Beiträge von Chris

    Es bring jetzt nichts, wenn jeder hier schreibt, der nicht aus dem Bundesland Hessen kommt, wie es in ihren Anstalten abläuft.

    Jedes Bundesland und jede JVA hat eigene Vorgaben zum telefonieren.


    Emily, warte bitte noch ein Weilchen bis OpenDoor online kommt. Er ist Vollzugsbeamter und arbeitet in einer JVA in Hessen, vielleicht kann er Dir in irgendeiner Weise weiterhelfen.


    Du hast doch bestimmt Unterlagen von Deiner Prepaid Karte, kopiere dieses Anschreiben und schwärze ggf. die PUK Nummer und sende es Deinen Freund zu.

    Wir haben in über drei Jahren keine 10 Briefe erhalten

    Ach wenn es O.T. ist, 10 Briefe habe ich jede Woche versendet. Telefonieren durften wir alle 14 Tage 7.min lang, was aber schon 20 Jahre her ist.

    Heutzutage hat die JVA Wittlich Telefone auf jeden Haftraum.....was ich immer noch nicht fassen kann.

    Da liegt man gechillt auf dem Bett seiner Zelle, schaut sich das Trash-Programm in der Goltze an und plötzlich klingelt das Telefon.....und :telefonieren: .

    Davon konnten wir damals nur träumen.

    Das mit der Diskriminierung stammt nicht von mir, das hat sein Anwalt gesagt

    und doch hast Du diese Aussage hier geschrieben. Nur weil ein Rechtsanwalt so eine Äußerung von sich gegeben hat, ist das noch lang nicht richtig.

    Ich denke vor dem OLG wird immer der Angeschuldigte befragt oder bin ich da schon wieder falsch informiert?

    Wahrscheinlich hatte er schon eine mündliche Haftprüfung gehabt, das „Rechtsmittel“ der mündlichen Haftprüfung sollte der Verteidiger immer dann wählen, wenn er neue Umstände, insbesondere gegen die angenommenen Haftgründe, vortragen kann, die dem (Haft-) Richter bei Erlass des HB noch nicht bekannt waren oder wenn er dem Richter einen persönlichen Eindruck vom Mandanten, der häufig für eine positive Haftentscheidung von Bedeutung ist, vermitteln will

    Tamie

    Ich habe Dein Thema, wegen der Übersicht als Artikel eingestellt.

    Wenn Du weitere interessante Artikel eistellen möchtest, dann bitte bewerbe Dich doch für die Benutzergruppe Public Member: Für Gruppenbeitritt bewerben . Wie man solche Artikel einstellt, erkläre ich ausführlich.

    Einfach nur ein Link hier eistellen, ohne den genaueren Inhalt zu erklären ist für einen interessierten Leser umständlich.

    ich muss das mal loswerden

    Damit weichst Du aber vom Thema ab, das eh schon völlig verwirrend zu lesen ist.


    Jennyl lese Dir bitte noch einmal die Forenregeln, Abschnitt *Themen und Beiträge* durch, Doppelbeiträge bzw. Mehrfachpostings sind hier nicht gestattet, jedesmal muss maximus diese Beiträge zusammenfassen.


    Um die Verwirrung nicht zu fördern, schließen wir dieses Thema.

    Für mich ist das hier keine objektive Bewertung von Dir, auch Du das anders siehst.

    Das fängt mit Deinen gefühlten 3 qm großen Haftraum an, den es in der Realität nicht gibt, nicht einmal als Arrestzelle und hört auf bei Deinen lächerlich gemachten Auffangnetze, die Suizidgefährdete vom Springen abhalten sollen, auf.

    Deine Bewertung ist nicht sachlich und neutral, Du beleidigt sogar ehemalige Insassen, was überhaupt nichts in einer Bewertung zu suchen hat. Wenn Du schon Tags (Schlagworte) setzt, dann bitte richtige und keine Vornamen oder Nachnamen.


