Beiträge von Kajada

    Hallo Kalle, da es sich um interne Abläufe innerhalb der JVA handelt, kann ein Anwalt da nicht agieren. Spart euch also das Geld.


    Wenn er soweit ist, das man ihm Ausgang/Urlaub gewähren möchte, stellt er einen Antrag (die JVA hat da Vordrucke) für die entsprechenden Tage.


    Offenen Vollzug, Ausgang und Urlaub an sich kann man nicht beantragen. Die JVA wird irgendwann entscheiden ob er geeignet ist. Wird auch im Vollstreckungsplan festgeschrieben.


    LG Kaja

    Hallo Frau Fu, leider ist es im Knast so, dass nur zählt, was man schwarz auf weiß in der Hand hält.


    Da eine mögliche Anhörung erst kurz vor dem 2/3 Termin ansteht, kann er den VP zu den Akten legen. Wie Fraggle schon schrieb, folgen da noch ein paar.

    Sicher macht der Richter sich einen Überblick, aber eben vom gesamten Vollzugsverlauf. Umso besser, dass er noch eine Menge Zeit hat und somit dafür sorgen kann, daß die anderen VPs besser aussehen.


    Eine Klage kann er sich sparen, die kostet ihn nur Geld und führt zu nichts. Es liegt ja kein Fehlverhalten der Abteilungsleitung vor.


    LG Kaja

    Hallo Jule, ja das ist überall so.

    Die Staatskasse holt sich das Geld auf dem einen oder anderen Wg.

    Wenn er in der JVA arbeitet, sollte er versuchen eine Ratenzahlungsvereinbarung zu treffen. Oft pfandet man aber bereits schon in der JVA.

    Nach der Haft, kann er ebenfalls versuchen das Ganze in Raten zu zahlen.

    LG Kaja

    Hallo,


    wie viel Geld ihr ihm überwiesen könnt, solltet ihr direkt in der JVA erfragen. Das ist in NRW tatsächlich sehr speziell und unterschiedlich.


    Das Geld kann er für den monatlichen Einkauf nutzen. Über den Einkauf kann er Dinge wie Kaffee oder Tabak erwerben. Ebenso Körperpflege Produkte. Frisches Obst und Gemüse, Süsses, Getränke ausser Tee und Wasser aus der Leitung. Alles Dinge die er sonst nicht hat. Er wird dort versorgt mit 3 Mahlzeiten und hat auch erst einmal Duschbad, Zahnbürste usw. Obst gibt es vermutlich einmal die Woche, in Form von einem Apfel, Orange oder ähnliches. Meist saisonale Sorten. Um sich etwas besser zu fühlen, hilft es schon das eigene Duschbad zu haben. Wenn er Raucher ist, sind die Zeiten ohne Geld für den Einkauf sehr hart. Kaffee gibt's nur in der Art von Caro Landkaffee von der Jva.


    Er wird Briefmarken benötigen um euch zu schreiben. Diese könnt ihr ihm in jedem Brief mitschicken. Nur nicht übertreiben, 10 pro Brief sollten okay sein. Wenn mehr möglich sind, wird er euch das sicher mitteilen.


    Ich kann verstehen das ihr völlig überfordert seid, allerdings dürft ihr euren Unmut kundtun. Er hätte auch als Selbssteller seine Haft antreten können. Das wäre besser gewesen für ihn. 9 Monate sind nicht so lang, wie sich das jetzt anfühlt. Kopf hoch! Die Zeit vergeht schnell, versprochen.


    LG Kaja

    Hallo Yvonne, sofortiger offener Vollzug ist möglich. Allerdings kommt es da oft auf die Länge der Strafe an. Wichtig ist auch die Entfernung zur Arbeitsstätte. Da hat jede JVA so ihre eigenen Regeln. Als Selbständiger ist es vielleicht nicht ganz so einfach, aber einen Versuch wert. Er sollte sich mit dem Anwalt zusammen setzen und den Antrag formulieren. Das muss alles gut begründet und mit Belegen untermauert werden.

    Hier steht ja nicht nur sein Arbeitsplatz auf dem Spiel.

