Was können wir tun?

  • Hallo ihr Lieben,


    Da der Anwalt noch verhindert ist, wollte ich hier mal bei euch fragen ob ihr uns Tipps oder nen Rat geben könnt.


    Also mein Verlobter hat mir heute geschrieben. Folgende Situation ist,


    Er hat seinen Entzug da drinnen ohne sich runter stufen zu lassen gemacht. Also nen kalten Entzug sozusagen. Zwischen durch musste er auch ins Krankenhaus. Als er zurück gekommen ist, ging es für ihn 3 wochen in der Einzelzelle mit Kamera ohne Fernseh, Radio etc.. danach wurde er sozusagen gezwungen auf Gemeinschaft zu gehen, weil sonst müsste er wieder 2 wochen arrest. Nun gibts da immer stress Ärger usw. Deswegen verweigerte er den Saal, darauf hin haben sie ihn in eine Baufälligen Kamera Überwachten Raum ohne Fenster, Tisch, Stuhl usw gebracht. Wo es ziemlich kalt war..


    Nun reichts ihn irgendwann mal da er seine 3 Monate in ruhe ohne Stress und Drogen absitzen will.. heute musste er wieder Starf... (kann ned genau lesen was das für ein Wort ist) hätte wieder 2 wochen wegen Verweigerung bekommen, da hat er gemeint zu den Beamten das er darüber erstmal mitn Anwalt reden muss was er tun kann.


    Hoffe ihr versteht um was es genau geht und habt da nen Rat..



    😊


    Danke im voraus schon mal.


  • Balea, was verweigert er denn?

    Wenn ich das richtig herauslese, sind das dann Disziplinarmassnahmen seitens der JVA.

    Grad mit nem Drogenhintergrund sollte er nicht einfach denken, er will seine Zeit in Ruhe absitzen, sondern an sich arbeiten.

    Meine Vergangenheit ist Geschichte...meine Zukunft mein Geheimnis und jeder Augenblick ein Geschenk

  • Balea, was verweigert er denn?

    Wenn ich das richtig herauslese, sind das dann Disziplinarmassnahmen seitens der JVA.

    Grad mit nem Drogenhintergrund sollte er nicht einfach denken, er will seine Zeit in Ruhe absitzen, sondern an sich arbeiten.

    Na so wie ich verstanden habe den Saal. Ja eben das hat er auch gemerkt. Er möchte einfach nicht rückfällig werden und daher vermeidet er eben den Kontakt und da muss es eben zu gehen wo er drin steckt. seine Therapie ist ja alles genehmigt so bald er frei ist kann er da anrufen.

  • Hi,


    also wie ich die Situation verstehe, hat die JVA beschlossen ihn nach den Entzug in eine Gemeinschaftsunterkunft zu stecken.

    Ich gehe davon aus, dass man dies tat zu seiner eigenen Sicherheit. Entweder wegen gesundheitlicher Gründe oder auch verdacht

    auf Suizidgefahr. Er hat nicht wirklich eine Wahl in welcher Unterkunft er untergebracht wird. Natürlich hat die JVA eine Fürsorgepflicht

    ihm gegenüber und muss dementspreched handeln wenn es in der Unterkunft zu Problemen kommt.

    Die Frag ist nur, wie hat er das rübergebracht? Hat er einfach eine Anweisung verweigert?

    Denn dann ist die Folge eben die Disziplinarmaßnahmen wie er sie jetzt erhält.

    Allerdings kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass es auch Beamte gibt die einen schikanieren.

    Da braucht man nicht viel dazu, dass dies hier der Fall sein könnte.

    Ich würde das Gespräch mit dem zuständigen Juristen suchen (Abteilungsleiter) bzw. im Notfall mit der Anstaltsleitung.

    Der Weg der Dienstaufsichtsbewschwerde nach §109 stvollzg auf gerichtliche Entscheidung in dem Fall steht ihm auch noch offen.


    Ich würde es allerdings versuchen auf die friedliche Art zu lösen.


    Lg