erster Vollzugsplan mit krassem Ziel

  • Hallo in die Runde,


    bin gerade mächtig angefressen.

    Wir haben über unseren Anwalt nun mal den Druck auf die JVA erhöht, denn seit 5 Monaten ist hier nichts passiert und unser Sohn hockte unverändert In Moabit.

    Dann ging plötzlich alles hoppla hopp. Dienstag EWA und heute Vollzugskonferenz. Ergebnis niederschmetternd:schock:


    Er wird in einen andere JVA verlegt, dort soll er arbeiten oder eine Ausbildung anfangen um nach weiteren 2 Jahren noch eine SoTh über 2 Jahre zu beginnen.

    Natürlich war das ein Schock und verbaut ihm den 2/3 Termin, wenn ich es richtig verstanden habe. Es geht also auf Endstrafe und das als Erstverbüßer.

    Grund ist eine schlechte Sozialprognose, wo auch immer die herkommt.

    Ich verstehe das alles nicht und er ist z.Z. am Boden zerstört.

    Erst geht Monate lang garnichts und dann packen die einen solchen Hammer aus.


    Muss mich erstmal beruhigen, gehe jetzt mein Bike putzen, zum fahren bin ich zu :wutkoch:


    Gruß


    Bikerboy

  • Hallo Biker.

    Ach du sch.... Das ist natürlich der Oberhammer und durchaus verständlich, dass ihr beide am Boden zerstört seid.

    Woraus kommt die schlechte Sozialprognose? Hat er einen Wohnsitz, Arbeitsstelle, soziale Bindungen?

    Ist manchmal echt schwer verständlich solche Entscheidungen....

    Viel Kraft

  • Und alles auf Anfang,


    am Freitag war erst die richtige Konferenz und hat nun ein komplett anderes Ergebnis hervorgebracht.

    Unser Anwalt hatte noch ein Fax in die JVA geschickt, nachdem unser Sohn und auch wir, vollkommen verstört, um Hilfe baten.

    Ich glaube es auch erst was da beschlossen wurde, wenn wir es schriftlich haben.

    Der ganze Ablauf ist sehr mysteriös und für uns nicht verständlich.

    Man sitzt hier und hat natürlich nur die telefonischen Infos.

    Da schwingen die Emotionen schon an die maximale Amplitude und dann zieht einer den Stecker und alles ist anders.

    Warum diese Eskalation? Möglicherweise ein Test, der zeigen sollte, wie unser "Schlaumeier" auf schlechte Nachrichten reagiert.

    Es gab also nach der EWA ein Gespräch mit wem auch immer, wo diese "Provokation" für den weiteren Stafvollzug übermittelt wurde.

    In der richtigen Konferenz hat dann die Chefin einen ganz anderen Plan päsentiert als ihre Mitarbeiterin, die wortlos der Konferenz folgte.

    Wenn das jetzt der Plan ist, dann wäre 2/3 das Vollzugsziel. Es gibt noch andere Punkte, die jetzt aufgeführt wurden.

    Von einer schlechten Sozialprognose war keine Rede mehr.

    Nun warten wir es ab, Verlegung und erst dann wissen wir wie es wirklich weiter geht.


    Euch nen schönen Restsonntag,


    der Bikerboy

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