Ärtze in der Jva

    • Ärtze in der Jva

      So erstmal hoff ich das ich mit meinem Thema hier Richtig bin :)
      Ich hab mal wieder ein Problem, wie immer halt :(
      und zwar folgendes mein Mann ist jetzt seit 2 Wochen nach Bernau verschubt worden, er bekommt eigentlich immer morgens und abends Medikamente.
      jetzt weigern sich die Ärzte ihm diese Tabletten zu geben, er war erst am Montag bei dem Arzt weil er Krämpfe hatte und Sehstörungen und dieser Arzt meinte er sucht nur Aufmerksamkeit und er soll nicht rumjammern.
      Er war früher jahrelang sowohl stationär als auch ambulant in psychatrischer Behandlung wo etliche Gutachten da sind das er diese störungen hatt und diese tabletten braucht.
      Der arzt sieht das aber nicht so.
      Was meint ihr kann ich jetzt von draußen da machen? Ich hab seine Betruerin schon angerufen aber die kann da auch nix machen, ich hab auch schon mit seiner damaligen behandelten Psychologin geredet und sie hatt zwar gesagt sie kümmert sich und schickt diese Gutachten in die Jva.
      Mein Freund hatt auch antrag gestellt das er in die psychatrische abteilung für 2-3 Wochen nach Struabing möchte, wurde vom Arzt aber abgelehnt :(
      Was kann man dagegen machenß Habt ihr eine Idee???

      lg Smoky
    • Hi Smokey,
      was kann man machen?

      Wir haben damals auch so unsere Erfahrungen mit den Anstaltsärzten gemacht.

      Wenn nun alle Anträge abgelehnt werden, sollte evtl. mal das Gespräch mit der Anstaltsleitung gesucht werden.
      Denn wenn alle diese Gutachten in der JVA bzw. beim Anstaltsarzt vorliegen, sollte es keine Probleme geben.

      Sollte das Gespräch auch nichts bringen, würde ich es mit einem Anwalt versuchen.
      Und da es ja so wie es aussieht dringend ist, würde ich damit nicht allzu lange warten.

      VG
      Lydia
      Nicht alle sind glücklich die glücklich scheinen, manche lachen nur um nicht zu weinen. :zwink:
    • Hallo Smoky,

      leider schreibst du nicht, um welche Krankheit und welches Medikament es sich handelt. Musst du auch nicht, wäre aber vl hilfreich, um genauer auf dein Problem einzugehen.

      Grundsätzlich unterliegt auch ein Anstaltsarzt der Aufsicht. Wie bei jedem Arzt sollte eigentlich die Landesärztekammer Bayern zuständig sein, doch meinten die früher, sie sei nur für einen gewissen Überhang zuständig, ansonsten wäre das Justizministerium zuständig. Am besten schreibt man also beide Stellen inhaltsgleich an.

      Was der Arzt da macht, ist keine simple unterlassenen Hilfeleistung sondern dürfte eine Körperverletzung sein. Also käme eine Strafanzeige in Betracht, die ihr aber über einen Anwalt erstatten solltet.

      Richtig und wichtig ist das Gutachten oder Attest der früheren Therapeutin.Hatte er damals auch einen Psychiater/Neurologen ? An sich pflegt das so zu sein. Dessen Diagnose wäre halt sehr viel bedeutsamer als ein Stellungnahme der Psychologin.

      Wer hat deinem Partner die Medikamente verschrieben, als er in Freiheit war? Die Psychologin konnte das nicht machen, meine ich. Falls es der Hausarzt war, müsste auch der Unterlagen zu der Diagnose haben.

      Lieben Gruß

      hardy, (der auch per PN kontaktiert werden kann)
      Je mehr man verurteilt, desto weniger liebt man.
      Honore´de Balzac
    • Ich danke euch für eure Antworten :)
      Also mein Mann leidet unter einer psychischen störung er macht sich sehr viele gedanken und steigert sich dann da immer voll rein, zudem hatt er Zwänge bei ihm muss immer gerade alles gerade stehn sonst denkt er mir oder seiner mum passiert was, er hatt dazu noch Angstzustände und hatt panik vor ner großen Menschen Menge da fühlt er sich eingeengt und bekommt Panik und Schweißausbrüche.

