Bearbeitungszeit Strafaussetzung?

  • hallo


    Wer weis wie lange das dauert bis so ein antrag auf strafaussetzung bearbeitet wird denkt ihr vor weihnachten kommt er raus ;(

  • Hallo Hafen,


    Ich schaue mal eben in meine Glaskugel, moment. :saint: Niemand wird dir das auch nur ansatzweise vorhersagen können,da wohl keiner weiß was bei der zuständigen STA sonst noch alles auf dem Tisch liegt. Und selbst wenn jemand 2, 4, oder 8 Wochen sagt (schätzt) ist das auch keine Garantie für euch. Da hilft nur abwarten und geduldig sein und am besten nicht allzu viele Hoffnungen machen :kaffee02: Ich drücke die Daumen das es vor Weihnachten klappt!


    Lg

    Pinzettin


    :daumen:

  • Hi Hafen,


    hat sich denn inzwischen was Neues ergeben bei euch?


    Wenn ich Dein erstes Thema lese - er hat ne Therapie abgebrochen, musste dann wieder zurück in den Knast und möchte ne neue machen.


    So weit nix anders wie bei uns. Möchte mein Mann auch. Möchten eigentlich alle.


    Mein Mann ist dennoch seit 18 Monaten wieder drinnen. Weil man eben nicht mal zack, auf die nächste Therapie gehen kann wenn man eine versemmelt hat. Was ich auch verstehe weil, was sollte bei dieser Therapie nun anders sein als bei der vorherigen, er hat sich ja in der kurzen Zeit nicht verändert.


    In der Regel dauert es bis man ne neue Chance bekommt. Falls sich also nix bewegt hat bei euch würde ich sagen, Weihnachten daheim ist Wunschdenken und wird nicht passieren.

    I am with you, til the end oft the line. - Captain America -

  • Hallo


    Also bei uns ist es so das er die abgebrochen hat. Ja stimmt auch, aber er hat sich danach sofort bemüht hat um etwas er war ja schon mal wegen das drinnen und hat damals nicht die einwillgung gegeben für eine strafaussetzung .somit hat der rechtspfleger gemeint stellen sie einen antrag auf strafaussetzung .

    das verfahren was noch offen war bei ihm ist jetzt auf bewährung. Manchmal hilft direkt schreiben das hab ich getan. Ich habe keine min locker gelassen. Kein aber normaler weisse musste doch bald ein 2 /3 kommen. versucht es doch mal mit strafaussetzung

    mein mann hat wenn dieser monat um ist noch genau 10 Monate.


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  • Ich nochmal,


    also entweder stehe ich völlig auf dem Schlauch oder Hafen2013 Du verstehst den §35 falsch.


    Ich zitiere mal was von Dir aus nem anderen Thema,

    Zitat

    war bei uns auch das gleiche,meinen mann haben sie auch fest genommen allerdings weil er die therapie abgebrochen. Danach kam der haftbefehl und es wussten,allle wo er ist TROTZDEM stand im haftbefehL entzieht sich des unbekanntem aufenthalt. Ja das denn gericht zu erklären jetzt ist denke ich schwer, du weisst selber wie sie sind aber wo ist der brief ihr braucht beweise das er falsch adressiert ist.

    Es heißt "Therapie statt Strafe".

    Nicht "Zuhause / beim Kumpel / in Urlaub / halten sie sich auf wo sie wollen statt Strafe".


    Es ist Therapie oder Knast, ohne Alternative. Bricht man ab gibt's nen HB und man fährt ein.

    Stellt man sich nicht dann entzieht man sich der Haft. "Sie wussten doch wo er sich aufhält" ändert nix daran das er eigentlich im Knast hätte sein müssen.


    Von daher verstehe ich nicht weshalb Du glaubst es sei ungerechtfertigt inhaftiert. Und "müsse" schnellstmöglich wieder in ne andere Therapie verlegt werden.

    I am with you, til the end oft the line. - Captain America -

    Einmal editiert, zuletzt von Fraggle ()

  • Wenn ich das hier richtig verstanden habe, handelt es sich um einen Reststrafenantrag.


    Wenn ihr diesen erst jetzt gestellt habt, wird das vor Weihnachten ganz sicher nichts.


    Dazu müssen alle Beteiligten erst einmal eine Stellungnahme abgeben und dann schaut sich das ein Richter an. Das kann dauern. Bei 1/2 oder 2/3 Anträgen kann man von 3 Monaten ausgehen. Anträge auf Erlass der Reststrafe haben meist eine längere Bearbeitungsdauer. Schon allein deswegen, weil es weder einen konkreten Zeitrahmen, noch ein konkretes Datum gibt, an dem der Inhaftierte entlassen werden müsste. Theoretisch ist eine Entlassung nach Reststrafenantrag auch 2 Tage vor Endstrafe möglich.

