Fortschreibung Vollzugsplan

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  • Hallo in die Runde,


    wie es so oft kommt, sind manche Dinge eben nicht kalkulierbar.

    Unser Spezi hat in seinem ersten Vollzugsplan den Fortschreibungstermin für die nächste Vollzugsplankonferenz vom 4.12.20 zu stehen.

    Sein verantwortlicher Sozialarbeiter hatte vor einigen Wochen in einem Gespräch geäußert, das ein Monat vor dem Termin ein Vorgespräch stattfinden soll?

    Nun fragte unser Sohn, wann denn das Vorgespräch für den Term am 4.12.20 sein soll.

    Die Antwort hat ihn dann ziemlich geerdet, denn der Sozialarbeiter sagte, "nur weil der Termin da steht, bedeutet das nichtt, das er auch dann stattfindet".

    Das erzeugt natürlich Verärgerung. Habe schon unseren Anwalt kontaktiert, aber noch keine Antwort.

    Jetzt zur eigentlichen Frage: Kann dieser Termin auch ohne Vorgespräch durchgeführt werden, oder einfach so verschoben oder was auch immer, abgesagt werden?


    Gruß


    Bikerboy

  • Hey Biker!


    Also, mein Mann hatte damals einen Brief an den Teilanstaltsleiter (bin mir nicht 100% sicher) geschrieben und höflich angefragt wie es denn aussieht mit der Fortschreibung, da ja eine Weile vergangen ist.


    Vielleicht kann Euer Sohnemann auch einfach mal n Brief schreiben und anfragen, dass ja in einem Monat der Termin ist und wie es mit dem Vorgespräch aussieht, falls es denn wirklich notwendig ist. Ist vielleicht auch alles etwas kooperativer als immer gleich den Anwalt zu nehmen, und günstiger wahrscheinlich auch? Man kann tatsächlich mit den Menschen da drinnen reden, wenn die dann nicht wollen, kann man immer noch einen anderen Schritt gehen.


    Liebe Grüße, Seffi

    "you're not alone in all this - you're not alone I promise - standing together we can do anything"


    sia - courage to change

  • Hallo Love,


    danke für deine Antwort. Da ich ja unseren Spzi etwas kenne, ist die Halbwertzeit seiner Gedult eher überschaubar.

    Er sieht natürlich auf den Sozialarbeiter echt sauer und das kann er bei uns gerne am Telefon schon gut rauslassen.

    Er scheint sich aber im Griff zu haben, sonst ware er auch kein "A-Gefangener".

    Natürlich sind immer die Anderen blöd, zu faul und an allem Schuld. Dann noch der Flurfunk und schon hast du einen Tennisball im Hals.

    Man kann tatsächlich mit den Menschen da drinnen reden,

    Sehe ich ja auch so, nur wenn die Chemie vergiftet, ist es halt so eine Sache.

    Er fühlt sich natürlich dem Sozialarbeiter, der wohl auch die Abteilung leitet und diese Entscheidungen trifft, ausgeliefert.

    Damit ist er noch nie klargekommen, nur jetzt halten ihn Mauern von der Vermeidungsstrategie ab.

    Briefe schreiben, das ist auch so eine Sache.

    Wenn er es überhaupt schafft, welchen Weg nimmt denn die Post in der JVA?

    Da ist doch der erste Transporteur genau der, mit dem er nicht klarkommt.

    Auch wenn ich nicht hinter den sein Stirnbein schauen kann, einfache Mathematik sagt mit, das es eher eskalieren würde, wenn man seinen Sozialarbeiter umgeht.


    Gruß


    Bikerboy

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