Beiträge von Jasmin82

    Danke 🙂 Mein Mann sitzt noch bis nächste Woche in Bremervörde.

    Für uns war eigentlich vorher schon klar, dass er 2/3 bekommt, das haben sowohl die Beamten als auch die Suchtberatung und die Sozialarbeiterin bereits durchblicken lassen. Auch die Stellungnahme der Anstalt war sehr positiv.

    Somit wäre jede andere Entscheidung völlig überraschend gewesen.

    Hallo Anny,

    das kommt wohl immer auf den Richter an. Mein Mann hatte bei seiner 2/3-Anhörung Glück und die Entscheidung direkt mitgeteilt bekommen, 1 Woche später war der schriftliche Beschluss da. Andere mussten teilweise 3-4 Wochen warten.

    Ich drücke euch die Daumen!!!! 🙂

    Ok, er hat auch am Freitag einfach schonmal einen Antrag gestellt, obwohl ihm gesagt wurde dass er auf die Abschrift warten sollte. Ich kann mir halt nicht vorstellen dass das so rechtens ist. Die können ja nicht im März sagen dass er raus darf und das dann so rauszögern nur weil sie es nicht schaffen, die Abschrift fertigzustellen...

    Mein Mann hatte vor 3 Wochen seine Vollzugsplanung und dort wurden ihm 40 Stunden Ausgang pro Monat genehmigt.

    Ist es richtig dass er erst die Abschrift abwarten muss, bevor er den ersten Ausgang beantragen darf?

    Beim letzten Mal dauerte es 8 Wochen bis er die Abschrift bekam und auch jetzt scheint es sich wieder zu ziehen....

    Hatte eigentlich gehofft dass er zu Juniors Geburtstag Ende April da sein kann.

    Ich fand sie jetzt nicht unbedingt "bemutternd". Sie ist eben mit völlig falschen Vorstellungen in diese Beziehung gegangen und gerade im Bezug auf die Suchtproblematik war sie doch sehr blauäugig.

    Dass sie dann in ihrer Hilflosigkeit manchmal bevormundend reagiert hat, kann ich schon nachvollziehen.

    Fakt ist, dass man solche Probleme nicht alleine bewältigen kann und unbedingt Hilfe von außen braucht! Auch kann man nicht erwarten dass jemand, der so lange gesessen hat und dessen Leben vorher durch Alkohol usw. bestimmt war, innerhalb eines Jahres nach der Entlassung alles komplett im Griff hat.

    Ich wünsche den beiden, dass ihnen der räumliche Abstand geholfen hat und sie sich Hilfe gesucht haben!

    Ich hatte das Gespräch mit der Sozialarbeiterin. Sie wollte sich im Grunde ein Bild unserer beider Leben machen. Wollte wissen wie meine Kindheit und meine Beziehung zu meinen Eltern war/ist, was ich von seiner Kindheit weiß. Wie wir uns kennengelernt haben, ob ich von seinen vergangenen Straftaten wusste und wie ich reagiert habe. Ob ich versucht habe ihn von weiteren Taten abzuhalten. Und wie mein Leben sich seit der Inhaftierung gestaltet und wie ich mir die gemeinsame Zukunft vorstelle.