      Er bekommt immer Morgens Fluoxetin und Abends Zeldox, diese Tabletten bekommt er schon seit seinem 15ten lebensjahr und jetzt ist er 25..also seit 10 jahren.
      Jetzt seit 2 Wochen bekommt er seine tabletten nicht mehr, und das ist zuviel für sein Körper wo es ja lange gewöhnt war Tabetten zu bekommen und nun auf ein Schlag radikal nicht mal runterdosiert sondern gar nix mehr. Er bekommt stattdessen jetzt die sogenannte ``betonspritze``, was er überhaupt nicht verträgt. :(

      Die Tabletten hatt ihm damals sein Hausarzt verschrieben, und dann war er jahrelang auf diversen Therapien und zuletzt in ambulanter psychologischer Behandlung bei uns im Wohnort im BKH. Unterlagen zur Diagnose/ Gutachten von den Psychologen liegt alles vor.

      Die damalige Ärtzin vom BkH hatt in der Jva schon angerufen und mit den Ärtzen geredet nur die wissen von nix und behaupten das mein Mann übertreibt und nur aufmerksamkeit sucht. zu meinem Mann haben die gesagt er soll Ruhe geben sonst hatt des Konsiquenzen für ihn.

      Mein MAnn ist natürlich jetzt verunsichert weil er auch sagt er will kein Ärger sondern einfach nur seine Tabletten und die Haftzeit in Ruhe absitzen. er hatt aber schon dem Justizministerium geschrieben über die Zustände, da er beim Hofgang sich mit anderen Unterhalten hatt und sehr viele probleme mit diesen Ärtzen haben.
    • Hallo Smoky,

      diese Betonspritzen sind Depotspritzen und dienen im Knast wohl vor allem der Ruhigstellung von Patienten/Gefangenen. Früher wurde Gefangenen in Bayern , die ihren Haftkoller hatten, mit der Verlegung ins Haus3 von Straubing gedroht. Das half dann oft und der Gefangene versuchte, sich selbst wieder zusammenzureißen. Falls das nicht gelang, ging er halt auf den mühseligen Transport und blieb ein paar Tage in der Straubinger hauseigenen Psychiatrie, wurde mit der Betonspritze ruhig gestellt , lief eine Weile rum wie ein Zombie und wurde dann zurück in seinen ursprünglichen Knast überstellt.

      Heutzutage soll das Haus 3 deutlich besser sein, doch bedurfte es eines Untersuchungsausschusses des Bayerischen Landtags und einer darauf folgenden Personalaufstockung des ärztlichen Personals( ein weiterer Psychiater und zwei oder drei Psychologen und Pfleger). Von daher ist der Wunsch deines Partners, dorthin zu wollen, durchaus verständlich.

      Diese Depotspritze enthält vermutlich ein hochwirksames Neuroleptikum und es fragt sich, ob so etwas bei deinem Partner indiziert ist. Sein Medikament Fluoxetin ist ein Antidepressivum und sein Zeldox ein atypisches Antipsychotikum, also nichts Dramatisches. Der Wechsel zu einer Depotspritzenbehandlung wirft da beängstigende Fragen auf. Ich hoffe, dass die Ärztin von eurem Bezirkskrankenhaus (BKH) jetzt nachhaltig daraufhin gewiesen hat, dass so ein Wechsel ausgesprochen negativ enden kann(, um es mal milde auszudrücken).

      Lasse dich bitte ganz genau von den externen Ärzten und Therapeuten aufklären.

      Lieben Gruß

      hardy
      Je mehr man verurteilt, desto weniger liebt man.
      Honore´de Balzac
    • Meinst du Fluoxetin oder Fluanxol? Das wäre ein gewaltiger Unterschied. Wie Hardy schon schrieb, handelt es sich bei Fluoxetin um ein Antidepressivum, dass zudem aufgrund seiner (nicht) vorhandenen Nebenwirkungen als Diätpille und Happypill verschrien ist. Z.B. bekommen teilweise Bulimiker dieses Medikament, weil man die Beobachtung gemacht hat, dass es hilft die Fressanfälle zu reduzieren.

      Ich bin keine Ärztin aber was du beschreibst klingt eher nach einer Indikation für Fluanxol, einem Medikament, dass es auch als Depotspritze gibt. Die Wirkung ist die gleiche, nur werden halt keine Tabletten ausgegeben sondern die Wirkung hält über einen bestimmten Zeitraum an. Das hat den Vorteil, dass mit den Tabletten kein Unfug angestellt werden kann. Also z.B. ins Klo geworfen ( fehlende Krankheitseinsicht ) oder auch gehandelt werden.

