Frage zur Reststrafe nach 2/3 Ablehnung

  • Guten Morgen,


    Zu mir bin seit dem 07.07.2017 Inhaftiert nun seit 3,2 Jahren in Haft seit 2019 im offenen Vollzug.


    Ich kann eine Akte vorlegen die seit dem Tag meiner Inhaftierung keinen einzigen Negativen Eintrag hergibt.


    Mein 2/3 Zeit Punkt war im April 2020

    Jva hat befürwortet sowie Staatsanwalt auch.


    Der Richter hat es jedoch abgelehnt da ich keine suchtaufbereitung erledigt habe (Alkohol)

    Diese wurde mir aber nie auferlegt durch zuführen durch die Jvas immer hieß es brauchst du nicht zu machen ... steht auch in der Stellungsnahmen der Jva.

    Nach der 2/3 Ablehnung habe ich direkt Beschwerde dagegen eingelegt hatte leider keinen Erfolg ...


    Nun kam es zur Restrafe habe erneut eine Stellungsnahme der Jva erhalten die Positiver gar nicht sein kann diesmal durch alle Fachdienste ( Psychologin,Sozialarbeiter etc)

    Erneut wurde drauf aufmerksam gemacht das ich steht’s alle Auflagen der Fachdienste erfolgreich abgeschlossen habe und die Suchtbearbeitung nie vorgesehen war und ich nun nach der Ablehnung zu 2/3 selbst zur Gruppe wöchentlich gefahren bin und dran Teilgenommen habe... Desweiteren bin ich Freiberufler im Offenen Vollzug .


    Nun beim anhörungstermin habe ich alle Schreiben vorgebracht die ich erarbeitet habe .

    War genau der gleiche Richter wie bei 2/3 ..

    Er meinte so ein anhörungstermin sieht er selten wie viel Bemühungen ich mir gemacht habe jedoch hat er gesagt er weiß nicht ob die Zeit zwischen 2/3 und Restrafe nun genug ist.

    Und er muss es sich erneut überlegen einige Tage ...


    Nun meine Frage kann er den gleichen Grund wieder benutzen um abzulegen?


    Bin das erste mal in Haft habe eine Jugenstrafe

    Bin Freiberufler jedoch zum 15.09 nun gekündigt wegen Corona .... habe einen neuen Arbeitsplatz in meiner Stadt also steht meine Zukunft grade auf dem Spiel ....

    Desweiteren hatte ich bei meinem 2/3 Zeitpunkt einen Platz zum Besuch der Meisterschule dies hat mir der Richter damals schon verbaut...

    Und Staatsanwaltschaft hat erneut Postiv und diesmal sehr viel geschrieben und die Restrafe genehmigt ..


    Verstehe es nicht was das Gericht von mir will und warum man mir keine Chance gibt falls nun wieder eine Ablehnung kommt...

  • Hallo Neww, ich kann deine Frage leider nicht beantworten, aber was du schreibst, klingt doch erst einmal ganz positiv. Der Richter hat deine Bemühungen anerkannt und das auch gesagt. Ich kann mir denken, dass der Zweifel wg der Suchtproblematik noch besteht und er erst einmal sehen möchte, ob du bei der Gruppe bleibst oder ob du da direkt weg bleibst, sobald die vorzeitige Entlassung durch ist.

    Was mir bei deiner Vorstellung nicht klar ist: Wie kann man als Freiberufler gekündigt werden? Du schreibst von Jugendstrafe - ist Bielefeld nicht E-Vollzug?

  • Ja habe jugenstrafe wurde aber aus dem Jugendvolzug herausgenommen ,

    Gekündigt wegen Corona Situation , Auftragslage bin seit 5 Monaten auf 0 Stunden Kurzarbeit. Kündigung hat der Richter ebenfalls gesehen.

    Zur Gruppe hab dem Richter gesagt er kann das als Auflage machen etc... muss er sich halt überlegen aber die Gruppe ist 120km von der Jva entfernt und finanziell wird es schwierig mit der Kündigung ...

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