    PS. Als Therapieabbrecher hat man auch nicht zwangsläufig die besten Chancen.


    LG Kaja

  • Halllo


    Also lesen kann uch noch.

    1 Er hat die Therapie freiwillig gemacht keiner hat ihn gezwungen.

    2 Als er die reha abgebrochen hat er sich mit der Bewährungshelferin zusammengesetzt die,,die für das Gericht,, arbeitet unter anderem sagte Sie das was er vor hat Sie denn Gericht plausibel erklären kann das er draussen bleiben darf . SPRICH Gericht und alle wussten wo er sich aufhält und trotzdem ist nix gekommen und wenn eine Bewährungshelferin für das Gericht arbeitet, kann mir niemand erklären das die Lieben dort das nicht mitgeteilt bekommen.

    3 Als er die Reha angefangen hat bekam er einen Brief, von Gericht das er keine Einwilligung gegeben hat für die Strafaussetzung. Hätte der das gegeben dann wäre ja alles gut gewesen. :schreiben:


    Das er die Strafaussetzung beantragen soll hat uns selber die Rechtspflegerin und auch Richterin vorgeschlagen. Der Herr hat nur noch ab jetzt 10 Monate.

  • Ähh mal ne Frage...

    Also er hat ne freiwillige Therapie gemacht ohne den 35er oder 64er oder was auch immer?


    Dann hat er die Therapie abgebrochen?

    Warum?

    Was wollte er stattdessen machen?


    So auch wen die Bewährungshelfer irgendwas für gut befinden, heißt das noch lange nicht das es die StA auch gut findet.


    Und anscheinend fand sie die Idee auch nicht gut, ansonsten wäre er ja nicht eingefahren.


    Und jetzt wieder Therapie machen zu wollen, nur weil man merkt das Knast scheisse ist wird so nicht funktionieren.


    Gehe mal davon aus dass das mit dem Reststrafengesuch so schnell nichts wird und schon gar nicht vor Weihnachten.

    Gruß

    Mei

  • Ich muss kurz was vorweg nehmen. Deine Beiträge zu beantworten ist echt schwierig. Ich muss das meiste mehrfach lesen, um zu verstehen was du vermitteln möchtest. Punkt und Komma wäre wirklich toll.


    Nun zu deinem Problem.

    Eine Bewährungshilfe kann, grundsätzlich, dem Gericht gegenüber nur Empfehlungen aussprechen. Weder der Richter, noch die STA müssen diesen Empfehlungen folgen. Selbst wenn sie das gut erklären konnte, sie entscheidet nicht.


    Ich verstehe nicht so ganz, wie eine Therapie freiwillig ist, wenn man eine Haftstrafe zu verbüssen hat.


    Entweder man ist im Knast und darf ne Therapie, statt Strafe machen, das ist sicher nicht nur freiwillig, oder man ist raus aus dem Knast, auf Bewährung und macht eine Therapie.


    Er war wohl im Knast und dann muss man bei Abbruch auch wieder in den Knast. Dazu hat er ganz sicher eine Ladung bekommen. Dieser Ladung ist er nicht gefolgt und wurde dann per Haftbefehl gesucht. Da ist es auch völlig egal, ob die alle wissen wo er sich aufhält, oder die Bewährungshilfe etwas geschrieben hat, er ist nicht freiwillig in den Knast. Dann holt man ihn eben ab.

    Den Fehler hat letztlich er gemacht. Nicht die Bewährungshilfe, das Gericht oder die STA. Er hatte ja seine Chance und hat sie nicht genutzt.


    Wie das Gesuch, was er nun gestellt hat, ausgeht, muss er abwarten. Die Voraussetzungen sind durch die Verhaftung nicht besser geworden.

  • Ohne Witz, als gegen mich ein Haftbefehl lief, was ich durch dritte erfahre habe, weil die schon in der Firma meines AG nachgefragt haben und ich bei der Polizei angerufen und gefragt habe was los ist war das erste was die mich gefragt haben ob ich noch dort wohne wo ich gemeldet bin, da man mich dort wohl nie angetroffen hat.

    Es ist also egal ob wer weiß wo sich die Person aufhält das heißt nicht dass sie da sein muss.


    Gegen Auflagen verstoße ist und bleibt gegen Auflagen verstoßen, da kann man sich das schön reden wir man möchte.

