Weiter Heroin für Schwerstabhängige!!!

  • Von Ulla Schmidt (SPD)


    Seit 2002 bekommen 500 schwerstabhängige Menschen in sieben Städten- Bonn, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, München- im Rahmen eines Modells reines Heroin unter strenger ärztlicher Kontrolle. Für viele bedeutet diese Behandlung die letzte Chance. Ich bin für eine Fortführung der Behandlung, weil es menschlich geboten und gesellschaftspolitisch vernünftig ist.
    Obwohl die Zahl der Drogentoten in Deutschland auf dem niederigsten Stand seit 1989 ist, gibt es eine kleine Gruppe von schwerstkranken Heroinabhängigen, die trotz unzähliger Terapieversuche ihre Krankheit nicht in den Griff bekommen. Sie sind gesundheitlich massiv beeinträchtigt, sozial ausgegrenzt und werden oft staffällig, um ihren Drogenkonsum zu finanzieren.
    Sie steigen aus dem Teufelskreis von Drogenkonsum und Beschaffungskriminalität aus, bringen ihr Leben in Ordnung- und können über weitergehende Behandlung nachdenken.
    Die beteiligten Städte wollen die Behandlung weiterführen, weil die Ergebnisse positiv sind: Ausstieg aus der Drogenszene, weniger Beschaffungskriminalität, hilft dem Einzelnen und bedeutet langfristig weniger Kosten. Deshalb darf diese Frage nicht ideologisch diskutiert werden. Die gesicherte Behandlung Schwerstabhängiger muss im Vordergrund stehen.
    Dabei gilt nach wie vor: Heroin bleibt eine illegale Droge, und der Handel hiermit muss strengstens bestrafft werden!!!!!!!!

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