Beiträge von Chris

    Die JVA Dortmund ist zuständig für den Vollzug von Freiheitsstrafe an erwachsenen Männern im geschlossenen Vollzug. Freiheitsstrafen von drei Monaten bis einschließlich 18 Monaten werden im Erst- und im Regelvollzug vollstreckt. Freiheitsstrafen von mehr als 24 Monaten bis einschl. 48 Monate an Ausländern. Untersuchungshaft, Auslieferungs- und Durchlieferungshaft an Erwachsenen und Strafarrest. Die JVA hat eine Belegungsfähigkeit für 421 männliche Gefangene. Es stehen 223 Einzelhaftplätze und 198 Gemeinschaftshaftplätze (Zwei- oder Vier-Mann-Belegung) zur Verfügung.


    Tagesablauf


    05:30 Uhr

    • Um 05:30 Uhr findet ein Weckruf für alle Inhaftierten statt

    06:00 Uhr

    • Ausschluss der Hausarbeiter
    • Frühstücksausgabe durch die Hausarbeiter in Begleitung der Abteilungsbeamten
    • Abgabe der Post und der Anträge
    • Anmeldung zum Sanitätsdienst

    06:35 Uhr

    • Aufschluss für die Arbeiter der Arbeits- und Werkbetriebe

    Für die Gefangenen, denen keine Arbeit zugewiesen werden kann, ist bis zum Mittagessen Einschluss. (d.h.. Aufenthalt im Haftraum bei verschlossener Tür)


    07:00 Uhr - 12:00 Uhr

    • während des Vormittags finden die Freistunden für jede Abteilung statt. Hier bekommt jeder Inhaftierte die Gelegenheit mindestens 60 min. Aufenthalt im Freien zu verbringen.
    • an 2 Tagen in der Woche Duschen für die unbeschäftigten Inhaftierten.
    • einmal wöchentlich werden jeden Gef. die Gelegenheit gegeben Bücher in der anstaltseigenen Bibliothek auszuleihen.
    • Der Arzt- / Zahnarztbesuch wird in der Regel einmal in der Woche auf Antrag ermöglicht.
    • Während der Woche werden verschiedene Sportartengruppen für die Gefangenen angeboten.
    • Lern- und Weiterbildungsmaßnahmen

    12:00 Uhr

    • Mittagspause für die Arbeiter der Arbeits- und Werkbetriebe
    • Ausgabe der Mittagskost
    • Ausgabe der Post für die Inhaftierten

    12:35 Uhr

    • Ende der Mittagspause
    • Aufschluss für die Arbeiter der Arbeits- und Werkbetriebe

    13:00 Uhr - 15:00 Uhr

    • Lern- und Weiterbildungsmaßnahmen

    15:10 Uhr

    • Arbeitsende und Freistunde für die Arbeiter der Arbeits- und Werkbetriebe

    16:15 Uhr

    • Ausgabe der Abendkost

    16:45 Uhr

    • Duschen für die Arbeiter der Arbeits- und Werkbetriebe

    18:00 Uhr - 21:00 Uhr

    • Umschluss (bezeichnet eine Freizeitmaßnahme. Der Gefangene hat dabei die Möglichkeit, zu einem anderen Gefangenen auf dessen Haftraum eingeschlossen (umgeschlossen) zu werden.)
    • div. Freizeitgruppen

    21:00 Uhr - 22:00 Uhr

    • Umschlussende
    • Vollzähligkeitskontrolle und Nachtverschluss.


    Das Wochenende oder der Feiertag

    06:30 Uhr

    • Um 06:30 Uhr findet ein Weckruf für alle Inhaftierten statt

    07:00 Uhr

    • Ausschluss der Hausarbeiter
    • Frühstücksausgabe
    • Anmeldung zum Sanitätsdienst

    07:30 Uhr - 14:00 Uhr

    • während dieser Zeit finden die Freistunden für jede Abteilung statt.

      Hier bekommt jeder Inhaftierte die Gelegenheit mindestens 60 min. Aufenthalt im Freien zu verbringen.
    • Sport für Arbeiter

    08:45 Uhr

    • ev. oder kath. Gottesdienst

    12:00 Uhr

    • Ausgabe der Mittags- und Abendkost

    13:00 Uhr - 17:00 Uhr

    • Umschluss für die Inhaftierten

    21:00 Uhr - 22:00 Uhr

    • Vollzähligkeitskontrolle und Nachtverschluss.

