Dauerhafte Arbeitsverweigerung und die Konsequenzen

  • Hallo zusammen,

    ich war heute auf einen Beitrag über einen Gefangenen der JVA Rosdorf gestoßen. Wegen einem Sportunfall hat er wohl kaputte Knie, die operiert werden müssen. Nun war er 7 Monate lang krankgeschrieben und dann wollte angeblich der Arzt das nicht verlängern und hat ihn wieder arbeitsfähigkeit attestiert. Ich könnte den Gefangenen verstehen, wenn er jetzt die Arbeit verweigert, da er seine Knie je nach Arbeit noch weiter kaputt machen würde.

    Wie sieht das in den JVAs mit Reaktionen auf Arbeitsverweigerung aus? Einkaufssperre, Verlust der Arbeit, Ausschluss von anderen gemeinsamen Aktivitäten kann ich mir als Standard so vorstellen.

    Würden JVAs bei dauerhafter Arbeitsverweigerung die Leute auch in den Bunker bzw. BGH packen?

  • Wenn du zur Arbeit verpflichtet bist und dich weigerst kann Haftkostenbeitrag erhoben werden.


    Jetzt Mal unabhängig von dem in deinem Beitrag genannten Fall und der Tatsache, dass der Lohn ein Witz ist, würde ich arbeiten vorziehen, weil ein Tag in einer Zelle verdammt lange sein kann.


    Natürlich, wenn es gesundheitlich nicht geht, ist das wieder was anderes. Bevor ich mich komplett weigere, würde ich nach einer Tätigkeit fragen, die eher möglich ist...

  • Dieses Thema enthält 2 weitere Beiträge, die nur für registrierte Benutzer sichtbar sind, bitte registriere dich oder melde dich an um diese lesen zu können.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!