Beiträge von Kadima

    Hallo Ada,


    ich hatte verstanden, dass das mit dem Gutachten schon so entschieden wurde?!

    Also ist das jetzt noch gar nicht sicher?


    Wenn bei der Anhörung entschieden wurde, dass es ein Gutachten braucht, wird der Richter ohne ein solches keine Entscheidung treffen und es wird eines erstellt.

    Klar hätte der Richter auch gegen die Stimmen der JVA und STA entscheiden können, aber das ist wohl ziemlich selten.

    Vor allem wenn die JVA sich negativ äußert sind die meisten Richter gerne doppelt vorsichtig. Gutachten sind momentan anscheinend sehr in Mode...



    Ich verstehe nur zu gut, wie es dir gerade geht - aber sieh es doch so: er hat seine Therapie beendet. Mit Auszeichnung. DAS ist etwas worauf er stolz sein darf und was euch für die Zukunft ein gutes Fundament gibt. Ob das ein Staatsanwalt/Gericht nun "berücksichtigt" kann doch egal sein. Er hat die Therapie d in erster Linie für sich und für euch durchgezogen. Das ist, meine Meinung, mehr wert als diese Monate...


    und wie gesagt, Halbstrafe ist die große Ausnahme. Auch bei kürzerer Straflänge.

    2/3 kommt doch auch bald - und mit Gutachten In der Tasche hat er nochmal bessere Chancen.


    Seit ihr bei dieser Halbstrafen Geschichte eigentlich anwaltlich vertreten?

    Irgendwie mag ich gar nicht glauben, dass man ihn da so blauäugig in die Anhörung geschickt hat.


    sei lieb gedrückt und Kopf hoch!

    LG

    Kadima

    Hallo Ada,


    Menno... was ist denn los bei den Gerichten? Das erinnert mich 100% an das Reststrafengesuch meines Partners.


    Alles positiv von der JVA geschrieben, vorzeitige Entlassung befürwortet und die STA grätscht rein und fordert ( ohne BTMG oder Gewalt Delikt...) ein Gutachten.

    Leider hat der Richter dem zugestimmt und nun warten wir seit mehr als zwei Monaten auf die Gutachterin...

    Einzig positiv - ALLE sind bei entsprechend ausfallendem Gutachten für eine vorzeitige Entlassung.


    Gutachter entscheiden, eigentlich, gar nix. Sie sollen die Gerichte in ihrer Entscheidung unterstützen, helfen.


    Wahrscheinlich hilft es dir nicht wirklich, aber Halbstrafe ist - nicht nur in Bayern - bei Strafen über 2 Jahren eine ganz große Seltenheit.



    LG

    Kadima

    Genauso wie Fluchtgefahr bei EU Ausländern, was ja eigentlich Diskriminierung ist.

    Hallo Tamie,


    Fluchtgefahr ist ein U-Haftgrund. Drohende Haftlänge und auch der Tatvorwurf spielen da ebenfalls eine Rolle.

    Da würde ich nicht gleich an Diskriminierung denken, wenn jemand mit EU-Pass in U-Haft genommen wird und bleibt....


    Mein Partner - nur mit deutschem Pass = U-Haft da Fluchtgefahr.

    Kompagnon, gegen den im gleichen Zusammenhang ermittelt wurde, Deutscher mit sowohl spanischem wie auch argentinischem Pass = keine U-Haft, hat ja eine schwangere Ehefrau . -- beide haben sich drei Tage nach den Haus- und Bürodurchsuchungen nach Südamerika abgesetzt.

    Mein Partner war da schon in U-Haft. Fluchtgefahr, da keine familiäre Bindung - und das obwohl wir damals schon um Jahre länger zusammen waren als die beiden anderen - haben nur in getrennten Wohnungen gelebt und ohne Trauschein.


    Wenn ich es mir so durch den Kopf gehen lasse: Diskriminierung von Lebensgefährt*innen?! :/



    Die Zeit der U-Haft ist einfach Sch.... alles in der Schwebe, gefühlt dauert es ewig. Trotzdem ist die Zeit nicht verloren, wenn es zur Verurteilung kommt wird diese Zeit angerechnet.