    Ich habe damals bei meinem Mann auch den sofortigen offenen Vollzug beantrag. Allerdings waren es bei ihm nur 9 Monate. Er war nur am Zugangs Tag nicht bei der Arbeit. Danach konnte er jeden Tag ganz normal arbeiten gehen. Ausgang und Urlaub hat allerdings einige Zeit gedauert. Also einfach probieren. LG Kaja

    Hallo, du meinst vermutlich 2/3.

    2/3 wird immer geprüft und er bekommt dann Unterlagen von der Jva zum unterschreiben. Dazu benötigt man keinen Anwalt.

    1/2 macht keinen Sinn, da er bei 1/2 mindestens 6 Monate sitzen müsste, also mehr als bei 2/3.

    Er bekommt eine Haftübersicht, dort sollte der Termin zu 2/3 vermerkt sein. Den Antrag seitens der JVA, wird er dann in ca 2-3 Monaten zur Unterschrift bekommen.

    Hallo zusammen und einen guten Start für 2020,


    für meinen Sohn habe ich schon bei einem Händler, der mit der JVA Remscheid zusammen arbeitet, einen Kühlschrank gekauft. Diesen habe ich beim Händler direkt bezahlt, er hat ihn verblombt und ihn direkt an die JVA geliefert.

    Das ist tatsächlich in vielen JVAs möglich.

    Leider ist es aber oft so, dass die Angehörigen sich das nicht leisten können.

    Das wäre neu daß dies möglich ist. Kann ich mir auch nicht vorstellen.

    Wenn du da sicher gehen willst, solltest du den entsprechenden Händler kontaktieren und nachfragen. Ich weiß nicht welcher Händler in Lübeck ist. In Hessen und Bayern ist es Massak.


    LG Kaja

    Hallo, ich bin zwar, was BTM angeht, nicht ganz so informiert wie einige andere hier, aber den Handel müssen sie erstmal nachweisen.

    Da dürfte die gefundenen Drogen nicht ausreichen.

    Das dürfte schwierig werden, wenn sie ihn nicht überwacht haben um einen Handel zu dokumentieren.

    Hallo Lilly, das Problem ist, das alle die da mit ihm zusammen sind das meiste immer besser wissen. Man ist sehr gut beraten sich nur auf daß zu verlassen, was schwarz auf weiß vorliegt. Alles andere führt nur zu Enttäuschung und Frust.


    Wenn da nicht noch was offen wäre, würde er vermutlich auf 2/3 gehen können. Solange die Geschichte noch im Raum steht, sollte auch er realistisch sein.

    Aber ich kann ihn ja sogar verstehen. Im Knast redet man sich vieles schön.


    LG Kaja

    Liebe Seniorenkino, Karma trifft irgendwann jeden. Auf diese, positiv, das Herz berührende, spezielle Art, um so schöner.


    Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr und ganz viele Momente die dein Herz positiv berühren.


    LG Kaja

    2/3 muss schon auch beantragt werden, nur passiert das eben von der Jva aus. Die treten an ihn heran.


    Wenn es schon eine Anklage ist, sollte er sich nicht auf 2/3 versteifen. Gut möglich das er bleibt bis das verhandelt ist, also bis Endstrafe.

    Der sollte seinen Anwalt mal anrufen, damit er weiß was stand der Dinge ist.

    PS. Bei kurzen Strafen gibt es nicht immer einen Vollzugsplan.

    Eine Therapie bei Spielsucht ist in der JVA so gut wie gar nicht machbar.

    Das muss er draußen machen. Wie Tine schon schrieb ist die Caritas eine gute Anlaufstelle für eine ambulante Beratung. Jedoch ist das keine Therapie. Ich habe hier einen Link, da kannst du dich informieren.


    https://www.spielsucht-brandenburg.de/startseite.html


    Dort gibt es auch einen Link zu einer Klinik, mit sowohl ambulanter, als auch stationärer Therapie.


    https://www.spielsucht-brandenburg.de/hilfe/kliniken.html


    Eins noch als Hinweis. Eine Therapie gegen Spielsucht kann nicht in Form von

    "Therapie statt Strafe" genutzt werden. Nur für den Fall, dass Mithäftlinge deinem Partner da einen Floh ins Ohr gesetzt haben.


