Süddeutsche Zeitung: Haft in Zeiten von Corona

  • Liebe Forengemeinde,


    erst einmal: super, dass es hier eine eigene Möglichkeit gibt, solche Anfragen zu stellen. Das ist bei dem Behördenwirrwarr und deren Offenheit ein echter Segen.


    Ich bin jedenfalls Journalist von der Süddeutschen Zeitung und habe in letzter Zeit viel zu einem Thema recherchiert, das in der Öffentlichkeit gerade vielleicht ein bisschen untergeht: Wie geht es den Menschen, deren Freiheit und Bewegungsfreiheit ohnehin schon eingeschränkt ist, mit noch weitaus mehr Einschränkungen? Die Coronakrise führt oftmals dazu, dass Häftlinge nahezu komplett von der Außenwelt und jeglichen sozialen Kontakten abgeschirmt werden.


    Deshalb bin ich auf der Suche nach Angehörigen, die mir vielleicht ein bisschen etwas dazu erzählen können. Wie sie selbst damit zu kämpfen haben, wie sie versuchen Kontakt zu halten, was sie erleben und fühlen. Vielleicht sind ja auch Familien dabei, bei denen es gerade sein kann, dass der/die Inhaftierte seine Kinder monatelang nicht sehen kann.


    Ich freue mich über jede Antwort, jeden Hinweis und über jedes "Ich kenn da jemand, der jemand kennt".


    Beste Grüße!


    Thomas

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