    Bleib stark

    LG

    Kadima

    . Aber wir alle vorher schon geschrieben haben, manchmal lohnen sich 2-3 Monate mehr, damit man danach die vollständige Freiheit hat.

    Sehe ich genauso... und die Ausgangsstrafe ist ja auch nicht so hoch, dass trotz Endstrafe eine Führungsaufsicht droht.

    Lt meinem Partner geht derzeit bei denen zur Zeit kein Endstrafler ohne FA aus dem Bau. Aber die Strafen sind dort generell viel höher.


    überlegt euch das gut. Wobei ich auch jeden verstehen kann, der einfach nur "raus" will :knast:


    VG

    Kadima

    Hallo Zusammen,


    ich habe mal wieder eine Frage, die mir gerade Kopfkino vom Feinsten bereitet....


    Seit einigen Wochen erzählt mein Held von Vollzugsplänen anderer Inhaftierter in denen die vorzeitige Entlassung bereits vermerkt sei.

    Meine Meinung:"ist bestimmt total unverbindlich formuliert so a la: Wenn sich XY wie bislang vorbildlich führt und auch seitens der STA, Vollstreckungskammer keine Einwände vorliegen, ist eine Entlassung im 4. Quartal 2022 möglich." so was in der Art eben, nichts bindendes...

    Mein Partner hat dem immer widersprochen - er habe es ja selbst gesehen und erst auch nicht glauben wollen. Aber, angeblich alles ganz eindeutig und unmissverständlich.

    Im Spaß meinte er: das hat kein Jurist geschrieben...


    Heute hat er - endlich - seine aktuelle Fassung erhalten. Und da steht: Entlassung im 3. Quartal 2022. Nicht mal auf das, immer noch, ausstehende Gefährlichkeitsgutachten oder gar auf STA und Vollstreckungskammer wird eingegangen.


    Ok die JVA hat ihn ja schon in der Stellungnahme zum Reststrafengesuch mit Lob überschüttet, dass die dafür waren/sind ist kein Geheimnis.

    Einzig das Gutachten und die, damals, noch nicht erfolgten Ausgänge/Urlaube waren letzten Endes für die STA / Richter entscheidend.


    Das Gutachten findet gar keinen Widerhall im Plan, genauso wenig wie die jetzt endlich angelaufenen Ausgänge...

    Alles sehr seltsam.


    Mein Partner wollte wegen Gutachten und Ausgang, dass der Plan korrigiert wird ( mal wieder...), aber ich denke er sollte erstmal mit seinem "Vertrauensbeamten" sprechen. Bloß nichts riskieren - wenn es so schön im Plan steht gilt das! Basta!

    Oder? :duck2:



    Nun gut, in den Vorgänger Plänen stand auch schon mal das er 25 Jahre jünger ist und/oder unter Alkoholeinfluss Brände gelegt hat. Da hat er natürlich sofort reagiert, wobei mit dem Alter wohl erst auf Nachfrage....

    an die fehlerhafte Schreibweise seines Namens hat er sich mittlerweile gewöhnt. Er meinte die diesjährige Variante wäre besonders niedlich....


    Was meint ihr? kann ich seinen Krempel so langsam aus dem Keller holen?


    LG

    Kadima


    4.6. nächster Ausgang - 17.6.-19.6. Urlaub! ( nach nur 2 Ausgängen!!!!) alles - angeblich - schon vom Chef unterzeichnet :tanz:

    Vielen Dank für die Antwort.

    Den Anruf von der JVA hab ich erhalten, wo ich gefragt wurde, ob meine Nummer freigeschaltet werden kann.

    Geld hab ich ihm überwiesen, ist auch eingegangen.

    Ich schreibe ihm jeden Tag, von ihm kam letzte Woche 1 Brief. Bis heute nichts weiter. Muss sagen bin schon enttäuscht.

    Hallo DDs09


    lass ihn doch erstmal ankommen.

    Ist es die erste Haft für ihn? Dann ist die Situation genauso fremd und neu für ihn, wie für dich.

    Klar - seine eigene Schuld und trotzdem - einfach ist das alles nicht. Meiner hatte anfangs eine Schreibblockade - aus Scham....