    Mehr zur JVA findest Du hier unter http://www.jva-dortmund.nrw.de/


    Einen schlechten Ruf hat die JVA Dortmund nicht, 2017 z. B. wurde im Historischen Rathaus der Stadt Münster die Gefangenenbibliothek der JVA Dortmund mit der Auszeichnung "Gefangenenbücherei des Jahres 2016" als Erstplatzierte gewürdigt.

    Nun, einfach Navi programmieren und los fahren. An der Pforte sich dann melden und von da gehts in den Besucherraum.



    Du mußt da nicht durch das ganze Anstaltsgelände gehen und das Haus oder Abteilung E suchen, sondern die Inhaftierten kommen in den Besucherraum.


    Oder was genau möchtest Du wissen ?

    Mir ist das völlig neu, das man den Maßregelvollzug selber bezahlen muss, nur weil man Rente bekommt und ein Erbe in Aussicht steht.


    Die Rentenzahlung läuft ganz normal weiter und wie hier schon angesprochen wurde, geht der Kindesunterhalt immer vor.


    Da er schon etwas länger inhaftiert ist und die Zahlungen laufen, wird sich meiner Meinung nach daran auch nichts ändern, nur weil er in den Maßregelvollzug kommt.

    Daher würde ich mich an Deiner Stelle mal schlauer in der JVA machen, denn die wissen da mehr als ich.

    Das UVG tritt nur ein wenn der Kindesvater nicht zahlt, was er aber bisher wohl doch geleistet hat.

    Du hast alles an guten Voraussetzungen um diese Strafhaft zu überstehen, Familie Frau usw. begleiten Dich dabei.

    Lass Dich nicht auf dubiose Geschäfte ein, mögen sie auch noch so Narrensicher ausschauen, alles hat einen Haken.


    Ich zitiere hier einmal Laskers Sprüchlein........


    Alles wird gut,


    und erweitere es um ein paar Worte


    Aber nie wie es war......

    Hmmm.....also....ich habe mir Dein Eingangsthema nun mehrmals durchgelesen, so lang ist es ja auch nicht und Du schreibst hier von einer ambulanten Therapie und nicht von einer stationären Therapie von der hier viele ausgehen.

    Eine ambulante Therapie bieten viele kirchliche Einrichtungen an oder viele Suchtambulanzen, Suchtberatungsstellen oder LVR Kliniken an.

    Für so eine ambulante Therapie benötigt man keine Kostenzusage oder ähnliches. Man macht wie bei einem völlig normalen Arzt einen Termin, den Du für Deinen Mann auch machen kannst und Dir diesen Thermin bestätigen lassen.

    Mehr ist das nicht und ich bin mir ziemlich sicher das der Strafvollstreckungsrichter ihm auch eine Frist gesetzt hat, für nach der Entlassung. D. h. er muss innehalb 2 oder 3 Wochen einen Termin nachweisen, ggf. bei seinem zukünftigen Bewährrungshelfer. Das steht da mit Sicherheit in dieser Beurteilung drinnen, man muss solche Schreiben immer mit Ruhe und Zeit durchlesen, dann übersieht man auch nichts so schnell.


    Eine ambulante Therapie übernimmt jede Krankenkasse ohne irgendwelche Anträge oder ähnliches zustellen.

    Eine Sperrfrist wird i. d. R. auf der Anhörung bekannt gegeben.

    Auf die muss man keinen erneuten Antrag stellen, das macht die JVA automatisch. Dein Mann soll einfach mal auf sein Aufnahmeblatt nachlesen von welchem Entlassungstermin die JVA ausgeht, meist gehen sie von der Termin aus.

    Wünscht ein Mitglied die Löschung seine Accounts, ist das kein Problem, wie in der Registrierung und in den Forenregeln reicht eine kurze Email an verwaltung@knastforum.de.

    Davon machen viele Gebrauch und der Account wird kommentarlos gelöscht, also nicht öffentlich bekannt gegeben.

