Beiträge von Honeymaus

    Liebe Stella115,

    Das waren die Worte die ich brauchte vielen Dank.

    Ja ich habe mich damit abgefunden das ich ihn dieses Jahr nicht mehr aus dem gv zurück bekomme.

    Ist scheiße aber wenigstens hab ich heute einen Termin für den lzb bekommen. Ein kleiner Lichtblick. Es sind zwar noch 7 Wochen aber die gehen auch vorbei.


    Jetzt zu deinen Fragen.

    Er hat mich gestern gefragt ob er Therapie für dort drin beantragen soll bzw ich sollte seinen Anwalt per SMS kontaktieren. Natürlich mach ich das.


    Sein Wunsch ist es bei mir zu sein, für mich und meine Tochter da zu sein (er nannte es Ersatz Papi) und es tut ihm so leid was er uns antut vorallem der kleinen Maus. Er weiß das er scheiße gebaut hat und er würde es am liebsten rückgängig machen, aber das geht nicht. Wir können nur jetzt das beste aus der Situation machen und abwarten was die jva mit ihm plant.

    Er hält sich dort drinnen aus allem raus und hat es in der kurzen Zeit zum Vorarbeiter gebracht. Er gibt sich Mühe. Mehr kann er nicht tun.

    Danke für eure Worte. Hab die halbe Nacht mich durch Beiträge und Gesetze gewälzt.

    Hab ihm heute gleich gesagt er soll Anträge stellen auf Ausgang bzw begleiteter. Und auf hafturlaub.

    Sagt mal in Burg wird wohl nur im ov hafturlaub genehmigt. Dürfen die das denn einfach so? Ich gehe mit ihm die Schritte weil er seine Chance verwirkt hat. Aber Anträge stellen können wir ja trotzdem richtig?

    Stimmt es das die jva innerhalb von 3 Monaten eine Aussage treffen muss?

    Danke fraggle für deine klaren Worte. Ja ich sehe das alles und kann auch jeden verstehen der neutral auf die Sache blickt. Hab das Gefühl das alle weiteren Schritte wie das geplante Gutachten Ende des Jahres sowie Therapie dort drinnen eigentlich fürn arsch sind.

    Ohne ov ist ein Gutachten für Antrag auf reststrafe Quatsch denn ohne ov fester Arbeit und stabilem Umfeld lässt ihn der Richter nicht raus. Is hier irgendwie so.

    Er hatte sich vor dem Diebstahl von allen zurück gezogen, niemandem was erzählt und da wir uns nur einmal die Woche gesehen hatten war der Einfluß und das Vertrauen zu gering. So lange waren wir ja auch noch nicht zusammen.

    Ich kann verstehen das man ihn nicht sofort wieder in den offenen lässt aber alle Schritte vorher mit den ganzen Anträge, das kann in Burg mindestens 2 Jahre dauern bis er überhaupt mal wieder beim ov ist. Ich weiß das er Therapie braucht aber was soll sie dort bringen wenn selbst die Sozialarbeiterin sagt das es drinnen sinnlos ist. Darum mach ich mir sorgen.

    Liebe Egypt ich verstehe dich aber ich sehe das unter anderen Voraussetzungen. Im offenen wurde null kontrolliert wie es ihm geht. Wurde nur kontrolliert ob er auf Arbeit ist. Alle halbe Jahre mal ein mini Gespräch aber nur wenn man es selbst verlangt hat. Mal abgesehen davon das der sozialfutzi dauerhaft krank war.

    Dann ist für das nächste Gutachten bzw nennen wir es mal für ein positives Ergebnis ist eine abgeschlossene Therapie. Wie soll das ohne Therapie aussehen. Da läuft man voll gegen die Wand. Könnt ihr mich wenigstens ein wenig verstehen? :heul1:

    Also er hat nicht geklaut weil er den Diebstahl gesehen hatte.

    Es waren nach 8,5 Jahren einfach zuviele Einflüsse. Er hat den Diebstahl als einzige Möglichkeit gesehen wieder Stabilität in sein Leben zu bringen und zur Ruhe zu kommen. Probleme die dazu geführt haben waren 6 Wochen lang 60stunden Wochen und Ausbeutung von "knastis", Probleme mit der Familie und zusätzlich holte ihn die Vergangenheit wieder ein.

    Da drin hat er keine Probleme.deswegen meinte ich ja offener und gleichzeitig Therapie würde ihm viel mehr bringen als dort drinnen mal wenn überhaupt alle 2 Wochen mal ein Gespräch zu führen was ja nichts mit der Realität draußen zu tun hat. Und auf einer Warteliste ist er auch noch dort drin. Wer weiß wann wie und überhaupt was passiert.