    Und, ganz praktisch gedacht: hat er Briefmarken um zeitnah zu antworten. In manchen BL/JVA darf man eine kleine Menge mit im Brief schicken, wobei wohl schon einige das nicht mehr gestatten ( Drogenschmuggel...)


    und eines mußt du auch für dich verinnerlichen, wenn du diese Zeit zusammen mit ihm und ohne "Schaden" überstehen willst: Geduld ist das neue Zauberwort.

    Nicht leicht, ich übe ab und an immer noch, aber wirklich hilfreich


    VG

    Kadima

    Hallo Tojeto,


    dieses Familienseminar geistert auch seit langem durch Kaisheim. Habe schon mit so mancher Angehörigen gesprochen, die davon träumt(e)...

    Ich habe mal ein PDF angehangen, ist aber aus 2019...


    Fakt war - in den letzten Jahren "vor Corona" hatte die Anstaltsleitung dort niemanden für geeignet eingestuft. Gute Worte der Seelsorger hin oder her...

    Aber Kaisheim ist in diesem Zusammenhang eh speziell.

    Wobei, die "südbayerischen Seminare" sollen - so das Gerücht - eben aus obigen Grund gerne mal ausfallen. Nicht ausreichend Teilnehmer...

    Anscheinend hat man da im Norden die geeigneteren Inhaftierten. :noo:


    So übel liest es sich das auch nicht, zu mal ich es gar nicht falsch finde sich über Partnerschaft/Familie mit professioneller Hilfe Gedanken zu machen.

    Von den Partnerseminaren die es vor Corona in Kaisheim gab, weiß ich, dass trotz "Leitung" durch die jeweiligen Seelsorger das Thema Religion nicht übermäßig Platz eingenommen hat.



    Und wie gesagt, gerade bei längeren Strafen, finde ich so ein langsames wieder "Angewöhnen" mit Anleitung gar nicht so dumm.

    Zumal, nach meiner Info, die Zeit auf die Haft angerechnet wird.



    Also ich würde mich freuen, aber ohne Kids ist das für uns nicht von Belang.

    Freu ich mich also für dich, wenn es klappen sollte :daumen:


    LG

    Kadima

    Familienseminar.pdf

    (4) Für eine Person, der durch eine richterliche Entscheidung die Freiheit entzogen ist, begründet § 17 Absatz 1 keine Meldepflicht, solange

    1.der Vollzug der Freiheitsentziehung drei Monate nicht überschreitet oder

    2.die betroffene Person im Inland nach § 17 oder § 28 gemeldet ist und der Vollzug der Freiheitsentziehung die Dauer von zwölf Monaten nicht überschreitet.


    So ist nun mal die gesetzliche Lage, über 1 Jahr wird umgemeldet.

    Ok, habe nicht gesagt, dass es nicht so ist. Aber mein Partner ist seit 2018 in Kaisheim. Umgemeldet wurde er erst im Juni 2021….

    Neu ist das Gesetz nicht, aber vorher konnte man sich angeblich dort gar nicht anmelden, bzw. es wurde nicht gefördert…

    Und dann ging es plötzlich ganz schnell


    Ich habe sogar 2020 seinen perso bekommen, damit ich ihn bei mir anmelden kann. Mit Vollmacht und allem was dazu gehört. Warum der Aufwand, wenn es eigentlich ein Gesetz gibt, dass dies eindeutig regelt?


    Es gab auch einen Bericht in der Augsburger allgemeinen im Dezember 2021 glaub ich… da wurde über den plötzlichen Einwohnerzuwachs berichtet.


    Vg Kadima



    Ich den Bericht leider nicht verlinken. Ist vom Januar diesen Jahres und im donauwörther Teil der Zeitung erschienen.

    Da wird von einer Gesetzes Änderung gesprochen.

    Ist bei uns im letzten Jahr auch passiert.

    Angeblich bei Strafen ü 12 Monaten "Pflicht" - hat vorher keinen gekümmert und plötzlich "zack! umgemeldet"...

    Für die Gemeinden in denen die JVA "sitzt" hat das den Vorteil, dass durch einen höheren "Einwohnerschlüssel" mehr Geld fliesst.


    Woher auch immer - vom Einkommen der Inhaftierten sicherlich nicht.