    Um eventuelle aufkommende Unklarheiten entgegenzuwirken, wie z. B. willkürliches löschen oder sperren, sowie es dem Admin gerade so passt, mache ich heute eine Ausnahme.

    Eins vorweg, ich habe noch nie willkürlich Mitglieder gelöscht und ja, es gibt die Möglichkeit bzw. die Funktion, das Mitglieder ihren Account selber löschen können. Diese Funktion gibt es schon seit 16 Jahren und habe sie bewusst aus zwei Gründen deaktiviert.

    Der erste Grund ist, das es gerade bei solch einem heiklem Thema wie KNAST es manchmal heiß hergeht und wutentbrannt sich sagt, schei... drauf, leckt mich, ich lösch meinen Account und gut ist. Ein gelöschter Account ist mit den Beiträgen, Pinnwand und Likes nicht wiederherstellbar, d. h. wenn der erste Rauch vorbeigezogen ist und feststellt, Mensch da habe ich zu schnell den Löschknopf gedrückt und möchte doch als Mitglied bleiben, fängt man wieder bei null an.

    Der zweite Grund ist, das es mich schon interessiert warum man seinen Account löschen will. Es kann ja sein, das Missverständnisse unter Mitgliedern dazu führen können, das man sich hier nicht wohl fühlt oder ich bei Streitigkeiten schlichten kann. Deswegen frage ich immer vorher nach den Gründen der Löschung, bevor ich den Account lösche.
    Ich möchte schon jedes Mitglied halten, auch die Unbequemen oder die Vorlauten, denn die Mischung macht ein Forum aus.



    Reachu hat mich gebeten, seinen Account zu löschen, weil man hier keine Kritik über Beamte äußern darf.

    Wenn das so wäre, würden seine Beiträge hier nicht mehr lesbar sein.

    Normalerweise würde ich mir die Mühe manchen, ihn davon zu überzeugen, das man natürlich Kritik über Vollzugsbeamte machen kann, auch Kritik über Richter und Staatsanwälte lassen wir hier zu, und unvorstellbar aber wahr, auch Kritik an dem Admin kann man hier äußern.

    Nur wenn ich in jeder meiner Antworten, ständig auf Beamte schimpfe und das in Themen die überhaupt nichts mit Vollzugsbeamten zu tun haben, nervt es einfach. Hier schreite ich auch ein, weil es mich nervt und das Eingangsthema einfach verfremdet.

    Daher werde ich mir nicht die Mühe machen ihn anzuschreiben und versuchen ihn als Mitglied zu halten.


    Im richtigen Themenbereich kann man sich zu allem äußern, dazu haben wir genügend Foren und Unterforen, alles schön Übersichtlich gehalten.

    Das habe ich auch so reachu öffentlich im Thema Kleiner Einblick in die Arbeitsstätten der JVA Würzburg geschrieben und es geschlossen.


    Also komme ich Reachu's Wunsch nach und lösche seinen Account.

    ........Alles andere kann ich nicht nachvollziehen, da ich das Geschwafel den ganzen Tag ertragen musste, besonders dann, wenn sich 5 Beamte im Dienstzimmer eingepfercht aufhielten.

    ..........

    Irgendwie bist Du im falschen Thema, hier geht es nicht um Datenschutz und Deine Erlebnisse mit Voĺlzugbeamten, sondern um Einblicke in die Arbeitsstätten der JVA Würzburg.


    Daher lösche ich Deine Antwort und schließe das Thema.

    I. d. R. erfährt man gleich auf seiner Anhörung, ob es mit der vorzeitigen Entlassung klappt oder nicht.

    Der Strafvollstreckungsrichter sagt einem auch, wer sich für eine 2/3 Entlassung ausgesprochen hat und wer nicht.

    Es wird auch über das Verhalten während des Strafvollzug gesprochen und wie es draussen weiter geht, wie z. B. ob eine Wohnung oder Unterkunft vorhanden ist.

    Der Strafvollstreckungsrichter versucht sich ein Bild über den Inhaftierten zu machen, so weit es einem möglich ist.

    Nicht immer läuft alles so, wie es ursprünglich geplant war und dann kann es zu Verzögerungen kommen.

