Beiträge von TS13

    Ich wünsche euch allen auch ein gutes neues Jahr. Mögen sich viele unserer Hoffnungen, Wünsche, Träume erfüllen und die Gesundheit und Geduld uns alle nicht verlassen.

    Hallo Joana14

    Beim rechnen machst du glaube ich einen Fehler. Lasker hat oben erklärt wie man die Uhaft Zeit anrechnet. Das hatte ich aber auch am Anfang falsch gedacht.

    Zu dem Thema Revision, unser Anwalt meinte damals während der Verhandlungen, dass eine Revision selten Erfolg bringt. Viele würden aber auch Revision einlegen, um zb Zeit bis zum Strafantritt zu schaffen. Zb um Arbeit etc besser regeln können. Da hab ich aber keine Erfahrung zu gesammelt, ich kann dir da leider auch nicht sagen, ob es Sinn macht die Revision zurück zu ziehen... Aber wie auch Maximus schon gesagt hat, die Strafhaft beginnt mit Rechtskraft des Urteils.


    Und das mit den 3 Monaten was ich in diesem Beitrag geschrieben habe, bezog sich darauf, dass unser Anwalt geraten hat, 3 Monate vor dem Zeitpunkt wo die Halbstrafe erreicht wäre, einen Antrag hierauf zu stellen.


    LG und einen schönen Abend

    TS

    Hey Chris,


    zunächst lieben Dank, dass du immer so viel von dir selber erzählst. Ich finde es sehr wertvoll von den Erfahrungswerten anderer zu profitieren. Find ich echt klasse von dir.


    Bin gespannt wie es bei uns sich weiter entwickeln wird. Werde euch am Laufenden halten.

    Hallo Chris


    danke nochmal für deine ausführliche Antwort. Ich sehe das übrigens genauso wie du, wenn man ein Ziel vor Augen hat und auch was dafür tut, ist Ehrlichkeit immer die Beste Lösung.


    Gestern hatten wir das Thema auch im Chat gehabt. Die Sozialarbeiterin hat schon mal in einem Punkt "ihr Wort gehalten" , gestern wurde mein Mann in die "normale" Abteilung verlegt. Fand ich schon mal positiv, und wie du sagst, wenn auch schon ein Bruchteil von dem was sie sagt eintrifft, ist es echt gut.


    Im Chat hatten wir gestern auch noch ein weiteres Thema, was genau zu deiner Aussage passt. Und zwar hat sie meinen Mann gefragt, wie er dazu steht, seinen Führerschein abzugeben während er im OV ist, aber auch nur so lange wie er noch in Haft ist, bzw. wenn er Arbeit finden würde, wo der Führerschein notwendig wäre, dass man es dann aufhebt. Mein Mann hat ohne zu zögern gesagt, das sei in Ordnung. Denn er möchte an dem Vollzugsziel auch arbeiten, und beweisen, dass er 1. Vertrauenswürdig ist und 2. Aus der Vergangenheit gelernt hat. Da wurde gestern dann im Chat darüber diskutiert, dass das abgeben des Führerscheins keine wirkliche Grundlage hätte, und man sich sicherlich dagegen sich beschweren könnte. Aber aus der Sicht von meinem Mann und auch aus meiner Sicht ist das in unserem Fall wirklich irrelevant.


    Manchmal scheint wirklich alles sehr kompliziert, dabei ist der einfachste Weg oftmals mitmachen und mitwirken, so wie du es beschrieben hast. Stimme dir da auch zu, dass das dann nix mit "Arschkriecher" zu tun hat.


    Und zu dem Thema in Handschellen evtl. kommen müssen. Also da mein Mann und ich dachten, dass man immer bei den Aushängen Fußfesseln oder Handschellen trägt und ein Beamter dabei sein würde, hat er das die Sozialarbeiterin auch explizit nochmal gefragt gehabt. Sie hat erklärt, die wenigen die jetzt noch für den OV in der JVA Diez geeignet sind, die müssen zu diesen Ausgängen keine Fussfesseln tragen, oder auch keine Handschellen. Diese Ausgänge finden dann auch (zumindest in unserem Fall) ohne Begleitung eines Beamten statt.


    Wie gesagt, mein Mann wurde gestern tatsächlich verlegt und sie hat dann nochmal mit ihm gesprochen. Sie hat wieder gesagt, dass der OV Ende Januar / Anfang Februar dann stattfinden wird. Mein Mann hat auch nochmal explizit gefragt, ob nochmal Gespräche mit der Psychologin oder dem VAL oder dem Anstaltsleiter stattfinden. Sie sagt, nein das läuft alles über den Bericht den sie jetzt schreibt, und dann findet demnächst die VPK mit Anwesenheit vom Anstaltsleiter, Sozialarbeiterin und meinem Mann statt.


    Jetzt heisst es abwarten, und hoffen, dass es weiterhin so kommt wie sie es sagt.


    Liebe Grüße

    TS

    Hallo,


    In Anbetracht dessen, dass ich demnächst auch unser gemeinsames Kind entbinden werde, hab ich das in der JVA auch angefragt. Hier wäre es so, wenn es das leibliche Kind des Insassen ist, so muss die Geburtsurkunde der JVA vorgelegt werden. Der Insasse muss das Kind als Besucher eintragen. Dann erhält man pro Monat zu den 4 Stunden Besuch weitere 2 Stunden für das Kind.


    So wurde es mir zumindest seitens der JVA erklärt.


    LG

    Hey Chris , ich hab nicht mich wohl geirrt wo ich das Posten soll, danke fürs verschieben.


    Ich Stimme dir in dem was du sagst voll und ganz zu. Also solange ich keine vollendeten Tatsachen sehe, sehe ich das ganze auch als KANN PASSIEREN aber nicht als MUSS PASSIEREN an. Wollte mit euch eigentlich diese Infos teilen. Auch im Hinblick darauf, dass die endgültige Entscheidung bei der Anstaltsleitung liegt ist mir/uns durchaus bewusst. Wir gehen an die Sache auch vorsichtig dran. Aber dennoch entspannt es einen schon, wenn man mal etwas passieren sieht.


    Auch was die Geburt angeht bin ich vorsichtig. Also wie gesagt aufgrund gesundheitlicher Probleme wird es bei mir einen fixen OP Tag geben, aber Gott bewahre, klar man weiß nie was sonst passieren kann.


    Und zu dem Thema ob er dann mit Handschellen, bzw Fussfesseln kommen müsste (denn das dachten wir) hat die SA gesagt, dass in dieser JVA die jenigen die Ausgang/Freigang/Urlaub haben nicht solche angelegt bekommen. Sie will sich ja auch deswegen dafür einsetzen, dass das alles alsbald anfängt mit dem OV und den Freistunden, sodass er dann bis zur Geburt sozusagen schon paar mal "draußen " war um sich zu bewähren.


    Aber wie es letztendlich kommt, wissen wir erst wenn es kommt. Aber ich halte euch am Laufenden :)


    LG