JVA Kornhaus, Seniorenvollzug Hessen

  • Seniorenvollzug, 35 Häftlinge 55+
    Vorteile:
    3 mal pro Monat 2 Stunden Besuch, sogar Samstags.
    240 Minuten telefonieren
    Zellen immer offen, da Gemeinschaftstoiletten
    Wohngruppenvollzug
    Küche immer zugänglich
    kleiner Park im Innenhof: 2 mal 1,5 Stunden Aufenthalt
    Eigene Kleidung
    Seniorengerechter Sportraum


    Nachteile:
    (Edit:
    Von der Administration gelöscht)

  • Fast nur Mehrfachtäter, Mörder und Langstrafler, daher gab es noch nie eine 2/3 Entlassung.
    Als Lockerung gibt es fast bis zur Entlassung nur Ausführungen.
    Viele senile, demente Insassen, die Toiletten und Duschen sind verdreckt und mit Exkrementen verschmiert. Es gibt Häftlinge die ihre Notdurft nur in der Zelle verrichten, diese tragen dann ihre Schüssel zum Ausleeren über den Gang, dabei schwappt einiges über und der Gang ist entsprechend eingesaut. Hausarbeiter kommt mit dem Putzen nicht nach.
    Post wird komplett gelesen, da nur 35 Insassen und wahrscheinlich wenig Eingang.

    Woher hast Du denn all diese Informationen ??
    Bist Du Dir da ganz, ganz sicher, das es dort noch nie 2/3 Entlassungen gab ?


    Was doch für ein Netz wir weben,


    wenn wir den Weg der Täuschung gehen.


  • Mein Verlobter war fast 1 Jahr dort inhaftiert, er hat davon beim Besuch erzählt und in seinen Briefen geschrieben. Die Beamten haben beim Besuch die Erzählungen mangelnde Hygiene in den sanitären Anlagen bestätigt, die können ja auch nichts dafür, dass dort Insassen drin sind, die eigentlich in ein Pflegeheim gehören, demente Personen schmieren mitunter ihre Exkremente überall hin, dass die Hausarbeiter das nicht schaffen ist auch verständlich, es müsste eine professionelle Putzkolonne ran. Nachts stand man in den Toiletten in Pisse, weil die die Toilette nicht getroffen haben. Und dann der "Paranoide", der aus Angst vergiftet zu werden, seine Geschäfte in der Zelle in eine Schüssel verrichtet hat und beim Tragen zum Sanitärbereich lief so einiges auf den Flur, ganz davon zu schweigen, dass er beim Ausschütten auch nicht getroffen hat.
    Die Beamten und die Ehrenamtlichen, die seid 40 Jahren dorthin kommen haben berichtet, dass es dort noch nie eine 2/3 Entlassung gab. Das konnte man im Übrigen auch im knastnet nachlesen, in den Bewertungen entlassener Häftlinge aus dem Kornhaus. Da das knastnet gelöscht wurde denke ich, die Infos sind sinnvoll. Übrigens es gibt im Haupthaus in Schwalmstadt auch Häftlinge über 55, die nicht in den Seniorenvollzug wollen, weil die Zustände auch dort bekannt sind, im Haupthaus der JVA Schwalmstadt soll es schon 2/3 Entlassungen gegeben haben, aber nicht im Kornhaus.

  • Also, ich kenne mindestens 3 ehemalige dort Inhaftierte, die auf 2/3 entlassen worden sind, einen davon sogar persönlich. Mir sind ähnlich Dinge jedoch völlig anders geschildert worden als von Dir. Du gibst hier eine Bewertung ab, von " hörensagen", bist nie dort gewesen und hast all diese Infos über Dritte erhalten, also kann Deine Bewertung nicht objektiv sein.
    Mag sein das es sich hier um Einzelfälle handelt, die gerne von Inhaftierten weiter gegeben werden, mit einem Schuß Dramatik. Das kann ich bei meinem Bekannten nicht ausschließen (obwohl er sich nie negativ geäußert hat) und Du wohl auch nicht. Ich werde Deine Bewertung dementsprechend bearbeiten, schon alleine wegen der Behauptung das noch nie jemand auf 2/3 entlassen wurde.


    Was doch für ein Netz wir weben,


    wenn wir den Weg der Täuschung gehen.


  • Hallo Chris, du kennst tatsächlich ältere Menschen die früher aus dem Kornhaus entlassen wurden? Meine Bewertung ist nur für den Seniorenvollzug, im Haupthaus ist das klar. Und es geht auch nicht um die Lockerungsabteilung unterm Dach für die aus der Hauptanstalt, sondern um den reinen Seniorenvollzug, mein Verlobter hat das so geschildert und im Knastnet haben auch Ehemalige geschrieben: ‚Willst du Endstrafe machen gehst du ins Kornhaus, völlig verdreckte Sanitäre Anlagen.‘
    Mein Verlobter kann leider nicht ins Internet, daher muss ich die Bewertungen für ihn schreiben.


    Im Übrigen war ich 9 Monate lang jeden Samstag dort und ich habe täglich Post dorthin geschickt, die Wort für Wort gelesen wurde! Mein dort inhaftierter Verlobter hat all die hygienischen Misstände beim Besuch artikuliert, dies wurde mitgehört von Beamten die das nie dementiert sondern sogar bekräftigt haben. Es liegt ja nicht an den Beamten, dass die sanitären Anlagen so verdreckt sind sondern an den Insassen, die eher in ein Altenheim gehören, als in eine JVA. Des Weiteren brauchen die dort einen professionellen Reinigungsdienst, das packt ein Rentner- Hausarbeiter nicht allein. Das Treppenhaus und die Flure wurden des Öfteren von meinem Verlobten mit geputzt, weil er den Dreck nicht ertragen konnte.

  • Ich wiederhole mich nicht nochmal.
    Desweitern glaube ich, Du verstehst mich nicht richtig oder willst es nicht.
    Ebenso weiß ich nicht, was Deine tägliche Post mit der Hygiene in der Anstalt zu tun hat. Wenn Dein Freund Dir erzählt hat, das seine Briefe von den Beamten Wort für Wort mitgelesen wird, sehe ich da keinen Missstand.
    Während der Inhaftierung sind ein Teil Deiner Grundrechte eingeschränkt, darunter fällt auch das Post bzw. Briefgeheimnis.
    In meiner Strafhaft wurden meine Briefe auch gelesen, ob da nun jedes Wort mitgelesen wurde kann ich nicht sagen, stand leider nicht neben dem Beamten.


    Wenn das alles so zutrifft verstehe ich nicht, warum Dein Verlobter sich nicht an das Ministerium der Justiz wendet, statdessen Dich als Dritte Person beauftragt es in Foren zu verbreiten ?
    Ebenso haben auch Vollzugsbeamten die Möglichkeit, sich mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde ans Ministerium zuwenden, sogar anonym.
    Für mich als Betreiber des Forums, ist im Moment Deine Bewertung völlig haltlos und werde auf "hörensagen" keine Bewertung so veröffentlichen.
    Mag das in Knastnet anders gemacht worden sein, hier im Knastforum läuft das jedoch nicht so. Schließlich steht mein Name im Impressum und bin für alles hier haftbar.


    Was doch für ein Netz wir weben,


    wenn wir den Weg der Täuschung gehen.