2/3 Strafe nach Flucht

  • Hallo, mit viel Recherche bin ich auf dieses Interessante Forum gestoßen.


    Ein Familienmiglied wurde damals 2014 glaube zu einer Haftstrafe von 12 Monaten verurteilt.

    BTM vergangenheit und dieses Programm, die 12 Monate kamen zu stande ( Sammelstrafe + Erpressung ) Die sich absolut nicht für ihn gelohnt hat. Er hatte einen Haftaufschub von 3 Monaten genehmigt bekommen! Danach hat er die Flucht ergriffen und ist nach Österreich gezogen, nun wurde 3, ja richtig 3 Jahre später diesen Mai ein Europäischer Haftbefehl erlassen ( Vorher war es nur ein nationaler ) nun wurde er ausgeliefert und sitzt seitdem in Deutschland in Strafhaft.


    Er hatte von der ST oder dem Gericht ein Brief ohne Begründung bekommen, das 70 Tage ihm erlassen werden, warum weis keiner. 2/3 wäre ende November endstrafe im März, die reguläre wäre im Mai ohne die angerichteten tage, wovon wir nichts wissen! Nun hat er einen Antrag auf 2/3 gestellt, und ich wollte mir eine Meinung einholen ob ihr denkt das dieser genehnigt wird, also ich persönlich gehe davon aus das es wegen der Flucht abgelehnt wird.. was sagt ihr dazu? Viele Grüße

  • Kein Selbststeller , klar kann das einem bei einer Entscheidung zu einer vorzeitigen Entlassung negativ ausgelegt werden, aber es ist nicht das einzigste Kriterium das berücksichtigt wird. Vollzugsverlauf, die Mitarbeit am Vollzugsziel , was hat er draus gelernt, was will er tun um in Zukunft ein straffreies Leben führen, sind Wohnung /Arbeit nach Entlassung vorhanden?

    Meine Vergangenheit ist Geschichte...meine Zukunft mein Geheimnis und jeder Augenblick ein Geschenk

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