    War, wenigstens, in Kaisheim lange in der Diskussion - scheint aber ein Bundesgesetz zu sein, dass auch Bayern nicht - wie sonst gerne üblich - umgehen kann.

    Die Marktgemeinde freut es angeblich, andererseits müssten die den Inhaftierten nach der Entlassung mit Sozialleistungen zur Seite stehen. Sind ja dort gemeldet.

    Werden wohl davon ausgehen, dass jeder Entlassene sofort weg will...


    Also eine WIN Situation für das Nest. :boese:






    LG

    Kadima

    Tojeto4 Wo ist deiner? hört sich gefährlich nach Kaisheim an....

    da waren im März so viele Beamte im Krankenstand, das nichts mehr ging. Die Gefangenen wurden extern verköstigt, weil auch Küche und Bäckerei dicht waren...


    Die Vorgehensweise "Anruf-Rückruf" ist nicht neu und sicher ginge das auch eleganter, aber wenigstens muss der Inhaftierte nichts zahlen. Das war/ist mir in diesem Zusammenhang wichtiger.



    Natürlich weiß ich auch, Papier ist geduldig - aber warum sollte man nicht erst einmal das Ergebnis abwarten?

    Haftraumtelefonie wie andernorts wird es in Bayern sicher nicht geben, schon klar...


    von dem "sehr wichtig" habe ich im Gesetzentwurf nichts gelesen. In dem zugegeben langen Protokolll steht, das man regierungsseitig einen eigenen Entwurf einbringen will und den dann im Ausschuß diskutiert. Hier nervt der Zeitfaktor, das Ganze wird wahrscheinlich noch eine Weile dauern.


    Was mir am wenigsten schmeckt, ist die Carte blanche an die Anstalten. Da wird das Telefonieren ausdrücklich von den örtlichen, personellen, etc. Gegebenheiten abhängig gemacht. Das wäre ein Passus den ich sofort streichen würde!

    Auch die zeitliche Einordnung "Telefonate - Entlassungsvorbereitung", d.h. mehr Telefon am Ende der Haft finde ich grenzwertig. Ist aber, denke ich, vom Aufwand her eh nicht durchzuführen.



    Aber wie gesagt, noch wird diskutiert und vielleicht sind wir dann vom Endprodukt überrascht.


    VG

    Kadima

    Es tut sich was!


    Ende Februar gab es im Rechtsausschuss des bayerischen Landtags eine Sitzung zu diesem Thema.


    Unter dem link https://www.bayern.landtag.de/aktuelles/sitzungen/

    und Stitzungsdatum 24.2. findet man diesenTagesordnungspunkt. Dort sind der Gesetzentwurf und das Protokoll einer früheren Debatte zu diesem Thema verlinkt. Das PDF kann ich nicht anhängen, zu groß...


    Natürlich wird, wen wunderts, die Entscheidungsgewalt auf die Anstalten geschoben. Aber das restriktive "nur im Notfall" soll gestrichen werden.


    Bin gespannt wann das Protokoll vom 24. dann online sein wird...

    Von der Gesetzesänderung will ich gar nicht erst reden.


    Aus Sicht der Inhaftierten und Anghörigen wäre wahrscheinlich "mehr" nötig und möglich, aber: ein erster Schritt ist getan.


    Tagesordnung 24.2.2022.pdf




    LG

    Kadima

    wow... da soll kein Neid aufkommen, im Grunde bin ich auch eher traurig....


    ... weil in Bayern spekuliert der Justizminister laut über "Steuerfinanzierte Planungen von Straftaten " und das Verhindern derselben, als Begründung warum man weiterhin auf der bisherigen steinzeitlichen Vorgehensweise beharrt. Zumal es ja auch am Personal fehle die Telefonate engmaschig zu überwachen. <X


    Ohne Kontrolle geht da gar nichts. Ist angeblich dem bayrischen Bürger nicht vermittelbar.



    Fakt ist: die "bayr. Bürger" die ich kenne, sind komplett erstaunt, dass es Telefon, LZB, OV, etc in Bayern nicht oder nur sehr bedingt gibt. Wo doch in jedem 2. Krimi aus der Haft, gerne vom Flur, telefoniert wird. Auch in bayr. Krimis...


    Sind die Bürger eventuell viel aufgeschlossener als so mancher Minister hier meint?