    Bin so enttäuscht das dem Staat das weg sperren wichtiger ist als die Menschen zu Therapieren und zu helfen ein normales Leben zu führen.

    Sorry das es jetzt so ausführlich war. :rolleyes:

    Das entscheidende Kriterium ist aber für vorzeitige Entlassung der ov. Und wenn ich den Abteilungsleiter richtig verstanden habe ist vor in 2 Jahren nichts mehr mit ov. Reststrafe sind ja "nur" noch 3 Jahre und 2 Monate. Nix mehr mit Entlassung vor TE. Das nächste Gutachten ist aber schon Ende des Jahres. Also auch wieder fürn arsch.

    Sein Abteilungsleiter hat mich ausgelacht als ich ihm sagte das er nen Antrag gestellt hat. Was denkst du wie darüber entschieden wird? :heul2:

    Es ist gerade so als ob alles schief läuft.

    Kann mir jemand sagen warum wir die sperrfrist für lzb haben? Der ov zwischen durch zählt ja nur als Lockerung und der Anwalt sagt dazu gibt es keine Gesetze. So langsam Dreh ich mich nur noch im Kreis :grazy:

    Und warum muss er dann wieder bei der ersten Lockerung beim begleiteten anfangen? Möchte es einfach verstehen. Justizlogik finde ich kompliziert

    Der Antrag auf offener vollzug ist zwar noch nicht abgelehnt worden aber ich sehe da schwarz. Der Anwalt erzählte irgendwas von Strafvollstreckungskammer? Hat er da recht und es kann dann nicht mehr abgelehnt werden?Bei uns läuft das mit der Therapie und Anträgen alles nicht über die Sozialarbeiterin sondern über den Abteilungsleiter und der ist nie da und wenn er mal da ist hat er keine Zeit.

    Hallo ihr Lieben, ich weiß nicht genau ob es hier hin gehört aber ich brauche mal eure Hilfe.

    Ich fasse noch mal kurz zusammen. Gesamtstrafe 13jahre. Abgesessen bis März 18 8,5jahre. Dann offener vollzug 1 Jahr. Dann Diebstahl(Lebensmittel wert 50€)zurück in Gv.

    Antrag auf Reststrafe mit Gutachten lief zu dem Zeitpunkt schon.

    Mittlerweile Gutachten in der Jva gewesen mit dem Ergebnis das er psychotherapie braucht und zurück in den offenen soll.

    Letzte Woche war nun die Verhandlung in der jva.

    Nix mit Reststrafe und im Beschluss steht noch nicht mal eine Empfehlung für den offenen obwohl der Richter es erwähnt hatte.

    Ich hatte sogar schon einen Therapeuten draußen der ihn übernehmen würde bzw sofort beginnen kann.

    Das alles interessiert die jva nicht.

    Er soll dort drinnen Therapie machen (Sozialarbeiterin meinte die die er braucht ist dort drinnen gar nicht möglich - engmaschig und so nicht umsetzbar außerdem braucht er hilfe draußen und nicht dort drinnen) für lzb haben wir angeblich ne sperre bis 1.9. Und sein Abteilungsleiter will ihn frühstens im Oktober für begleiteten vorschlagen? Das kann doch alles nicht sein. Wisst ihr noch eine andere Möglichkeit? ||

    Sagt mal kann es wirklich sein das man das externe Gutachten alle halbe Jahre beantragen kann?

    Und selbst wenn das jetzt zur Bewährung führen würde, durch den aktuellen Diebstahl(da ja immer noch nichts passiert ist) die Bewährung wieder zurück genommen werden kann?

    Und aus welchem Grund musste er mich mit angeben für hinterher? Muss ich auch zum Gespräch?

    Also wenn ich das richtig verstanden hab bei dir ist dieses Gutachten dafür da ob der Häftling diese Tat noch einmal tun würde richtig?

    maximus ich wollte wissen auf was er achten sollte. Was man nicht unbedingt sagen sollte und so weiter.

    So wieder mal was womit ich mich nicht auskenne. Ich brauche euren Rat.

    Mein Partner hat bescheid bekommen das er wahrscheinlich diese Woche noch das externe Gutachten hat und er weiß noch nicht was da genau auf ihn zukommt. Er weiß nur das das 5-7stunden dauergespräch sein kann und die richtig in die tiefe gehen vorallem wegen der tat damals. Könnt ihr mir Tipps geben? :planlos:

    Danke Lasker für den ausführlichen Kommentar.

    Ich werde alles in meinem nächsten Brief schreiben und hoffe das er das mit seinem Anwalt bespricht.

    Alles so schwierig von draußen Einfluss zu nehmen.