      Ist jetzt auch Spekulation von mir aber ich könnte mir vorstellen, dass man im Knast die Depotspritze bevorzugt, was mit Betonspritze im übrigen auch nichts zu tun hat.

      Ich hoffe mal für euch, dass es nicht Fluoxeitn war, denn das wäre schon ziemlich übel, wenn das einfach mit einem Schlag abgesetzt worden wäre. Hätte er Fluanxol bekommen, wäre der Umstieg auf Spritze nicht so dramatisch.

      Ich würde das an deiner Stelle auf jeden Fall hinterfragen und Druck machen, dass die entsprechenden Gutachten an die richtigen Stellen gelangen.

      LG Fego

      Edit: Du wärest nicht die erste, die die beien Medi-Namen verwechselt hätte - also nicht bös sein, wenn es nicht so ist!!!

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    • Die Depotspritze ist an sich was seine psyche angeht gut, er ist Beruhigt und seine Ängste sind für paar Tage weg. Nur die sache an der Spritze ist halt da ist irgendein Stoff drinnen wo er nicht verträgt und massive Nebenwirkungen hatt.
      seit dem er die Spritze bekommt hatt er, Kein Appetitt mehr, kann nicht mehr Schlafen er legt sich 2 Stunden hin und ist dann Hellwach, und er hatt seitdem die probleme mit seinen Augen bekommen, das Ihm die Augen Hochrollen und er nen Krampf bekommt, und ab und zu steigert er sich in den Krampf so hinein das oftmals für paar Sekunden keine Luft mehr bekommt, dazu kommen noch Gelenk/Gliederschmerzen.

      Das ist nunmal der Punkt die Ärzte glauben ihm das nicht, solche Nebenwirkungen haben die noch nie was davon gehört etc........ Er übertreibt sie sind Unschuldig.

      Fego ne hab extra nochmal auf die Packung geschaut es sind schon wie ich geschrieben hab Fluoxetin :)

      Bis jetzt hatt die damalige Ärztin noch nix erreicht aber sie schickt sämtliche gutachten und Diagnosen von ihm in die JVA :)

      naja ich hoff ich kann da was erreichen, sein Antrag das er nach Straubing ins Haus 3 möchte wurde abgelehnt :(

      mal schauen ich hab auf jeden fall mal heute so sicherheitshalber unseren Anwalt informiert :)
    • Das glaube ich wohl, dass es deinem Freund nicht gut geht, wenn das Fluoxetin mit einem Schlag abgesetzt wurde! Ich hab keine Ahnung ob es das auch als Spritze gibt! Wichtig wäre m.E. rauszufinden, was dein Freund da jetzt eigentlich gespritzt bekommt! Ansonsten kann man nicht beurteilen, was los ist!

      Ist Spekulation - aber ich kann mir vorstellen, dass Fluoxetin unter den Häftlingen sehr begehrt ist und eine 1a Handelsware im Knast darstellt. Das heisst nicht, dass dein Freund damit handeln würde, die werden da nur sehr vorsichtig mit solchen Medis sein. Deshalb womöglich auch die Spritze.

      Wie gesagt, solange man nicht weiss, was er da eigentlich bekommt, kann man da auch nichts sagen.

      Ich habe schon erlebt, dass Betreute von mir Depotspritzen unterschiedlich gut vertragen. Auch dann, wenn es derselbe Wirkstoff ist. Die Dinger enthalten ja auch noch Bei- und Zusatzstoffe. Das kann m.M nach durchaus einen Unterschied machen!

      Bleib auf jeden Fall am Ball. Notfalls würde ich mich an die Gefängnisleitung wenden.

      Mal ganz generell, unabhängig von der Haft: Wenn dein Freund das schon seit dem 15. Lebensjahr bekommt, ist es generell mal überprüfungswürdig! Nur halt nicht unter solchen Bedingungen.

      LG Fego
    • Ja Ich bin aufjeden fall dahinter was genau in der Depotspritze ihm gespritzt wird,
      die tabletten bekommt er nicht wie du schon geschrieben hast wegen Suchtgefahr, aber sowas sollte man langsam runterdosieren normalerweise :)
      draußen musste er auch in die Klinik immer um runterdosiert werden er war schon von 40 mg auf 20 mg runterdosiert, aber dann wurde er wieder hochdosiert usw .. aber es wurde nie sofort abgesetzt.