    Jeder Inhaftierter sieht seine Justizvollzugsanstalt anders, das war bei mir nicht anders. Ich z.B. habe Napoleon's Gefolge an der Mauer vorbeimaschieren sehen. Würde das aber nie eine Bewertung meiner Justizvollzugsanstalt nennen.

    Daher verzichte lieber auf eine Fortsetzung, so lange sie nicht ehrlich, sachlich und objektiv ist.

    gegebenenfalls ein Gnadengesuch

    Die Arbeit würde ich mir an Deiner Stelle sparen, die Aussicht auf Erfolg ist sehr gering. Haftstrafen ab 6 Monate sind ⅔ fähig, wenn aber ein Bewährungwiderruf ansteht, ist es mit einer ⅔ Entlassung essig, solange nicht geklärt ob dieser Widerruf nun erfolgt oder nicht.

    In den meisten Fällen wird die Bewährung widerrufen und wenn das auch bei Dir so stattfindet, lohnt sich eine sofortige Beschwerde oder ähnliches nicht. Das kann ich Dir jetzt schon sagen.

    Du wirst mit Sicherheit in einer Mutter & Kind Justizvollzugsanstalt Deine Strafhaft antreten, auf Grund der Kürze Deiner Haftstrafe dürfe da nichts gegen eine ⅔ Entlassung sprechen.


    Warum hast Du nicht Haftaufschub beantragt? Anstatt sich auf ein Gnadengesuch oder einer Beschwerde zu konzentrieren.

    Wenn Du den Stellungsbefehl erhalten hast, würde ich mich sofort mit der dortigen JVA in Verbindung setzen und denen Deine jetzige Lage erörtern. Vielleicht können die Dir weiterhelfen.

    Danke für dein Vertrauen in mich

    Ach komm, lass Dich mal feste :knuddel: .

    Wahnsinn, ihr zwei seid schon ein wirklich ganz besonderes Team.

    Tja Jutta, fast wie ein olles Ehepaar :lachfett2: , nur gegen Ihren Göttergatten habe ich keine Schnitte, durfte ihn und seinen Bruder ja auch kennenlernen.

    Ich finde es total Klasse von ihm, daß er soviel Verständnis aufbringt, daß Alex hier den Job machen kann.

    Eine weitere wichtige Entscheidung fehlt hier noch.


    Unsere Moderation maximus wird Co-Administratorin!


    Das ist nicht einfach nur ein Titel, sondern Alexandra ist jetzt auch für die Inhalte des Knastforums rechtlich Mitverantwortlich und steht auch deswegen im Impressum.

    Sollte ich einmal aus Gesundheitlichen Gründen ausfallen, wird Alexandra das Forum übernehmen und in meinem Sinne weiterführen.


    Desweiteren kann sie nun auch die internen Angaben wie z.B. die Telefonnummern der Mitglieder*innen einsehen und damit die Registrierungen mit mir zusammen überprüfen.

    Diese Änderung war längst überfällig, Alexandra ist schon über 13 Jahre Mitglied im Forum und seit 2014 hier als Moderatorin tätig.


    Ich freue mich auf jeden Fall über viele weitere gemeinsame Jahre hier im Knastforum.

    In der Tat steht der voraussichtliche Entlassungszeitpunkt im Vollzugsplan und Vollstreckungsblatt, das stand auch bei mir. Funktioniert hätte das alles auch, wenn ich Arschloch mir nicht einen Ausgang erschlichen hätte und die Rückverlegung in den geschlossenen Vollzug erfolgte.

    Ebenso kannst Du Deinem Held das glauben, wenn er Dir sagt, wann die Ausgänge und Urlaube stattfinden. Ich wusste das auch schon, bevor mir das offiziell eröffnet wurde.

    Nunja, so ein Reststrafenantrag nimmt auch Zeit in Anspruch. Nach der Antragstellung geht die Akte in den Umlauf. Jeder Vollzugsbeamter mit dem Dein Partner zu tun hat, kommt da zu Wort. Der Arbeitsbeamte, ggf. der Sportbeamte, der Abteilungsbeamte, der Sozialdienst, der Psychologe, der Abteilungsdienstleiter und die Staatsanwaltschaft. Da sind 7 bis 12 Wochen normal und wenn jederzeit Wort gekommen ist, geht die Akte zur Strafvollstreckungskammer.

