Beiträge von Chris

    Sorry,...

    für Deine Antwort gibt es hier kein "sorry" und das nicht nur weil Dein Beitrag überhaupt nichts mit dem Eingangsthema mehr zu tun hat, sondern Du dazu noch Respektlos gegenüber Cedia geworden bist.

    Weiterhin hast Du überlesen, das Cedia die Ex-Freundin von ihm ist.

    Das sie ihren Ex-Freund trotzdem im Knast unterstützt ist daher bemerkenswert.


    Du bist hier auch nicht angegriffen worden, nur weil Dein Mann kriminell geworden ist und dafür im Knast sitzt.

    Da würde ich genauso einschreiten und dementsprechend reagieren.


    Damit schließe ich dieses Thema und hoffe Du unterlässt in Zukunft solche Antworten.

    das Ende kommt so oder so.

    Ein schwacher Trost, aber wahre Worte.

    Die Enttäuschung sitzt tief, besonders bei Deinem Mann. Ich kann das nachempfinden wenn man das Gefühl bekommt, ständig von jedem verarscht zu werden.

    Man sitzt da auf seine 8 m² und es sind einem die Hände gebunden. Das man da sauer und wütend wird, für mich ein klarer Fall. Man neigt dann auch dazu, alles ziemlich enger zu sehen, was man aber auch braucht um seine Wut wieder etwas runterfahren.

    In Freiheit würde man sich darüber schlapp lachen, bis einem die Tränen kommen und als Kindergartenkram ansehen.

    Aber im Knast ist das völlig anders und für Aussenstehende schwer zu beschreiben, da reicht echt eine Kleinigkeit um Hoch zugehen und der Weltuntergang droht.

    Man kühlt zwar wieder ab und setzt sich ein Ziel und das ist für Euch der 14.12

    Nun, Düsseldorf ist ein Untersuchungsgefängnis und mit einer Haftzeitlänge bis zu 2 Jahren.

    Wurde man dann rechtskräftig Verurteilt, dreht sich das JVA Karussell.


    Warum Dein Ex-Freund 1,5 Jahre in D-dorf gesessen hat, kann ich Dir nicht sagen, kenne die Akte nicht.

    Es kann sehr gut sein, das er oder die Staatsanwaltschaft in Berufung gegangen ist, damit verlängert sich natürlich die Untersuchungshaft.


    Man kann in einem Untersuchungsgefängnis einige Grundlagen legen, wie z. B. sich um eine Therapie kümmern. Aber beginnen kann man erst, wenn man weiß ob eine Verurteilung erfolgt und wie lang die Strafe ist.

    Er wird seine Therapie mit Sicherheit noch bekommen. Hagen ist in NRW der sogenannte "Verteilerknast". Dort soll über den Inhaftierten konferiert werden für welche Anstalt er in Frage kommt. Oft geht es aber nur darum in welchem Knast noch ein Plätzchen frei ist.

    Dort angekommen, wird er noch einmal über ihn konferiert und da entscheidet sich dann auch was für Therapeutische Maßnahmen ergriffen werden können.

    Er hat ja noch einige Monate vor sich......

    Ich weiß das es für ihn scheiße schwer ist, nach all den Niederlagen die er erlitten hat, weiterhin positiv zu denken. Mir würde es mit Sicherheit nicht anders ergehen.

    Die Sozialarbeiterin hat da leider recht, nicht in den Genuss vorzeitiger Entlassung kommen Strafgefangene, die eine Freiheitsstrafe oder Jugendstrafe von mindestens zwei Jahren wegen vorsätzlicher Straftaten oder eine Freiheitsstrafe oder Jugendstrafe wegen Sexualstraftaten zu verbüßen hatten.:wutkoch:


    Ich würde Dir gerne etwas anderes schreiben, aber es ist tatsächlich so und auf Nachfrage meines kleinen Bruders muss in NRW die Weihnachtsamnistie vom Gefangenen beantragt werden.

    In Rheinland-Pfalz ging das bis vor 15 Jahren automatisch.

    Als ich in einen Deiner letzten Beitäge gelesen habe das er am 14 Dez. sein Entlassungstermin hat, dachte ich gleich das er mit einer Weihnachtsamnestie rechnen kann.

    I.d.R. geht das Automatisch und wird auch angekündigt.

    In Rheinland Pfalz begann die in meinem Haftjahr am 27 Nov. und der Beschluss über diese Weihnachtsamnestie hing Anfang November in den Abteilungen öffentlich aus.