    Egal, ich wünsche allen Hamburgern und anderen Normal-Telefonierern viel Spaß - wenn ihr in wahrscheinlich naher Zukunft auch online-chatten könnt, werden wir hier in Bayern - vielleicht - eure letzten Telefonkarten der Telekom aufbrauchen. Unter strenger Aufsicht der Beamten, natürlich 8o



    LG

    Kadima

    Noch ein Gedanke, den Chris hier schon einbrachte.

    Sind Angehörige von der Straftat betroffen, geht man von deutlich erhöhter krimmineller Energie aus.

    Das kann ein Richter nicht einfach unter den Tisch fallen lassen, wenn die STA das sicherheitshalter beurteilen lassen will.

    Hi Bikerboy,

    da ist etwas vielleicht unklar rübergekommen - eines seiner Opfer war Angehöriger einer anderen Staatsanwaltschaft...

    und im Zuge der ganzen Bestandsaufnahme kam heraus, dass dieses Opfer eben nicht "nur" Opfer ist.


    Dann hat die ermittelnde STA seinen Compagnon nicht in U-Haft genommen. "Der Mann hat Haus und Familie, keine Fluchtgefahr" - tja, hatte aber auch - neben dem deutschen - auch einen spanischen und argentinischen Pass.... Rate mal was passiert ist. :dong:

    Die Richterin hat gerade diesen Punkt fast schon schadenfroh an mehreren Prozesstagen in aller Breite ausgeführt.

    Nun meint mein Partner halt, dass die STA ihm auch das ankreidet.... Ist eventuell auch haftbedingt, so ein "Verfolgungswahn"...


    LG

    Kadima

    ... Ja wusste er, auch wenn das eigentlich ein "Kunde" seines Kompagnons war, und selbst die Richterin hat seinerzeit beim Prozess gesagt " Mit dem Punkt Anlagebetrug habe ich echt ein Problem. Wer 2017 noch einer Rendite von mehr als 25% Glauben schenkt ist entweder strunz dumm oder gierig. In manchen Fällen wohl auch beides..."

    Insgesamt haben tatsächlich mehrere mit Geldkoffer hinterher versucht ein Zivilverfahren anzustrengen - zwei wurden sogar zu Haftstrafen verurteilt.

    Darum "durfte" meiner nicht nach Landsberg, trotz Erstinhaftierung und Haftzeitlänge. Da waren die beiden schon untergebracht. Hatten vor, während und nach dem Prozess versprochen ihm "kräftig eins aufs Maul zu hauen..."


    Dieses Koofkino hat mir so manche schwere Stunde versüsst: 2 Tresengolfer "vermöbeln" einen Extrem-Schachspieler und die richtig schweren Jungs ( bezogen auf die Muskelmasse, nicht die Straftaten - die sind alle sch.......) nässen sich ein vor Lachen.

    Wobei ich eigentlich jedem der drei Kanaillen zutrauen würde sich entsprechend "Handlanger" zu besorgen - somit war es wohl ganz gut, dass man die schon von Amtswegen getrennt hat...


    Danke für die guten Wünsche, ich hoffe auch das so langsam das Ganze ein Ende hat.


    VG

    Kadima


    Hallo kadima bei mein Sohn ging es sehr schnell. Die Gutachterin hat zwei Gespräche mit mein Sohn geführt. Und er musste ein Fragebogen ausfüllen. Was soll ich sagen Gutachten war gut hat 2/3 befürwortet. Trotzdem hat die Richterin abgelehnt. Na ja was soll ich sagen,jetzt warten wir auch das es bald soweit ist rest Strafe zu beantragen. Hoffnung habe ich leider keine mehr. Euch drücke ich fest die Daumen. Lieben Gruß Birgit

    Danke für die aufmunternden Worte.

    Ich hoffe ja auch, wenn es nur ein kleines Gutachten ist, dass das so zwischendurch reingeschoben werden kann. Aber anscheinend gibt es wohl wirklich keine bindenden Fristen. Und mit Corona & Co ist sowieso alles anders und jede Verzögerung somit schon im Vorfeld entschuldigt und erklärt. "Drängeln" kann er da nicht, er will ja schließlich was von der Justiz - die haben im Grunde alle Zeit der Welt - maximal halt bis zur Endstrafe....


