bankverbindung – im Einzelfall eine Einzahlung für Wiedereingliederungszwecke (z. B. Zahnersatz, Brille, Bewerbungsunterlagen…) möglich (= Sondergeld II), wenn der Gefangene zuvor die Genehmigung hierfür bei seinem Vollzugsleiter eingeholt hat; die Höhe richtet sich nach dem Verwendungszweck.


    Alle Überweisungen, die Sie tätigen wollen, müssen zwingend folgende Angaben enthalten:

    - Name, Vorname und Geburtsdatum des Inhaftierten (vorgedrucktes Feld)
    - Anstaltskennung: AK55 (vorgedrucktes Feld)
    - Grund der Zahlung / Verwendungszweck (z.B. Sondergeld I, Zahnersatz, Brille etc.).

    Nur mit diesen Angaben lassen sich Zahlungseingänge sicher zuordnen und Verwechslungen vermeiden.


    Die Mitarbeiter der Anstalt dürfen kein Geld in Empfang nehmen. Einzahlungen sind - wie beschrieben - nur mit Überweisungsformular über eine Bank möglich.


    Sollten Sie noch weitere Fragen haben, die Ihnen Ihr Angehöriger oder der Beamte der Besuchsabteilung nicht beantworten kann, wenden Sie sich bitte an den zuständigen Vollzugsleiter oder den Sozialarbeiter. Die Zuständigkeit können Sie dem Aushang an der Torwache entnehmen.

    Nicht am Ziel wird der Mensch gross, sondern auf dem Weg dort hin. (Ralph Waldo Emerson)

  • Manchmal wenn ich was überweise

    Kann ich es sehen aber der Empfänger noch nicht. Umgekehrt genau so. Weiß nicht ob es an der Postbank liegt oder whatever.... warte noch bis morgen.

    hast du es online überwiesen oder wie hast du überwiesen?

    Ansonsten lass denen den Auszug davon zukommen , da sehen die ja das es da ist und dann müssen sie auf die Suche gehen.

  • Wenn Du alles so gemacht hast....puh..woher sollen wir wissen, wo der Fehler liegt.

    Das Geld muss ja da sein, dann soll er mal nachhaken woran es liegt, einen Antrag auf Umbuchung auf sein Einkaufskonto stellen, das kann nur er machen.

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