    Am besten dran ist immer der, der sich an Regeln hält. Wenn man Mist gebaut hat, nachweislich, ist das nicht abzustreiten und man sollte dazu stehen, ganz einfach.


    Abwarten und Tee trinken und nichts hoffen oder erwarten, was anderes bleibt nicht und daraus lernen natürlich.

    Jeder bekommt nur das Päckchen auferlegt, welches er auch tragen kann...

  • ja das weis ich auch ,und das weis er auch das er na klar mist gebaut hat.

    Er hat denn 2/3 termin gehabt am 30.03.2019, doch der termin ist nicht zu stande gekommen weil er in Therapie gegangen ist.


    Als er dann in der Therapie war , bekam er ein Schreiben. in denn stand geschrieben, er hat die Einwilligung nicht gegeben für die Strafaussetzung.


    Eine Ladung zum Strafantritt nach Abbruch , hat er nicht bekommen.

    Die damals alte Rechtspflegerin hat sofort denn Haftbefehl erlassen,Grund er hat sich nicht gemeldet und denn Aufenthalt nicht gesagt.


    Als wir das aber dann alles nachweisen konnten mit denn Aufenthalt, und ich bei der Dame angerufen hatte , sagte Sie zu mir ja ist mir egal ob die Sachen vorliegen oder nicht er bleibt jetzt in Haft also er hätte die Chance bekommen. Doch die Dame war einfach so verbissen.

  • Hafen ...


    Ich versuche es noch mal...


    So er hat nicht eingewilligt, wegen 2\3 . Weil er Dann in Therapie gegangen ist

    richtig? Das heißt also er ist von Haft aus in Therapie gegangen hat die abgebrochen und ist dann von Therapie aus nach Hause? Habe ich das soweit richtig verstanden?


    Die Bewährungshelferin hat dann gesagt er soll sich ne ambulante suchen worauf sich die StA aber nicht eingelassen hat.


    Tja was soll ich sagen... thats life...


    Ganz ehrlich... das ist doch kein Wunschkonzert, hätte er die Therapie zu Ende gebracht würdet ihr jetzt nicht in dieser Lage sein. Es kann doch nicht sein das ihr allen anderen die Schuld gebt nur euch nicht.

    Wie gesagt was die einen für richtig halten, müssen die anderen nicht so empfinden.

    Hat er jemals die StA angeschrieben und um strafausetzung gebeten? Oder habt ihr euch nur auf die Bw Helferinnen verlassen?

    Bei sowas ist nämlich auch viel Eigeninitiative erforderlich.

    Und mal eben zu sagen dann stelle ich jetzt einen Antrag auf Reststrafenaussetzung ,weil es mir im Knast nicht gefällt, ist Wunschdenken.

    Er hat es verbockt nicht die anderen, also muss er jetzt die Konsequenzen dafür tragen.


    Gruß

    Mei

  • Hi,


    also so ganz Blicke ich immernoch nicht durch...


    Wenn er die Therapie aufgrund von 2/3-Antrag gemacht hat, dann war die ja nicht so freiwillig, wie es sich anhört, sondern eine Auflage zur Bewährung. Und soweit mir bekannt ist, sind das Vordrucke von der JVA für die Einwilligung auf 2/3, wo halt drauf steht, dass die Prüfung veranlasst wird und er sich damit einverstanden erklärt. Wenn er das nicht unterschrieben hat, wie kommt dann der 2/3 Antrag überhaupt zustande, bishin zu einem tatsächlichen Therapieantritt?


    Und wenn ihm - warum auch immer - die Therapie nicht gefällt, sollte einem doch der normale Menschenverstand schon sagen, dass man sich WÄHREND der laufenden Therapie um einen Wechsel in eine andere Einrichtung kümmern muss und nicht einfach abbricht und nach Hause geht.

    Es ist ja eine Bewährungsauflage. Sprich - die Bedingung lautet: die Strafe wird ausgesetzt, wenn man Therapie macht. Therapieabbruch ohne sich noch während der laufenden Therapie um eine neue Einrichtung zu kümmern und dies bei der STA zu beantragen - klar, das ist die direkte Fahrkarte zurück in den Vollzug. Nach Hause gehen ist nicht drin. Würde ja dann jeder so machen, um frei zu kommen.


    Und ich denke nach dieser Geschichte wird eine Strafaussetzung recht unwahrscheinlich. Aber das hat er sich dann leider selber verbockt.


    Letztendlich sind aber dann bis Haftende "nur noch" ca 10 Monate. Also kein Jahr mehr. Vielleicht sollte man sich damit anfreunden...


    LG

    Saladan