Beiträge von LOONA

    Hallo,

    so, nun zu den Ergebnissen des gestrigen Tages:


    Wir hatten kaum den Saal betreten, als die Richter und Schöffen sofort mit dem Urteil aufwarteten.

    Ich habe nur noch gehört: Verurteilt wegen bewaffnetem Handel, usw. -> 6 Jahre8|

    Mein Kopf der schon während der Hinfahrt und während vieler durchwachter Nächte immer wieder gerechnet hat:

    6 Jahre, 5 Jahre ,4 Jahre, minus U- Haft, was sind dann zwei Drittel, wie lange noch ?


    Letztendlich verurteilt nach §64 , also MRVZ.

    Sehr ausführliche Begründung, eigentlich war ich schon zufrieden das man den 64er festgelegt hat.


    Aber als dann im letzten Satz plötzlich der Richter den Haftbefehl ab sofort aufhob ,

    mit den Worten "Ich denke sie haben lange genug gesessen, und ich denke das ihre Eltern auf Sie acht geben werden".

    (jetzt fange ich gerade wieder an zu zittern)

    haben wir uns alle verständnislos angeschaut und konnten es erst garnicht begreifen.

    Eigentlich begreife ich es jetzt noch nicht.

    Sofort Gehen, mit dem was man am Leib trägt, ohne Auflagen , ohne irgendetwas.

    Der restliche Tag verging dann mit allseits strahlenden, sehr überraschten Freunden, Verwandten und Bekannten am Telefon,

    gemeinsam verbrachter Zeit und immer wieder erstauntem Kopfschütteln.


    Jetzt sind so viele Fragen offen.

    Wann kommt der Stellungsbefehl, soll man in Revision gehen, würde es sich lohnen, wie wird es dort sein usw.?

    Ich werde jetzt erst einmal gucken was hierzu schon geschrieben steht.

    Da war die Rede von Halbstrafe innerhalb des MRZV.

    Wo bekomme ich Infos her ?

    Wie wird es in nächster Zeit laufen, wie kommt er mit der plötzlichen Freiheit klar, wie schnell trifft er auf "alte Freunde",

    wird er sich von allem fernhalten, bzw. werden sich diese Leute von ihm fernhalten.


    Ich bin noch ziemlich durch den Wind...wünsche mir und träume von einem einfach *normalen * Leben.

    Hallo,

    Erstmal nur ganz kurz:

    Ich durfte mein Kind heute mit nach Hause nehmen. :jabajabadu::jabajabadu::jabajabadu:

    Wie gehen jetzt was essen, Steak oder was es sich immer wünscht.

    Ich melde mich heute Abend oder morgen.

    Ich bin so überwältig und froh. 😍

    Sorry, ich gelobe Besserung.🙈

    Ich möchte nicht, das Maxi hier den ganzen Tag sitzt und Beiträge korrigiert.

    Ich möchte sie lieber mit wichtigeren Dingen beschäftigt sehen.

    Wir profitieren ja schließlich alle von ihrem Wissen.🤗

    O.T. Es hat aber tatsächlich eine beleidigte Userin mal geschrieben, wir könnten sie ja zum "Dummbatz des Monats" wählen, wenn uns ihre Beiträge nicht gut genug seien. Der UdM hatte also durchaus "Spaltungs-Potential" Von daher ist die Überlegung, User zur Wahl zu stellen sicher nicht schlecht oder Vorschläge der User zur Wahl zu ermöglichen.


    LG Fego

    😂🤣😅...da könnte ich ja....wie man es nimmt, oder .....😁

    Den finde ich richtig gut.

    Jetzt müssten aber mal ein paar Satzzeichen und Smileys sein.

    Huhu Chris,

    Ich fände das gar nicht so schlecht.

    Und es ist sicher auch nicht immer nötig seitenlange Texte zu schreiben,bzw. so zu antworten.


    Mir fällt es jedenfalls manchmal schwer, weil ich noch in so wenigem Mitreden kann.Will keinen Rüffel riskieren und mache dann oft nur noch ein *Gefällt mir* drunter.Genauso überlege ich schon 20x bevor ich hier einen* schönen Tag *poste, Bilder, einen sinnfreien Spruch oder Gedichte.Sicher sind wir hier kein *Streichelforum* wie Maxi es erst neulich gesagt hat.DAFÜR BIN ICH AUCH UNGLAUBLICH DANKBAR ! Aber ich möchte auch guten Gewissens mal etwas lapidares über meinen Alltag schreiben können, ohne ein schlechtes Gewissen .Komme mir einfach dabei doof vor.🙈 Und ich brauche dafür auch nicht unbedingt ein *Like*.

    Ich schätze euch und eure Arbeit hier sehr, freue mich über Zuspruch, Aufklärung in Rechtsfragen und Hintergrundwissen.Danke das ihr da seid 😍.

    FB_IMG_1537903722764.jpgHeute in den sozialen Medien entdeckt....


    Laut einer Legende aus dem 19. Jahrhundert treffen sich die Wahrheit und die Lüge eines Tages.

    Die Lüge sagt zur Wahrheit: "Heute ist ein wunderbarer Tag"!

    Die Wahrheit blickt in den Himmel und seufzt, denn der Tag war wirklich schön.

    Sie verbringen viel Zeit miteinander und kommen schließlich neben einem Brunnen an. Die Lüge erzählt die Wahrheit: "Das Wasser ist sehr schön, lass uns zusammen baden!" Die Wahrheit, erneut verdächtig, testet das Wasser und entdeckt, dass es wirklich sehr nett ist. Sie ziehen sich aus und beginnen zu baden.

    Plötzlich kommt die Lüge aus dem Wasser, zieht die Kleider der Wahrheit an und rennt davon. Die wütende Wahrheit kommt aus dem Brunnen und rennt überall hin, um die Lüge zu finden und ihre Kleidung zurückzubekommen.

    Die Welt, die die Wahrheit nackt sieht, wendet ihren Blick mit Verachtung und Wut ab.

    Die arme Wahrheit kehrt zum Brunnen zurück und verschwindet für immer und versteckt darin ihre Scham. Seither reist die Lüge um die Welt, verkleidet als die Wahrheit, befriedigt die Bedürfnisse der Gesellschaft, denn die Welt hat auf keinen Fall den Wunsch, der nackten Wahrheit zu begegnen.



    Das weltberühmte Gemälde "Die Wahrheit kommt aus dem Brunnen" Jean-Léon Gérôme, 1896.

    Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei einer zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen.

    Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: "Wer bist du?"

    Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.

    "Ach, die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.

    "Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch.

    "Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet."

    "Ja, aber...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"

    "Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"

    "Ich... ich bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.

    Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich bedrückt."

    Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht.

    "Ach, weißt du", begann sie zögernd und äußerst verwundert, " es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung; unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest."

    Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muss sich nur zusammenreißen. Und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."

    "Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir schon oft begegnet."

    Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wider auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer der Bitterkeit zu."

    Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt.

    Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.

    "Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt."

    Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin.

    "Aber... aber - wer bist eigentlich du?"

    "Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. "Ich bin die Hoffnung. "


    Verfasser unbekannt