    LG Kaja

    Hallo Kajada , er hat erst 2 Monate rum . Aber zu mindestens weiss ich jetzt das man für eine Halbstrafe 6 Monate sitzen muss , somit fällt diese weg😊 ja irgendwie meine der Anwalt das da noch offene verfahren sind ( glaubt er) aber so richtig erfährt man auch nichts . Müsste doch wenn es so ist solangsam mal auf den Tisch kommen , oder ? Ich möchte einfach nur langsam mal wissen , wie lange er nun wirklich inhaftiert ist , damit ich weiss auf was ich mich einstellen muss, dieses ganze nichts halbes nicht ganzes nervt mich 😕 man möchte ja irgendwie sein eigenes Leben irgendwo weiter planen. 🤷‍♀️

    Okay, dann habe ich schief gelesen 🤓


    Was steht denn in seiner Haftzeit Übersicht? Wenn Halbstrafe in Frage kommt wird der Termin dort aufgeführt. Den 2/3 Antrag müsste er zeitnah stellen. Normalerweise wird 2/3 automatisch geprüft. Die JVA legt ihm dazu einen Antrag vor.

    Aber wie schon erwähnt, wenn da Verfahren laufen, sieht es nicht so rosig aus.


    Bei den offenen Sachen muss erst einmal eine Anklage vorliegen.

    Solange es nicht über polizeiliche Ermittlungen hinausgeht, der STA keine Klageschrift formuliert, wäre theoretisch eine 2/3 Entlassung möglich.

    Am besten du fragst ihn mal was er noch so verzapft hat. Er weiß daß am besten.


    LG Kaja

    Guten Morgen, du schreibst in einem anderen Thread das er bereits 6 Monate inhaftiert ist. Somit wäre 1/2 und 2/3 vorbei. Für die Halbstrafe Entlassung muss man minimum 6 Monate einsitzen. 2/3 wäre schon bei 5,6 Monaten gewesen.

    Sollten, wie in Deinem Profil beschrieben, noch offene Verfahren laufen, würde er so oder so nicht früher rauskommen.

    Dann müsste ein Richter die sofortige Beschwerde zu lassen oder verwerfen.


    Ersteres würde eine längere Geschichte werden, zweiteres dauert sicher auch ein paar Wochen. Egal wie, er müsste in Haft bleiben.

    Da dies aber meist nur passiert, wenn die STA von vornherein gegen 2/3 war und der Richter dies beim Beschluss für weniger gewichtige hält, solltet ihr in Ruhe abwarten.

    Guten Morgen,


    Das ist ganz einfach. Die Staatsanwaltschaft erhält wie der Inhaftierte den Beschluß und hat 7 Tage Zeit. Dann sollte die Staatsanwaltschaft den Rechtsmittelverzicht der Strafvolldtreckungskammer mitteilen.

    Die Strafvolldtreckungskammer teilt selbiges dann der JVA mit.


    Beim Wann scheiden sich die Geister. Das kann zeitnah passieren oder wie bei mir, ein paar Wochen dauern.

    Bei mir hat die Staatsanwaltschaft sich Zeit gelassen. Eine Woche vor dem 2/3 Termin hatte mein Beschluss Rechtskraft.


    Nachfragen bei der Strafvolldtreckungskammer ergaben, dass meine Akte noch immer bei der STA liegt, diese nicht zurück geschickt wurde und somit keine Rechtskraft an die JVA gemeldet werden konnte.

    Im Leben draußen würde man sich das so nicht gefallen lassen. In der JVA sind einem die Hände gebunden. Für mich waren das die schlimmsten Wochen der ganzen Haftzeit. Nicht zu wissen ob man gehen darf, obgleich ein Richter einen positiven Beschluß verfasste.

    In der JVA war diese Staatsanwaltschaft aber bekannt dafür, daß ganze in die Länge zu ziehen.

    Sollte es sich nur um einen Verstoß gegen Bewährungsauflagen handeln und er deswegen wieder in den Knast muss, sind es nur die 3 Monate.


    Sollte er eine weitere Straftat begehen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß es wieder eine Haftstrafe gibt. Dann müsste er die neue Haftstrafe plus die 3 Monate absitzen.


    Natürlich innerhalb der Bewährungszeit, die meist 3 Jahre beträgt.