Rückschlag

  • Hallo Ihr Lieben


    Heute habe ich Post von meinem Urlauber bekommen er hatte am Dienstag Vpk wegen der Verlegung und Ausbildung im Ov.


    Er geht erstmal nicht in Den Ov. Grund: Seine Haftstrafe wäre noch zu lang um jetzt mit der Ausbildung anzufangen,frühstens nächstes Jahr.

    Wie ihr vielleicht wisst hatte er vor kurzem noch eine Verhandlung wobei er nochmals 14 Monate zu der jetzigen Strafe dazu bekommen hat.


    Er hat eine 2te Straftat auf sich genommen die er garnicht begangen hat ,nur damit der Prozess abgeschlossen ist und er in den Ov kann.

    Unsere Entäuschung ist natürlich riesig aber was mich viel mehr ärgert und auch angst macht ist....Er hat garnicht an der Vpk teilgenommen, sie haben ihn garnicht dazu geholt. Desweiteren haben sie ihm immer wieder glaubhaft gemacht das es mit dem Ov klappt. Ich finde das sie ihn jetzt ganz schön verar**** haben.

    Und jetzt hab ich wirklich Angst das er aufgrund dessen wieder rückfällig wird und wieder anfängt zu konsumieren.


    Meine Frage ist jetzt ist das so rechtens ihn an der Vpk nicht teilnehmen zu lassen und gibt es irgendetwas was man jetzt tun könnte ?

    Ich meine sogar der Richter fand das mit der Ausbildung super und deshalb hat er auch weniger bekommen als er eigentlich hätte bekommen sollen.


    Ich bin grad mega entäuscht aber werde es überleben , meine Sorge gillt jetzt mehr ihm. Er hat sich so angestrengt und wird mal wieder in den Hintern getreten.


    Muss das erstmal sacken lassen.

    LG Mei

  • Hallo Mei,

    das tut mir leid, dass es nicht geklappt hat.

    Nach § 10 IV StVollzG NRW kann dem Gefangenen die Teilnahme an der VPK ermöglicht werden. Es ist eine Ermessensentscheidung der Anstalt. Sie müssen nicht. Es ist nur vorgesehen, dass die Planung mit ihm erörtert wird.

    Gegen die Ergebnisse der VPK kann man Antrag auf gerichtliche Entscheidung stellen ( § 109 BStVollzG). Die Frist hierfür beträgt zwei Wochen ab Bekanntgabe der Entscheidung ( § 112 BStVollzG).

    LG Lasker

  • Danke Lasker


    Ok dachte immer die müssen dabei sein, wieder was gelernt.

    Sollte er selber den Antrag stellen oder lieber sein Anwalt? Hab Ihm schon ne Email geschrieben allerdings ist heute ja Freitag

    und Urlaub hat der glaube ich jetzt auch.


    Lg Mei

  • Hallo Mei, wirklich schade das es nicht geklappt hat.:ueberleg:

    Lass dich aber von der Angst um deinen Liebsten nicht lähmen.Das hilft weder dir noch ihm...:streichel:

    Ich so :   OCH, BITTE !  

    Und mein Leben so : NÖ !

  • Mei,

    ich würde erst versuchen Anfang der Woche mit dem Anwalt zu sprechen. 14 Tage hat er ja ab Bekanntgabe der Entscheidung Zeit. Natürlich kann er das auch selber machen, aber es ist ja eine wichtige Entscheidung, sodass sich eine Absprache mit einem Anwalt aufdrängt.

  • Hallo Mei, wirklich schade das es nicht geklappt hat.:ueberleg:

    Lass dich aber von der Angst um deinen Liebsten nicht lähmen.Das hilft weder dir noch ihm...:streichel:

    Nein keine Angst ich lass mich davon nicht runter ziehen. Mir war ja irgendwie bewusst das es so kommen könnte. Leider ist es zu wissen und doch zu hoffen 2 paar verschiedene Schuhe. Enttäuschung ist trotzdem da.

    Vor allem kann ich mich jetzt auch nicht hängen lassen das wäre nicht gut für ihn.


    Ps Danke Lasker

  • Kopf hoch Mei und überlegt euch das mit der gerichtlichen Entscheidung in Ruhe. Vielleicht sollte er ersteinmal ein Gespräch mit der Vollzugsdienstleitung suchen und nachfragen, wieso die vpk so entschieden hat. Ich kann deine Hoffnung auf OV so verstehen. Ich drück dich in virtueller Art.

  • Chris

    Hat das Thema geschlossen