    Bei Euch ist es ja schon der zweite Reststrafenantrag und da kann es passieren das man es nicht gerade eilig hat, erst recht wenn man genau am Stichtag ein neuen Versuch startet. Ich hätte zu mindest vieri oder fünf Wochen gewartet, bevor ich einen zweiten Versuch unternehme.

    Aufruf 2:

    Für ein Podcast-Projekt sind wir außerdem auf der Suche nach Menschen, die einen schwierigen Anruf vor sich haben. In Haft ist es sehr schwierig, telefonisch Kontakt zu halten - gerade in Bayern. Vielleicht gibt es hier eine Person, die einen wichtigen Anruf aus der JVA erwartet? Oder einer inhaftierten Person am Telefon etwas Wichtiges mitteilen will?

    Anmerkung zum Podcast-Projekt:

    Nach telefonischer Rücksprache zu diesem Podcast-Projekt muss es sich hierbei nicht unbedingt um das Thema Haft handeln, es können Ereignisse aus dem Leben sein, wie z.B. jemandem die Wahrheit über seinen Krankheitszustand zu erzählen.

    Liebe Mitglieder*innen


    vermehrt werden Verlinkungen auf pdf-Dateien getätigt, die bei den meisten Seitenbetreiber eigentlich gestattet sind.

    Mich hat gestern ein Seitenbetreiber darauf aufmerksam gemacht, das er seine PDF Dateien nur zum Download freigegeben hat und nicht zur reiner Betrachtung.

    Wir sollten gefälligst die PDF Datei herunterladen und sie in unserem Forum selbst hochladen, was ich so ziemlich lächerlich finde.

    Wenn jemand eine Datei zum Download anbietet, dann muss er auch damit rechnen das es Nutzer gibt, die sich solche Dateien nur anschauen und sie nicht herunterladen will

    Aber genau das will dieser besagte Seitenbetreiber nicht.(dann sollte man das auch richtig bekannt geben).


    Nun gut, auch wenn diese PDF-Datei schon seit 2 Jahren hier im Forum aufrufbar war, habe ich die Verlinkung aus dem entsprechenden Beitrag entfernt.

    Bis jetzt konnte man hier keine PDF Datei hochladen, weil ich dafür auch keine Notwenigkeit gesehen habe. Um des lieben Friedenswillen bitte ich Euch in Zukunft keine Verlinkung auf solche PDF Dateien zu tätigen, sondern die PDF herunterladen und hier im Forum unter "Dateianhänge" hochzuladen.


    Ich habe als erlaubte Dateiendungen das pdf - Format in den Dateianhängen zugefügt, so das nun jeder von Euch PDF-Dateien hochladen kann.

    Bitte nutzt diese Möglichkeit des Hochladens, anstatt einfach nur den Link einzusetzen. Solche Verlinkungen werden in Zukunft kommentarlos gelöscht, um jeglichen Dukatenesel- und Scheisserchen zuvor zukommen.


    DANKESCHÖN für Euer Verständnis

    Die Leistung eines Strafgefangenen erreicht selten die der Produktion von draußen, was nicht negativ zubewerten ist. Ein langjähriger Arbeitsloser oder Drogenabhäniger hat es halt schwerer die Produktionsleitungen eines Arbeiters von draußen zuerreichen.

    Trotzdem sollten alle Strafgefangene wenigstens den Mindestlohn bekommen und wenn ein Strafgefangener z.B. eine abgeschlossene Berufsausbildung als Schlosser hat und in der Anstalt als Schlosser arbeitet, sollte er auch die Vergütung als Facharbeiter erhalten.

    Davon würden z.B. sogar die Opfer einer Straftat profitieren, die kämen viel schneller ans Schmerzensgeld. Vorallem könnte man die Familie finanziell Unterstützen oder es könnten Unterhaltsansprüche geltend gemacht werden.

