Einweisungsverfahren in Hagen

  • Ich weiß nicht inwiefern es stimmt das jeder Häftling so ein Einweisungsverfahren mit machen muss.


    Ich kann nur sagen das es bei meinem nicht so wahr, der ist erst nach Bielefeld gekommen und 10 Tage später direkt nach Werl ohne Umwege über Hagen.

    Ja, so war das bei meinem ja auch. Er ist direkt in den GV nach Schwerte gekommen. Ohne die Station Hagen.


    Also kann es doch sein, dass er die Wahl gehabt haben könnte - entweder da in Schwerte bleiben und abwarten, bis sich was tut oder ab nach Hagen mit der Möglichkeit dann schneller in den OV nach Bochum zu kommen. Und dort dann auch die Ausbildung machen zu können.


    Verstehe ich das richtig?


    Ich Danke euch allen für eure Antworten!

  • Was ich nicht so ganz verstehe ist warum den Umweg über Hagen ? Da ist er dann 3 Monate und die entscheiden ob er für den Ov geeignet ist? Wieso nicht gleich Schwerte? Da ist er doch schon. Die wissen doch wie er sich führt und ob er mitarbeitet usw. Also sollten die es doch am besten beurteilen können.


    Moon

    Bei meinem wurde es dann in der Vpk besprochen. Erst haben sie gesagt ja er kann gehen sobald das Verfahren abgeschlossen ist. Als es das dann war, haben sie gesagt ne für die Ausbildung die er gerne machen wollte ging es nicht. Weil er noch zu viel Zeit zwischen Ausbildungsende und Entlassung hätte.


    Dann sollte er ne andere Ausbildung anfangen das hat aber vom zeitlichen nicht mehr gepasst. Sie hätten nur noch 3 Tage zum verlegen gehabt und das war ihnen zu kurzfristig.

    Also wenn Ausbildung dann auch erst im Februar.


    Weiß er überhaupt was für eine Ausbildung er machen möchte?

  • hier der link https://www.justiz.nrw.de/Geri…ngangsseite_0/index.php#5


    und hier kopiert was dort unter anderem geschrieben steht


    Einweisungsverfahren

    Gemäß § 104 Abs. 2 S. 2 StVollzG NRW legt der Vollstreckungsplan für das Land Nordrhein-Westfalen fest, welche Gefangenen zunächst einer Einweisungsanstalt oder Einweisungsabteilung zur Durchführung der Behandlungsuntersuchung nach § 9 StVollzG NRW zuzuführen sind.

    Nach dem Vollstreckungsplan für das Land Nordrhein-Westfalen müssen

    • männliche,
    • zu Freiheitsstrafe verurteilte,
    nicht auf freiem Fuß befindliche Personen, deutscher Nationalität, mit einer Vollzugsdauer von mehr als 30 Monaten

    sowie

    männliche, vom Jugendstrafvollzug ausgenommene Gefangene, mit einer Restvollzugsdauer von mehr als 30 Monaten

    am Einweisungsverfahren teilnehmen.


    In dem Gespräch mit dem Beamten ging es wahrscheinlich auch darum schnellstmöglich ins Einweisungsverfahren zu kommen. Den gangbarsten Weg dafür kenne ich nicht. Wie es dann tatsächlich läuft hängt nicht von dem ab was ein einzelner Beamter sagt oder empfiehlt. …



    "Es gibt keine guten - und keine schlechten Menschen. Es gibt gute - und schlechte Taten." (unbekannt)

  • Ich weiß nicht, warum, wieso, weshalb.

    Für Bochum müsste er auf jeden Fall vorher durch Hagen laufen quasi.


    Ah okay. Das wäre bei meinem ja auch so. Wenn er in Bochum im Januar mit der Ausbildung anfangen würde, würde es zum 2/3 passen, so wie ich das verstanden habe.

    Da sich das Ganze aber ja noch nach hinten verschieben wird aufgrund der Verhandlung im Januar, wird er auch nicht im Januar im offenen sein.

    Aber wieso dann jetzt schon nach Hagen??


    Wäre er in Schwerte geblieben, hätte er halt nicht nach Bochum gekonnt. Dafür dann aber woanders hin. Aber auch da hätte er doch wahrscheinlich dann eine Ausbildung machen können.


    Nein, er weiß noch gar nicht, was es für Möglichkeiten gibt. Die wollen halt erst abwarten, ob er in Hagen als geeignet eingestuft wird - wovon ich jetzt mal ausgehe.


    Es kommen echt immer mehr fragen auf..😂


    Edit:

    Ok.. also MÜSSEN doch..

  • Ich will dich echt nicht verrückt machen Aber....Wenn er eine Ausbildung anfängt

    Müsste er Eventuell auf 2/3 verzichten.


    Moon ich denke einfach abwarten ist das einzige was euch übrig bleibt.