      Gefängnisleitung macht nix es Beschwert sich ja nicht nur meiner über die Ärzte sondern viele andere Häftlinge auch, die auch schon beschwerde briefe geschrieben haben an die Anstaltsleitung, aber die Briefe werden ignoriert

      lg Smoky
    • An sich gelten alle Antidepressiva als nicht süchtig machend. Es gibt jedoch das sogenannte Absetzsyndrom und das gleicht den Entzugserscheinungen bei Drogen. Deshalb ist das Runterdosieren so wichtig.

      Gefangene, die sich auskennen, dürften auch an Fluoxetin Interesse haben, aber das entfaltet seine Wirkung erst nach 2 Wochen regelmäßiger Einnahme. Immerhin war es in den USA eine Yuppie-Droge.

      Meiner Erinnerung kann die Anstaltsleitung nichts machen, weil sie keine Fachaufsicht hat und an die Krankenakte nicht herankommt.

      Euer Anwalt wird vl erfahren, welches Medikament in der Depotspritze war. Dein Partner muss dem Anwalt eine Erklärung unterschreiben, wonach alle behandelnden Ärzte der JVA und die Anstalt selbst von der ärztlichen Schweigepflicht dem Anwalt gegenüber entbunden werden.

      Lieben Gruß

      hardy
      Je mehr man verurteilt, desto weniger liebt man.
      Honore´de Balzac
    • Suchtgefahr hatte ich auch gar nicht gemeint sondern das Absetzsyndrom, dass Hardy beschrieb aber auch die Folgen für die Erkankung / Depression. Das tut einfach nicht gut, wenn die Medikamente so plötzlich nicht mehr gegeben werden. Ubnd last, not least die Idee, dass man evt besorgt ist, dass er mit den Tabletten Unfug anstellen könnte. Dort kennt man ihn schliesslich nicht so genau. Der Gedanke ist, dass man aus diesem Grund eben lieber Spritze gibt als Tabletten. Sozusagen aus Sicherheitsgründen.

      Ich weiss von meinen Betreuten, dass bestimmte Effekte von Fluoxetin ziemlich direkt einsetzen. In erster Linie Appetitmangel aber auch ein etwas gedämpftes Gefühl. Unabhängig davon, dass die Depression erst später nachlässt. Das sind aber nur so Erfahrungsberichte ohne medizinischen Hintergrund.

      Einen konkreten Tip, was ihr tun könnt habe ich allerdings leider auch nicht.

      LG Fego

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Fego ()

    • Danke euch sehr für eure hilfreichen Antworten :)

      Ich kann im Moment auch nix mehr tun wie abwarten was sich die Tage so entwickelt.
      ich hab mich um alles gekümmert ärtze/ Psychologen wissen bescheid und schicken die Gutachten.
      Und beim Anwalt hab ich mich auch mal beraten lassen :)

      Ich schreib meim Mann mal dieses Wochenende im Brief das er mal nachfragen soll was in der Depotspritze drinnen ist, und was er denkt was ich noch machen kann/soll :)
    • Hallo Smoky,

      diese Risperdal ist ein hochpotentes Neuroleptikum, während Zeldox ein mittleres ist. Es handelt sich also um einen Wechsel auf ein deutlich stärkeres Medikament , das eine andere Struktur aufweist und vermutlich nicht zu dem Krankheitsbild passt.

      Hattest du inzwischen die Möglichkeit, mit einem externen Arzt oder Therapeuten zu reden. Was meinen die zu Risperdal?? Würde mich sehr interessieren.

      Grundsätzlich gilt es als ärztlicher Kunstfehler, eine Medikation , die dem Patienten gut tut, zu ändern.

      Lieben Gruß

      hardy
      Je mehr man verurteilt, desto weniger liebt man.
      Honore´de Balzac
    • Also ich könnt mich so aufregen, ich hab vor knapp ner Woche meinem Mann ein Brief geschickt und vom Internet ausgedruckt von der Risperdal-Spritze was er bekommt, damit er halt sich das durchlesen kann und auch Bescheid weiß was er da bekommt.

