Vorzeitige Entlassung

  • Hallo :winken:

    ich bin gerade etwas verwirrt. Es gibt ja die vorzeitige Entlassung auf 2/3 oder Halbstrafe.

    Der Soziale Dienst hat meinen Mann gestern gefragt warum er keinen Antrag auf Halbstrafe gestellt hat. :planlos:


    Da er für insgesamt 6 Monate inhaftiert ist hat er keinen gestellt, da man ja für Halbstrafe mindestens 6 Monate inhaftiert sein muss oder haben wir da was falsch verstanden?

  • Na mit seinen 6 Monaten sind die Voraussetzungen für Halbstrafe doch erfüllt.

    Ob sich das gelohnt hätte einen Halbstrafenantrag zu stellen, bezweifel ich etwas. Das sich die 6 Monate um ein Reststrafe, bzw. Bewährungswiderruf handelt, so viel ich mitbekommen hab tuen sich da die meisten Anstalten mit Vorzeitigen Entlassungen recht schwer.


    Aber bei so einer kurzen Haftstrafe ist es doch eigentlich piep egal, ob man nun nach 3 Monaten oder 4 Monaten nach Hause kommt.

    Was doch für ein Netz wir weben,


    wenn wir den Weg der Täuschung gehen.


  • Danke für eure Antworten. Vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt, ich dachte man muss mindestens schon 6 Monate abgesessen haben.


    Aber bei so einer kurzen Haftstrafe ist es doch eigentlich piep egal, ob man nun nach 3 Monaten oder 4 Monaten nach Hause kommt.

    Beruflich gesehen, nein! Da ist jeder Monat eher wirklich Gold wert...

  • Stimmt sorry, ich habe nicht an die laufenden Kosten bei Euch gedacht, wie Telefon etc.

    Was doch für ein Netz wir weben,


    wenn wir den Weg der Täuschung gehen.


  • Auf die Anspielung habe ich gewartet 😉

    Aber nein lieber Chris, mein Mann ist selbständig...... vielleicht fällt es dir jetzt leichter das zu verstehen

  • Aussetzung des Strafrestes bei zeitiger Freiheitsstrafe

    (1) 1Das Gericht setzt die Vollstreckung des Restes einer zeitigen Freiheitsstrafe zur Bewährung aus, wenn

    1. zwei Drittel der verhängten Strafe, mindestens jedoch zwei Monate, verbüßt sind,
    2. dies unter Berücksichtigung des Sicherheitsinteresses der Allgemeinheit verantwortet werden kann, und
    3. die verurteilte Person einwilligt.

    2Bei der Entscheidung sind insbesondere die Persönlichkeit der verurteilten Person, ihr Vorleben, die Umstände ihrer Tat, das Gewicht des bei einem Rückfall bedrohten Rechtsguts, das Verhalten der verurteilten Person im Vollzug, ihre Lebensverhältnisse und die Wirkungen zu berücksichtigen, die von der Aussetzung für sie zu erwarten sind.


    Es kommt auf die Haftlänge an.

    Foxy, da hätt er früher dran denken können , ehrlich gesagt.

    Meine Vergangenheit ist Geschichte...meine Zukunft mein Geheimnis und jeder Augenblick ein Geschenk

  • Danke Maximus. Den Antrag auf 2/3 hat er ja schon lange abgegeben.

    Was meinst du mit früher dran denken? Wegen der Möglichkeit der Halbstrafe oder wegen der Selbstständigkeit?

  • Ich bin seit über 15 Jahren Selbstständig, Foxy, muss das aber nicht an die große Glocke hängen. Bin gebildet und mit Verstand gesegnet, kann den Mitgliedern hier sehr wohl folgen und verstehen was geschrieben wird.


    Zur meiner Anspielung, warum gibst Du mir dann auch so eine Vorlage ?

    Du musst nicht auf eine Reaktion von mir warten, wir können uns sehr gerne über das private Nachrichtensystem weiter austauschen.

    Denn was ich Dir dann zu schreiben habe, gehört nicht in die Öffentlichkeit, das sagt mir schon der normale Menschenverstand.

    Was doch für ein Netz wir weben,


    wenn wir den Weg der Täuschung gehen.