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  • Hallo Chris, ganz genau das lag mir auf der Zunge. Du hast das super formuliert. Das Leben muss weiter gehen. Für Deinen Mann geht es weiter und für Dich muss in Deinem Leben auch wieder Normalität einkehren. Du musst schaffen, die Inhaftierung Deines Mannes in Deinen Tagesablauf einzubauen, sonst geht das keine 5 Jahre gut. Du musst auch damit rechnen, dass er bei so einer langen Haftzeit bald auch seinen Alltag neu ausrichtet und nicht wie am Anfang vielleicht jeden Tag einen Brief schreibt..…
  • (Zitat von Schnecki84)Hallo, wie bereits gesagt wurde, entscheidet erst einmal die JVA. Jedoch hat die Staatsanwaltschaft ein Veto-Recht, wenn Gründe gegen die Verlegung in den offenen Vollzug sprechen. Dieses Veto-Recht hat die Staatsanwaltschaft als Vollstreckungsbehörde im Übrigen generell bei allen Entscheidungen hinsichtlich Lockerungen. Die JVA ist auch an die Entscheidung der Staatsanwaltschaft gebunden.Auch ist für Beschwerden bzw. Anträge i.S.d. § 109 des StVollzG nicht das Ministerium…
  • Hallo, das Beamtenrecht verbietet eine solche Beziehung zu einem ehemaligen Schutzbefohlenen nicht. Bei der nächsten Sicherheitsüberprüfung, welche Beamte einer JVA zwangsläufig regelmäßig durchlaufen, wird das jedoch erhebliche Probleme bereiten. Zwar wäre das kein Grund, den Beamten aus dem Beamtenverhältnis zu entlassen, jedoch würde der Beamte nicht mehr die Eignung für die sicherheitsempfindliche Tätigkeit in einer JVA besitzen. Das würde zwangsläufig die Versetzung auf eine Position zu Fo…
  • Hallo Chris, man muss hier aber auch ganz klar betonen, dass hier auch die Regierung eine hohe Mitschuld daran trägt, dass diese Vorfälle nun wie ein Lauffeuer durch alle Medien gehen und sich zu einem handfesten Skandal entwickeln. Es gab nämlich eine interne Weisung an die Polizeidienststellen mit Straftaten von Asylbewerbern und Personen mit Migrationshintergrund "besonders sensibel" gegenüber der Presse umzugehen und über solche Straftaten nur auf direkte Anfragen der Presse zu konkreten Ta…
  • Halbstrafe

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    Das ist doch mal eine schöne Weihnachtsüberraschung. Glückwunsch, dass es geklappt hat. GrüßeDumbo
  • Hallo, (Zitat)Warum muss er denn unbedingt in Wittlich bleiben, um entsprechende Auflagen zu erfüllen? Was sind die konkreten Gründe dafür? Rein juristisch gesehen sind Bewährungsauflagen nicht zwingend ortsgebunden. Bspw. die Arbeitsstelle für Sozialdienst oder ähnliches kann auch gewechselt werden bei einem Umzug. Es ist aber auch eine Bewährungsauflage möglich, die jemanden verbietet einen bestimmten Ort aufzusuchen oder gebietet an einem bestimmten Ort zu leben. (Zitat)Wenn er bei der Umsch…
  • Halbstrafe

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    Hallo, (Zitat) aus juristischer Sicht ist das formal nicht ganz richtig. Die alleinige und absolute Entscheidungsgewalt über Strafaussetzungen liegt gemäß dem GVG bei den Strafvollstreckungskammern. Die Staatsanwaltschaft kann den Antrag stellen, das Entlassungsersuchen zum Halbstrafenzeitpunkt abzulehnen, mehr jedoch nicht.Maßgeblich bei Entlassungen zum Halbstrafenzeitpunkt sind neben den Vorraussetzungen für eine Entlassungen zum 2/3-Zeitpunkt das Vorliegen besonderer Umstände in der Tat, de…
  • Hallo, (Zitat) Wieso ist er denn so enttäuscht darüber? Letztendlich wird zum 2/3-Zeitpunkt sowieso eine vorzeitige Entlassung auf Bewährung von Amts wegen durch die Strafvollstreckungskammer geprüft. Der Vollzugsplan ist auch für die Strafvollstreckungskammer hinsichtlich 2/3-Entscheidung in keinster Weise bindend. GrüßeDumbo
  • Hallo, ich kann nachvollziehen, dass es keine leichte Situation ist, wenn so viel zusammen kommt. (Zitat)Dann dürfte Dein Mann wohl wegen versuchten Totschlags verurteilt worden sein, nehme ich an. Wahrscheinlich hat man einen Minder schweren Fall i. S. d. § 213 StGB angenommen in Verbindung mit einem etwas abgewandeltem Erlaubnistatbestandirrtum (i. V. m. dem error in persona) und konnte dadurch noch einmal eine solch geringe Strafe von nur zwei Jahren und und sechs Monaten für ein solch eigen…
  • Hallo, das ist doch mal eine positive Nachricht. Ich freue mich für Euch, dass der Strafrest ausgesetzt wird. (Zitat)Na, wenn er nicht plant in Zukunft erneut straffällig zu werden, gibt es auch keinen vernünftigen Grund eine vorzeitige Entlassung abzulehnen. Bewährung ist nämlich nicht schlimm. Vor allem werden in aller Regel bei solch geringen auszusetzenden Strafresten keine großartigen Auflagen oder Weisungen auferlegt.