    Jeder Briefwechsel (ausser Verteidigerpost) geht grundsätzlich über den Haftrichter oder Staatsanwaltschaft, auch die Postkarten.

    Der Weg bleibt der gleiche, egal ob Brief oder Postkarte.


    Manche Staatsanwaltschaften sammeln auch die Post der Untersuchungshäftlinge und leiten sie dann erst weiter.


    Edit:


    Das Briefgeheimnis eines Inhaftierten ist nur "eingeschränkt". Nicht jeder darf die Post von Untersuchungshäftlingen lesen



    Ganz ehrlich, ich verstehe da die Klinik überhaupt nicht. Mir ist in im offenen Vollzug ähnliches passiert, allerdings wollte ich den Bus nehmen.

    Leider sind die Busverbindungen in der Eifel nicht gerade verlässlich, besonders Sonntags nicht.

    Der Bus kam einfach nicht, er war die einzige und auch die letzte Verbindung an diesem Nachmittag.

    Mir blieb nichts anderes übrig als zu trampen, anders hätte ich es nicht rechtzeitig zurück geschafft. Dabei hatte ich richtig Glück gehabt, denn der Autofahrer der angehalten hatte, wollte eigentlich nur bis zum übernächsten Ort. Aber als er von meinem Pech erfahren hat, fuhr er mich bis vor die Türe der OVA.

    Ich habe es auch erzählt wer mich da gebracht hatte und da ist nichts passiert.


    Wie gesagt, ich verstehe da die Klinik überhaupt nicht, denn wenn sie Fahrten mit dem Fahrrad zulassen, dann muss die Klinik auch mit eine Panne rechnen und ggf. vorher dafür Sorge tragen, wie man sich bei einer Panne mit dem Fahrrad Verhalten soll.

    Für mich ist das eine willkürliche Entscheidung der Klinik.

    Wie hätte sich denn Dein Sohn bei seiner Panne verhalten sollen ??

    Vielleicht den ADFC rufen ?


    [Sakasmus Modus ein]

    Und wie soll er sich bei einem Unfall (Gott bewahre) verhalten wenn die Polizei kommt und feststellt, oha da liegt ein Forensiker....mal sehen ob er überhaupt mit einem Krankenwagen befördert werden darf.

    [Sakasmus Modus aus]


    Ich kann beim besten Willen keine Unachtsamkeit Deines Sohnes feststellen.

    Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen: " Ja, das hat er."


    Bei mir war eigentlich schon alles abgesprochen und ich wartete nur noch auf meine Vollzugsplankonferenz , damit ich die ersten Ausgänge usw. anfangen konnte.

    Doch dann wurde mir eröffnet, dass meine Lockerungen zurückgestellt wurden, auf die Frage nach dem warum, verwies mich mein ALD an den Psycho-Doc, denn er sprach sich gegen Lockerungen aus.

    Als ich dann ein paar Tage später beim Psychologen gesessen habe, stellte ich ihm die Frage nach dem warum.


    Er gab mir mit der Frage:"Würden Sie bei dieser Haftzeitlänge für Lockerungen befürworten ?", meine Akte zu lesen

    Dort stand ein völlig falsches Endstrafendatum, dass er Handschriftlich selbst eingetragen hat und bei noch ausstehenden Jahren, würde ich natürlich auch keine Lockerungen befürworten. Mein Endstrafendatum war der 17.02.2004 und nicht 17.02.2007. Seine geschriebene vier sah aus wie eine sieben und das war echt ein fataler Fehler.

    Ich musste weitere zwei Wochen auf meine neue Vollzugsplankonferenz warten um endlich mit meinen Lockerungen anzufangen.


    Meiner Meinung nach haben Psychologen sogar einen ziemlich großen Einfluss auf die Vollzugsplanung.

    Sie hören das zwar nicht gerne, ist aber wahr.

    Das Thema wurde von mir geschlossen, weil es mal wieder auseinandergerissen wird und bevor es wieder ins Nirvana endet, mache ich hier zu.


    Besser wäre gewesen etwas ausführlicher auf das Eingangsthema einzugehen, anstatt Mitgliedern Erfahrungen abzusprechen oder sich an einzelnen Sätzen aufzureiben, das stört nur den Forumsfrieden.


    Wir kennen hier weder die Ablehnungsgründe der JVA, noch mit welcher Begründung die Tage beantragt wurden.

    Oft gewähren die Anstalten diese 6 Tage erst zwei oder drei Monate vor dem Entlassungstermin.