    Das letzte Wort hat immer der Strafvollstreckungsrichter, er kann die 2/3 Entlassung befürworteten, auch wenn die Staatsanwaltschaft gegen eine vorzeitige Entlassung ist.

    So ähnlich lief es bei mir.

    reachu

    Ich muss in den verkehrten Knästen meinen Vollzug verbracht haben. Ich bin nicht auf faule Vollzugsbeamte gestoßen, die den halben Tag Essen, Rauchen und lauthals lachen.

    Sicher gab es den einen oder anderen Beamten, dessen Nase mir nicht passte, besonders wenn sie von einer anderen Abteilung kamen und auf meiner Abteilung ausgeholfen haben.

    Aber alle so über einen Kamm zu scheren wie Du das hier machst, ist völlig daneben und viel zu pauschal.


    Wenn Du Missstände klar bennen willst, ist okay, aber das machst Du nicht. Du führst Deine eigene kleine persönliche Vendetta gegen Vollzugsbeamte, kannst aber nicht darlegen welchen Beruf, Qualifizierungen und Weiterblidungen Vollzugsbeamte haben. Solche Kleinkriege will ich nicht in Forum haben.


    Auf die Betitelung "Schließer" verzichte in Zukunft bitte, wir sind hier nicht mehr im Knast.

    Für Dich unvorstellbar, aber wahr..............meine Frau hat häufig in der Zentrale meiner JVA angerufen und sie mit den unterschiedlichsten Fragen konfrontiert, und immer hilfreiche Antworten erhalten.

    Das können auch viel andere Angehörige bestätigen, wobei aber auch hier nicht alle gleich sind.


    Wie gesagt.......ich muss meinen Vollzug in den falschen Knästen verbracht haben...

    Hallo liebe Forengemeinschaft,

    leider war ich gestern Nacht gezwungen, wichtige Arbeiten an der Datenbank zuverrichten.

    Normalerweise kündige ich solche offline Zeiten im Vorfeld an, doch das war diesemal leider nicht möglich.

    Die Arbeiten haben nun mal länger gedauert, als die Angekündigten 30 min. Bin heute am späten Vormittag erst fertig geworden.

    Leider habe ich durch leichte Übermüdung vergessen, das Forum wieder online zuschalten und erst durch Maximus (meine treue Seele) gerade darauf aufmerksam gemacht worden, dass das Forum noch offline ist.


    Sorry das geht ganz klar auf meine Kappe, bitte daher um Entschuldigung für die lange Auszeit.

    Spezielle Anträge für eine Verlegung die auf der Kammer liegen, gab es in RLP nicht, dazu reicht ein formloses Anscheiben (auf einfachen Antrag geht das auch) an die Anstaltsleitung bzw. an die Geschäftsstelle der JVA.


    Wir hatten einen Inhaftierten der sein Lebensbereich in Bayern hatte und er hat sich mit seinem Abteilungsdienstleiter zusammen um seine Verlegung nach Bayern gekümmert.

    Das wäre auch ziemlich fix gegangen, wenn er nicht auf einen freien Haftplatz in der bayrischen JVA hätte warten müssen.


    Eine Ausbildung kann er auch in Berlin oder Brandenburg machen.

    Es ist äußerst schwer und eigentlich auch für den Inhaftierten selbst zu belasteten, für einen Langzeitbesuch in einer anderen Anstalt gebracht zu werden.

    Beantragen kann er das natürlich, es nüssen aber schon schwerwiegende Gründe vorliegen und man muss sich aber dann entscheiden zwischen Regelbesuch in seiner Anstalt oder dem LZB in Mannheim, wenn die JVA Bruchsal es genehmigt.

    Beides geht nicht.

    Wie gesagt, es liegt auch an beiden Anstalten und was ganz wichtig zu wissen ist, das für Anträge solcher Besuchsverlegungen 3 Monate vorher keine Regelbesuche erfolgt sein dürfen.


    Vorstellen, das die JVA Bruchsal solche Besuchsverlegung genehmigt, kann ich mir nicht. Einen LBZ nicht anzubieten, ist kein schwerwiegender Grund für eine Besuchsverlegung.