  • Hallo, handelt es sich denn defintiv um eine Führungsaufsicht i. S. d. § 61 Nr. 4 StGB? Denn eine Führungsaufsicht nach Haftverbüßung setzt schon einiges voraus. In der Praxis wird die Führungsaufsicht normalerweise nur angeordnet, wenn der Verurteilte ein langes Vorstrafenregister hat und praktisch ein Berufsverbrecher ist oder eine Straftat gegen die sexuelle Selbstbestimmung, besonders bei Kindern oder Unmündigen begangen wurde. Die Führungsaufsicht ist nämlich ein Mittel, um auf den Proband…
  • Hallo Shari, ich kann Deine Verwirrung durchaus verstehen. Bringen wir mal etwas Licht ins Dunkel: Ja, er wurde rechtskräftig verurteilt auf der strafrechtlichen Seite. Die zivilrechtliche Seite jedoch ist grundsätzlich losgelöst von der strafrechtlichen Seite. Die Berufsgenossenschaft muss nun die Kosten, die sie dem Opfer im Rahmen des OEG vorgeschossen hat, zivilrechtlich von Deinem Mann zurückfordern. Da wie erwähnt, die zivilrechtliche mit der strafrechtlichen Seite im Grund nicht unmittel…
  • Bitteschön, gern geschehen. Sofern tatsächlich keine größeren Folgeschäden beim Opfer vorhanden sind, kommt Dein Mann wohl nochmal mit einem blauen Auge in der Hinsicht weg. Es gab schon genug Fälle, in der Täter sein restliches Leben die Rente des Opfers an den Staat zurückbezahlen darf. Ich drück euch mal die Daumen, dass es das war mit den Entschädigungsleistungen. Dir auch noch einen schönen Tag. GrüßeDumbo
  • Hallo, ok. Dann sind mit dem Adhäsionsvergleich die Schmerzensgeldansprüche und sofern Sachen bei der Tat beschädigt wurden, Schadensersatz festgesetzt. Damit ist es, wie ausführlich geschildert, jedoch noch nicht getan.Das Schmerzensgeld und evtl. Schadensersatz ist nur um den unmittelbar erlittenen Schmerz und Schaden auf zivilrechtlicher Seite zu kompensieren. Schmerzensgeld und Schadensersatz kann im Gegensatz zu Entschädigungsleistungen nach dem OEG auch nur gegenüber dem Täter geltend gem…
  • Hallo, da im Urteil des strafrechtlichen Tatgerichts Deiner Aussage nach keine Entscheidung über das Schmerzensgeld getroffen wurde gibt es folglich hier auch noch keine rechtskräftige Entscheidung.Das wäre nämlich auch verwunderlich, da das OEG in die Sozialgerichtsbarkeit fällt und das strafrechtliche Tatgericht hier nicht quer durch die Rechtsgebiete urteilen kann. Es wäre lediglich möglich gewesen, dass sich das Opfer mit einer sog. Adhäsionsverfahren nach §§ 403 ff. StPO an das strafrechtl…
  • Hallo, Kurz und knapp: Nein, er braucht keinen festen Wohnsitz in Bayern. Er braucht regelmäßig einen festen Wohnsitz in Deutschland. Wobei es dort auch Ausnahmen gibt. Da diese jedoch hier nicht berührt werden, verzichte ich auf eine Erläuterung dieser. Im Prinzip wird die Bewährungsaufsicht dem für den Landkreis, in dem dein Ex-Freund nach der Entlassung wohnt, zuständigen Amts-/Landgericht übertragen. Sprich, wenn er jetzt in Bayern verbüßt und dann nach der Entlassung nach NRW zieht, wird e…
  • Guten Morgen Zusammen, das ist natürlich schade, dass Ihr beide bei dem Richter wohl das berühmte "große Los" gezogen habt. Dennoch könnten dem Richter natürlich Sätze wie dieser nicht geschmeckt haben: (Zitat)In dieser Aussage disqualifiziert sich der Gutachter nämlich leider selbst absolut. Der Gutachter sagt nämlich damit übersetzt nämlich nichts anderes, als, dass die Wahrscheinlichkeit dass jeder noch nicht strafrechtlich in Erscheinung getretene Mensch, also auch der Richter selbst, wahrs…
  • 4. Erkennungsdienstliche Behandlung und weiterer Verlauf Alsnächster Schritt, gleich ob man die Aussage verweigert oder nicht wird die Polizei eine erkennungsdienstliche Behandlung durchführen. Diese mußman als Beschuldigter auch über sich ergehen lassen. Gängigerweise bestehen diese aus dem Anfertigen von Lichtbildern, dem Abnehmen von Fingerabdrücken, der Erfassung von Eigenschaften (Haarfarbe, Augenfarbe, Größe, Alter usw...) und auch in manchen Fällen die Entnahme von Speichel zum Zwecke de…
  • Hallo Zusammen, hier findet ihr wichtige Infos und Ratschläge rund um das Straf- und Ermittlungsverfahren. Natürlich ersetzen die hier veröffentlichten Informationen und Tipps nicht eine individuelle und fallbenzogene Rechtsberatung, sondern gibt nur eine erste Übersicht, wie Strafverfahren ablaufen und welche Fehler man vermeiden sollte, wenn man als Beschuldigter in einem Strafverfahren ist. Am Anfang eines jeden Strafverfahrens steht das Ermittlungsverfahren. 1. Wann wird ein Ermittlungsverfa…
  • Hallo, genau, es wurde schon das Meiste gesagt. Grundsätzlich ist es eine gute Möglichkeit, die Haftzeit zu nutzen um sich weiterzubilden oder neu zu orientieren. Einzig von einem Jura-Studium würde ich wohl eher abraten, da das nach der Entlassung praktisch nichts wert ist, da man nirgends einen Job bekommt (Führungszeugnis). Im staatlichen Dienst ebenfalls keine Chance, je nach Delikt selbst bis zu 15 Jahre nach der Entlassung. Wichtig ist naütlrich auch, sich übe die Zugangsvoraussetzungen z…