    Alles Gute für euren Reststrafenantrag, mit dem positiven Gutachten im Gepäck schaut es doch gut aus....

    VG

    Kadima

    Ich will Euch jetzt nicht den Mut nehmen, ich habe gerade meinen Bruder gefragt ob er noch weiß wie lange er auf dieses Gutachten warten musste. Die Antwort wird Euch nicht gefallen, aber er hat geschlagene 2½ Monate darauf warten müssen.

    Zum Schluß ist er 4 Monate vor Endstrafentermin früher entlassen worden, mit einer 3 jähriger Bewährungszeit.

    So ein Gefährlichkeitsgutachten ist nicht mit ein paar Sätzen erledigt, aber ich weiß das es auch schneller gehen kann.

    Hallo Chris,


    danke, dass du auch deinen Bruder gefragt hast. Mein Partner geht auch von mindestens 8 Wochen aus, ist ihm "egal" - Hauptsache er darf früher gehen. Und mit Glück sind es auch mehr als 4 Monate Rest...



    Dein Held hat da nicht Unrecht wenn er sagt, daß man ihn länger daneben will. Wahrscheinlich ist sein Vollzugsverhalten so unauffällig, daß die STA ihre Muskel spielen lässt.

    Ich verstehe nur den Strafvollstreckungsrichter nicht, der kann einen Inhaftierten auch gegen ein Veto der STA entlassen. Das hat damals mein Richter ja auch gemacht. Die Staatsanwaltschaft war bei mir auch dagegen und ich bin trotzdem vorzeitig entlassen worden.

    Unauffällig mit Bedeutung "keine Diszis" ganz sicher, ansonsten ist er schon einer der sich einbringt. Auch wenn es einzelnen Beamten mal nicht so schmeckt, die Stellungnahme spricht da ja eine deutliche - positive - Sprache.


    Er meint halt, weil im Zuge des Anlagebetruges auch ein Angehöriger einer (anderen ) Staatsanwaltschaft betroffen war, dass man ihn besonders auf dem Kieker hat. Das besagter Angehöriger hinterher sein "Schwarzgeld" einklagen wollte ( ist das nun dumm oder frech?) steht auf einem anderen Blatt...


    Mittlerweile habe ich mich auch wieder etwas beruhigt,rege mich ja gerne mehr auf als der direkt Betroffene :rolleyes: - es gab Post und er schreibt, dass die Psychologin ihm einige "Musterfragenkataloge" zum Durcharbeiten gegeben hat. Die findet das ganze ziemlich "daneben" - da gäbe es dringlichere Kandidaten...


    Also vielleicht doch "Nachtreten der STA"?



    VG

    Kadima

    Verstehe ich nur zu gut, schon Kaisheim ist ja mega schlecht erreichbar.

    Da freut man sich, wenn es bald entspannter wird und dann sowas.

    Hat er denn schon eine Zusage für Kaufbeuren?

    Kenne mich mit Therapie nicht so aus, aber man liest doch eigentlich immer das der inhaftierte sich selber einen Platz suchen soll, suchen muss!

    Wieso ist dann Kaufbeuren nicht mehr möglich?


    Vg Kadima



    hi Nicky


    Zweitwohnsitz wäre gut, ist aber nicht der Fall und sehr wahrscheinlich keine Option..

    Hab nach dem Bericht gegoogelt, ist aus dem Januar diesen Jahres, allerdings kann der nicht verlinkt werden. Kostenpflichtig…Augsburger Allgemeine.


    Die Ummeldungen sind jedoch bereits Mitte 2021 erfolgt.


    Vg

    Kadima

    Hallo Nicky,


    ja das dürfen die.

    Man hat in Kaisheim, angeblich, lange auf entsprechende Vorgaben gewartet.

    Hat was mit dem "Verteiler" Schlüssel zu tun und durch die jetzt gemeldeten Inhaftierten fliesst mehr Geld in die Dorfkasse.

    Ist allerdings auf Inhaftierte mit Strafen ü 12 Monate begrenzt und man tat seitens der Anstaltsleitung ganz überrascht, dass es tatsächlich nur relativ wenige sind. Keine 50% wenn ich mich richtig erinnere.