    Die Motivation zu arbeiten wäre bei den Gefangenen viel, viel höher und man kommt sich nicht mehr als "billige" Arbeitssklave vor.

    So habe ich mich nämlich gefühlt, denn ich habe jahrelang in meinen Beruf gearbeitet bis eine Woche vor meinen Haftantritt.

    Ich kann mich noch sehr gut an den herablassenden Spruch eines Vollzugsbeamten erinnern, als ich meine Einkommensteuer ans Finanzamt geschickt habe. "Was willst du denn da zurück bekommen, dafür muss man gearbeitet haben."


    Es wird echt Zeit das sich bei der Vergütung der Strafgefangenen gewaltig was ändert.

    Also vielleicht doch "Nachtreten der STA"?

    Vor 10 Jahren hätte ich noch gesagt: "Auf keinen Fall!"

    Doch mit der Zeit wird man oft des besseren belehrt. Ich kann mir sehr gut vorstellen das die Staatsanwaltschaft ein Auge auf Deinen Helden geworfen hat.

    Erst recht wenn Betroffene aus den Kreisen der Judikative kommen. Möglich ist alles.

    Das besagter Angehöriger hinterher sein "Schwarzgeld" einklagen wollte ( ist das nun dumm oder frech?) steht auf einem anderen Blatt...

    Sorry, da musste ich wirklich schmunzeln...

    Wenn das wirklich so abgelaufen ist, ist das dumm und frech zugleich.

    Wusste Dein Held das schon vorher, wen er da übers Ohr haut?


    Ich wünsche Euch, daß endlich bald Schluss ist mit der Haft. Toi, Toi, Toi.

    Im Knast ändern sich die Zeiten wohl nie!

    Mein jüngerer Bruder war ein eingefleischter Kiffer und stand deswegen sehr oft wegen Besitz und Erwerb von Cannabis vor dem Richter.

    Bei der letzten Verurteilung bekam er 1,5 Jahre ohne Bewährung. Klar das daraufhin auch Bewährungswiderrufe folgten und er schließlich fast auf 3 Jahre kam. Dadurch das er immer zu seinem Konsum gestanden hat, wurde ihm auch keine ⅔ gewährt. Bei dem Reststrafengesuch hat die Staatsanwaltschaft auch quer geschossen und ein Gefährlichkeitsgutachten angefordert. Mein Bruder hat nicht einmal eine Fliege etwas zu leide tun können und trotzdem musste er so ein Gutachten erstellt werden. Verstehen konnte das damals vor 30 Jahren auch keiner. Der Rechtsanwalt erklärte uns, daß die STA nur wissen wollte ob von meinem Bruder eine Gefahr ausgehen kann. Es ist wohl ungewöhnlich das jemand so offen zugibt nach der Haftstrafe weiter Cannabis zu konsumieren.


    Ich will Euch jetzt nicht den Mut nehmen, ich habe gerade meinen Bruder gefragt ob er noch weiß wie lange er auf dieses Gutachten warten musste. Die Antwort wird Euch nicht gefallen, aber er hat geschlagene 2½ Monate darauf warten müssen.

    Zum Schluß ist er 4 Monate vor Endstrafentermin früher entlassen worden, mit einer 3 jähriger Bewährungszeit.

    So ein Gefährlichkeitsgutachten ist nicht mit ein paar Sätzen erledigt, aber ich weiß das es auch schneller gehen kann.


    Dein Held hat da nicht Unrecht wenn er sagt, daß man ihn länger daneben will. Wahrscheinlich ist sein Vollzugsverhalten so unauffällig, daß die STA ihre Muskel spielen lässt.

    Ich verstehe nur den Strafvollstreckungsrichter nicht, der kann einen Inhaftierten auch gegen ein Veto der STA entlassen. Das hat damals mein Richter ja auch gemacht. Die Staatsanwaltschaft war bei mir auch dagegen und ich bin trotzdem vorzeitig entlassen worden.