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  • Ich muss demnächst in Hünfeld / Hessen eine vierjährige Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung antreten und bin nicht vorbestraft, nachdem ich in Bayern bereits ca. 7 Monate U-Haft abgesessen habe.
    Wie gestaltet sich der offene Vollzug in Hessen. Ich habe gehört, dass sich hier 2011 etwas geändert hat, z. B. es wurde der offene Vollzug in Hessen auf maximal 2 Jahre vor voraussichtlicher Entlassung i.d.r. vor Zweidrittel beschränkt.
    Von mehreren ehemaligen Mitgefangenen habe ich gehört, dass man in Hessen vor 2011 jedes Wochenende nach Hause kam und täglich nach der Arbeit noch einige Stunden nach Hause konnte. Urlaubstage konnte man noch extra nehmen.
    In Bayern z.b. ist der offene Vollzug zunächst auf 21 Urlaubstage pro Vollzugsjahr, sog. Freisteller und Ausgänge beschränkt. Man ist dort also nicht jedes Wochenende zu Hause und muss nach der Arbeit wieder in die Anstalt. Nur 9 Monate vor Entlassung kann man den sog. Freigängerstatus erlangen und fast jedes Wochenende nach Hause.
    In Hessen spricht man von vollzugsöffnenden Maßnahmen, die u.a. aus einer Unterbringung in den offenen Vollzug, Aussenbeschäftigung ohne Aufsicht (Freigang) und Freistellung aus der Haft bis zu 21 Kalendertagen in einem Vollzugsjahr bestehen können.

    Ist Hessen damit noch liberaler als Bayern und gewährt noch die Heimstunden nach der Arbeit und jedes Wochenende Urlaub?