Halbstrafe möglich „besondere Umstände“

  • Eigentlich würde ich gerne auf halbstrafe oder was dazwischen entlassen werden. Würde wegen Betrugs verurteilt und habe im Januar 2019 halbstrafe und im august 2019 ist 2/3. bin Bewährungsversager vorbestraft. Bin freiwillig in der sozial Therapie und habe Frau und Kinder ebenfalls habe ich eine Ausbildung als freigänger zum Koch abgeschlossen. Keine Suchtprobleme oder sonstige Auffälligkeiten. Bin in der urlaubsregelung. Eigentlich hätte ich bereits 15/3 bekommen sollen doch die Anstalt will weiter sammeln um ein Votum abgeben zu können. Ist meine verhaltensveränderung ein besondrer Umstand ? Selbst nein behandelnder Psychologe ist der Meinung.

  • Eigentlich solltest Du dann einen Antrag schreiben und Dich mal bei deinem zuständigen Sozialarbeiter erkundigen. Wenn im Januar der Termin ist, biste sogar schon etwas spät dran, es braucht alles seine Zeit.

    Sicher ist eine Verhaltensänderung zum Guten ein Pluspunkt, daher gilt es das unter anderem in deiner Stellungsnahme auch zu erwähnen, ist ja ein erreichen eines Vollzugsziels.

    Es kommt auf Dich an wie Du die besonderen Umstände begünden kannst, die besonderen Gründe sind ja deine Tataufarbeitung , deine Entwicklung in Haft, die Mitarbeit am Vollzugsziel. Und deine Pläne für danach, Wohnung wird da sein (Familie im Hintergrund) ist Arbeit in Aussicht.


    Antrag gemäß § 57. Abs.2 Satz 1 und 2 StGB in der Strafsache mit dem Aktenzeichen (Aktenzeichen eingeben), da am (Datum eingeben) die Hälfte der zeitigen Freiheitsstrafe verbüßt ist.

    (sollte am Anfang deines Antrags stehen)

    Meine Vergangenheit ist Geschichte...meine Zukunft mein Geheimnis und jeder Augenblick ein Geschenk