    Gab da einen Bericht in der Augsburger Allgemeinen, Donauwörther Teil...


    Meinen hat man auch umgemeldet...



    nur komisch, dass das ganze erst nach der Kommunalwahl über die Bühne ging...

    ob die wahlberechtigten Neu-Kaisheimer wohl auch einen ehemaligen JVA-Beamten gewählt hätten?



    VG

    Kadima

    Hallo zusammen,


    bin seit Mitte der letzten Woche etwas verwirrt - und tatsächlich nicht nur ich...


    Mein Partner hatte in der letzten Woche seine Anhörung bezgl. des Reststrafenantrags.

    2/3 wurde im Juni 2021 abgelehnt, da er noch keine Lockerungen hatte. D.h. gelockert war er schon, nur war die JVA ( und ist es seitdem - mit kurzer 3 Wochen Pause - noch immer ) im Lockdown was Ausführungen und Co anging/angeht.


    Nun also Reststrafenantrag, die JVA hat eine perfekt positive Stellungnahme verfasst und ist auch auf die fehlenden Ausgänge/Urlaube eingegangen. Man sieht kein Problem einer vorzeitigen Entlassung zuzustimmen...

    Der Richter zeigte sich beeindruckt, hurra! Alles klar?


    Nein, die STA hat reingegrätscht - man macht die Aussetzung der Reststrafe zur Bewährung davon abhängig, dass ein Gefährlichkeitsgutachten erstellt wird, sonst würde es sofort ein Veto geben.

    :noo:


    Lt meinem Partner hat selbst der Richter zugegeben, von dieser Forderung überrascht zu sein - nichtsdestotrotz schliesst er sich, Zitat: "Um des lieben Friedens willen", dieser "Bitte" an und hat bereits einen Gutachter beauftragt.


    Auch auf seiner Station herrscht allgemeines Unverständnis, man hatte wohl seinen Haftraum schon "weitergegeben"... 8o

    Die Psychologin weiß ad hoc auch nicht wie sie meinen Helden auf das Gutachten, "dass kann nur ein kleines, 3-4 Fragen umfassendes sein", vorbereiten soll.

    Sie kennt ihn überhaupt nicht, warum auch.


    Jetzt bastelt er an einer Strategie und hat eher das Gefühl, dass seitens der STA, alles daran gesetzt wird, ihn möglichst lange im Knast zu halten.

    Ich behaupte zwar "so wichtig bist du nun auch nicht", aber irgendwie ist es doch seltsam.


    Wobei sich mir gleich die Frage stellt, wie lang so was wohl dauert? Lt meinem Partner gibt es da keine Fristen...


    Hat jemand von euch Erfahrungen mit Gutachten, bzw. warum - ohne Therapie oder Gewaltdelikt im Rucksack - ein solches verlangt wird?


    Ach ja, wenn das Gutachten "positiv" ausfällt, dann steht der vorzeitigen Entlassung nichts mehr entgegen. Sagt der Richter, sagt - im Grunde - auch die STA.

    Darf ich mich ein klein wenig freuen, dass es doch ein etwas schnelleres Ende haben wird?


    wie gesagt, bin etwas verwirrt und das wir gerade nichtmal "Ersatztelefonate" haben nervt gewaltig.

    Wenigstens die Post funktioniert...


    LG

    Kadima

    Hallo Tojeto,


    hört sich doch gut an.


    Wenn du fragst "was soll er schreiben", dann meinst du damit den Bekannten der ihn anstellen will?

    Dem würde ich raten, komplett phantasielos, er "schreibt" und unterschreibt einen Arbeitsvertrag. Als Eintrittsdatum, kann man einen Termin - nahe am 2/3 - wählen.


    Es sollte ihm allerdings ernst sein mit dem Anstellungsverhältnis. Ob ein "Dreizeiler" da reichen würde weiss ich nicht. Mein Partner hat einen "Blankovertrag", da steht als Datum "jeder Zeit, sobald Verfügbar". Der Richter fand es gut, hat aber da zum 2/3 noch keine Lockerungen erfolgen konnten (Corona Lockdown ) sich der Meinung von STA und JVA gebeugt.


    VG

    Kadima