Corona-Willkür JVA-Aichach

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

  • Seit dem 21.06.2021 gibt es eine neue Corona-Besuchsordnung in der JVA Aichach.

    Leider ohne die erhofften Lockerungen. Während tausende Fans unmaskiert die EM-Spiele in der Münchner Arena zuschauen durften, und sogar Prostitutionsstätten in Bayern nach einem Urteil des Verwaltungsgerichtshofes wieder öffnen dürfen, werden die Inhaftierten und ihre Angehörigen weiter mit sinnlosen Beschränkungen gegängelt!

    So heißt es in der aktuellen Besucherordnung, der Besuch findet in hinter einer undurchlässigen Trennscheibe statt. Während des gesamten Besuches muß eine FFP-2 Maske getragen werden!

    Welchen Sinn macht es aus Virologischer Sicht, wenn man am Besuchsplatz, hinter der raumhohen undurchlässigen Trennscheibe, noch zusätzlich eine Maske tragen muß.

    Die Trennscheibe ist so dicht, daß ein Gespräch nur über eine elektronische Sprechanlage geführt werden kann. Werden neuerdings die Coronaviren auch über elektrische Leitungen übertragen?

    Warum gesteht der Anstaltsleiter Herr Mustermann, nicht wenigsten diese Lockerung ein, daß am Besuchsplatz die Maske abgenommen werden darf?

    Stellen Sie sich vor, in der JVA Aichach sitzen viele Mütter ihre Strafe ab, deren Kinder schon seit Monaten, das Gesicht ihrer Mutter nicht mehr unmaskiert gesehen haben.

    Dabei läuft die Menschliche Kommunikation nicht nur über Sprache sondern auch über Gestik und Mimik ab.

    Auch ist es nicht zu verstehen, warum nur noch ein Besuch im Monat hinter der wie gesagten undurchlässigen Trennscheibe stattfinden darf? Vor der Corona-Pandemie waren es 3 Besuche im Monat.

    Wie soll man da eine Ehe/Beziehung aufrecht erhalten, wie soll da eine vernünftige Beziehung zwischen Mutter und Kinder gefördert werden?

    Vielleicht versucht Herr Meier so seine dünne Personalsituation in den Griff zu bekommen?

    Denn aus Sicht des Virus macht es keinen Unterschied, ob man einmal oder dreimal hinter einer undurchlässigen Trennscheibe zu besuch kommt.

    Vielleicht nimmt man es auch in Kauf, dass Ehen und Beziehungen scheitern, und somit die Resozialisierungen gefährdet werden, und die entlassenen wieder straffällig werden. Oder, daß die Kinder so traumatisiert werden und vielleicht später selbst zu "Kunden der JVA" werden?

    Warum sind in anderen Bundesländern sogar mittlerweile nach einem Urteil des Berliner Kammergerichtes sogar wieder Langzeitbesuche möglich?

    Warum gab es in den letzten Wochen 4 Selbstmorde in der JVA Aichach, einer wurde sogar im "Spiegel thematisiert". Liegt es vielleicht auch an den wenigen Möglichkeiten soziale Kontakte aufrecht zu erhalten (1 Besuch im Monat, jede Woche 10 Minuten telefonieren).

    Gerne können sich Betroffene oder Befürworte unter folgender E-Mailadresse melden:

    [Emailadresse von der Administration entfernt]

    Geplant ist es eine Demonstration für mehr Corona-Lockerungen in der JVA im Hinblick auf eine erfolgreiche Resozialisierung Mitte/Ende Juli zu organisieren. Dabei soll ein von möglichst vielen betroffenen Angehörigen unterschriebenes Protestschreiben an die JVA-Leitung übergeben werden.

  • Ist, leider, keine Aichacher Spezialität....


    genauso sind die Besuche seit einem Jahr in Kaisheim.

    Änderung ( Info vom letzten Sonntag ): "Wir warten aufs Justizministerium, aber für mich darf es so bleiben" - die Beamtin wird mit ihrer Meinung nicht allein sein.


    ....und die Trennscheibe aufs Ministerium zu schieben ist einfach nur frech! Andernorts in Bayern gibt es Ausgänge/Urlaube - in Kaisheim "bis auf Weiteres" nicht vorgesehen....


    Mir scheint die AL in Aichach ist ein "Bruder im Geiste"....



    einfach nur traurig!

    Wenn Dir jemand sagt, „das geht nicht!“, so sind das seine Grenzen - nicht Deine!

  • Dieses Thema enthält 36 weitere Beiträge, die nur für registrierte Benutzer sichtbar sind, bitte registriere dich oder melde dich an um diese lesen zu können.