      Gestern war ich zu besuch bei meinem Mann und der meinte den Brief haben die ihm gegeben aber das ausgedruckte über die Spritze nicht. mit der Begründung die Ärzte wissen schon was die da tun, die machen das richtige und er braucht das nicht wissen.



      Gehts noch, das ist doch sein Recht sich zu informieren was er da gespritzt bekommt, oder nicht? :biegen:

      Mein Mann hatt gesagt das er so im Hofgang mitbekommt das jeden Tag sich jeder Beschwerdt über diesen Anstaltsarzt, und das erst vor 2 Wochen einer gestorben ist auf Grund schlechter behandlung und falsche diagnose :boese:



      @Hardy: Ich hab mit der damaligen Ärztin vom Bkh wo mein Mann vor der Haft telefoniert, sie meinte sie hatt schon sämtliche Gutachten in die JVA gefaxt und wartet bis heut noch darauf das sich der zuständige Anstaltsarzt sich mit ihr in Verbindung setzt.

      nen Anwalt will mein Mann nicht einschalten weil die ihn unter Druck setzen und mit konsiquenzen drohen.. :planlos:

      Ich bin überfragt was ich da machen soll, ich seh es halt nur jedes mal beim besuch das es ihm schlechter geht......
    • Wie wäre es mal mit der Presse?

      Ich denke keine JVA ist gerne mit negativen Berichten in den Medien.

      Wenn mich nicht ganz täuscht ist das Körperverletzung, wenn man ohne jemanden zu fragen etwas injiziert wovon er nicht weiß was das ist und wie die Wirkung des Medis auf einen wirkt.

      Und wenn dann noch jemand draufgeht müsste das doch

      Fahrlässige Tötung sein wenn man es nachweisen kann.

      Du kannst im übrigen auch einen Anwalt einschalten und dich mal beraten lassen.

      Mann das müssten die mal mit mir machen ich hätte schon längst ein Gespräch mit dem Anstaltsleiter.

      LG Angie
    • Im Knast gibt es viele Gerüchte. Wer weiß schon, ob das mit dem Verstorbenen so stimmt, wie es dargestellt wird :|

      Dass sie ihm Informationen bzgl. des Medikaments verweigern, finde ich arg seltsam und kann es gar nicht wirklich glauben...
      Ich würde mir allerdings an seiner Stelle auch nichts spritzen lassen, von dem ich nicht genau weiß, was es ist.

      Und warum wird ihm Risperdal überhaupt gespritzt? Immerhin gibt es Risperidon in Tabletten- und Saftform.
    • Ich würde auch so gern, glaub mir ich kann mich kaum noch zurückhalten, ich würd am liebsten da radikal mit anwalt einlaufen :grinser:
      aber ich sitz halt leicht in ner Zwickmühle, Mein Mann bremst mich aus der Arzt muss denn anscheinend so unter Druck setzen.

      Er hatt mit seinem Psycholgen, Bezugsbeamten geredet aber jeder tut auf die art ''Mein Name ist Hase ich weiß von nix'' können ihm alle nicht helfen :heul2:

      Jetzt hat der dem Richter geschrieben mit sämtlichen Gutachen das er auf Therapie möchte, wurde abgelehnt. :planlos:
    • Hallo Smoky,

      da bist du wirklich in einer Zwickmühle, darfst aber über den Kopf deines Partners hinweg echt nichts machen. Er muss es sonst ausbaden.

      Internet-Ausdrucke werden auch in Straubing aus den Briefen genommen. Auch Ausdrucke mit harmlosen Inhalten. Meiner Frau ist das passiert. Da hilft nur eins: Versuche den Text der Medikamentenbeschreibung in deinen Brieftext durch Kopieren und Einfügen einzuarbeiten, also alles in Word schreiben und schauen, dass die Einfügungen in etwa dieselbe Schrift aufweisen. Sollte dann der gesamte Brief angehalten werden, könnt ihr einen rechtsmittelfähigen Bescheid verlangen und eine gerichtliche Entscheidung herbeiführen. Die JVA wird sich aber hüten, so eine Anhaltung zu machen, meine ich.

      Angies Vorschlag, dass du dich wenigstens von einem Anwalt beraten lässt, finde ich ganz gut.

      Lieben Gruß

      hardy
      Je mehr man verurteilt, desto weniger liebt man.
      Honore´de Balzac