Beiträge von lovegoeson

    Guten Morgen!


    Ein Traum, 7 Wochen, 6 Monate.. und mein Mann hat mit seiner Strafe noch Glück gehabt dass er nach 1 Jahr und anderthalb Monaten schon verlegt wurde.


    War er schon bei der EWA? Es kann auch sein dass er zwischenverlegt wird. Tegel ist manchmal auch eine Notfallösung, derzeit leer und Moabit wird, wie immer, aus allen Nähten platzen.. in Tegel wurde extra wieder die EWA eingerichtet.


    Es kann also sein dass es auch innerhalb Berlins nicht seine letzte Station war. Da der Beamte selbst überrascht war, kann es sein dass dein Mann einfach nur mal kurz woanders hin muss, bis die EWA ansteht, die ja seinen Vollzugsplan erstellt und dort wird ja entschieden wo er hin kommt.


    Liebe Grüße.

    Hallöchen.


    Es kommt auf das Strafmaß an, an sich ist Moabit allerdings ein reines U-Haft Gefängnis. Die EWA erstellt den Vollzugsplan und dafür muss man einen Termin bekommen und das dauert so lange wie es eben dauert, da gibt es zwar Richtlinien aber die sind eh nur Kannbestimmungen.


    Wenn er ein Telio Konto hat und er es aufgeladen hat kann er Dich recht schnell anrufen, das muss aber auch erst eingerichtet werden, wie lange das dauert, keine Ahnung..


    Der zu Besuchende erfährt nichts von dem Termin. Als ich meinen ersten Termin gemacht hatte, hat er es aus dem Brief erfahren den er eine halbe Stunde vorher zu lesen bekommen hat. Wäre die Post später gekommen hätte er dagesessen wie blöd. Das machen die Besucher mit der Pforte aus und Ende.


    Bis Geld aufm Konto ankommt kann auch mal länger dauern, ich glaube bis zu 5 Tage sogar.


    Allerdings sind wir seit einem Jahr aus dem Thema Moabit raus, könnte sich ja auch was geändert haben.


    Liebe Grüße!!

    Danke Betty , ich bin auch über das "der Arzt habe" gestolpert.. erzählen kann jemand halt viel, auch ohne jemanden zu nahe gehen zu wollen.

    Meinem Mann wurden damals auch diese 12 Wochen nahegelegt und zwar sogar bei oder in Schwerin, also nicht irgendwo, sondern dort wo es auch wohl positives Feedback gab. Leider hab ich damals so ein Fass aufgemacht.. weil ich nicht so lange mit den Jungs allein sein wollte und das Problem auch nicht so wirklich begriffen habe, weil mir das Ausmaß noch nicht so krass bekannt war zu dem Zeitpunkt.

    Mit einer Such kämpft man ein Leben lang, der Arzt der das nach sechs Wochen "beendet" den möchte ich mal bitte kennen lernen.. zumal der Arzt das nicht zu entscheiden hat, denn er ist nicht der Therapeut..


    Ich würde das ganze auch eher Seitens deines Mannes hinterfragen, wir als Angehörige möchte nämlich gerne dass alles ganz schnell wieder gut wird und unseren Lieben Glauben schenken, weil wir meist auch keine Erfahrungen oder Konfrontationen zuvor damit hatten..

    Das ist leider gefühlt Gang und Gebe.

    Man hat im berliner Vollzug eine Menge Möglichkeiten, es scheitert aber an der Bereitschaft von so machen Sozialarbeiter. Es werden sich Zuständigkeiten von Anstalt zu anderen Einrichtungen hin und her geschoben und am Ende geht jemand komplett untherapiert raus.. weil sich keiner zuständig fühlt. Was dabei raus kommen kann, lesen wir dann in den Zeitungen und sehen es in den lokalen TV-Medien.


    In Moabit hatte mein Mann eine super Sozialarbeiterin... die, die er jetzt hat ist.. na ja, sie macht halt ein bisschen von jedem.. und hat deutlich weniger Inhaftierte zu betreuen als die in Moabit.


    Möglich sind frühe Lockerungen. Ich kenne eben nur die Beispiele von der Station meines Mannes in Tegel, LLer nach acht Jahren den ersten Freigang, erst begleitet dann unbegleitet. Externe Therapien. Ausbildung, Abitur, Studium.. nur was das Lernen und Selbstbeibringen betrifft sehe ich jetzt selbst .. wenn man nicht einmal jemanden hat der es einem erzählt, der einen visuellen Zugang zum Stoff vermittelt, wie Lehrer oder Dozenten, ist es zusammenhangloses Lesen von Unterrichtsmaterial.


    Es hängt nicht immer nur daran wie weit der Inhaftierte mitarbeiten möchte, sondern auch wie bereit die Anstalt ist, ihrer Pflicht auch nach zu kommen, welche nicht nur das blanke Einsperren ist. Das ist meine Wahrnehmung, das was ich aus den Gesprächen mit meinem Mann höre.. und zum Teil eben auch im Lichtblick lese.. die ja nun mit ihrer Redaktion in Tegel an der Quelle sitzen.


    Es ist ein zähes Warten und man muss immer und immer und immer wieder nachfragen, Anträge stellen, auf die Nerven gehen, was Zeit und Nerven und Hoffnung kostet. Dann kommen so Gespräche mit einzelnen Ansprechpartnern die dezent wenig motivieren und man fragt sich ob es Sinn macht.


    Jeder sagt man muss sich kleine Inseln, kleine Etappenziele bauen, vor Augen halten aber wenn man nicht einmal einen Anfang findet.. und es wird erwartet dass man entspannt bleibt aber mit dem Geduld-Geduld-Gedulds-BlaBla steigt eben auch Frustpotential.


    Es zerrt denjenigen da drinnen und hier draußen auch. Ich sehe nur die Jahre die vergehen, in denen ich mit meinem Mann über Kinder rede, die gefühlt nicht mehr seine sind. Untätig auf Ablauf warten ist halt scheiße aber ändern kostet ja Zeit, Energie und man möchte ja so wenig wie nötig Aufwand betreiben, wobei Aufwand auch schon wieder zu viel ist.


    So, bevor ich mich noch weiter endlos in meinen Zeilen verliere und noch weniger Hoffnung schaffe..


    Wie so oft, kann eben keiner genau sagen was wann wie passiert, weil es Richtlinien gibt an die sich aber eben scheinbar keiner halten muss, siehe halbes Jahr bis zur VPK.. und passieren kann jahrelang nichts.


    LG

    Aufarbeitung und Resozialisierung? Da muss ich schmunzeln. Nicht nur das Beispiel meines Mannes, auch die Erfahrungen von anderen spielt ne andere Melodie.

    Auch die Möglichkeiten an Ausbildungen sind relativ. Mein Mann wollte Elektriker machen, wenn er das hinter sich hat ist er draußen maximal Hilfsarbeiter aber kein Geselle.. das ist ja die Krux..

    Ich hoffe dass es bei Euch so läuft wie es schön wäre und laufen sollte!

    Hi Biker!


    Bei uns ist es so, dass mein Mann erst im Juni oder Juli dieses Jahr seine erste Konferenz hat, also dann bekommt er nach etwas über zwei Jahren seinen ersten.


    Da dein Sohn wohl nach Tegel kommen soll/wird muss er erst vor die EWA und erst dann beginnt die tatsächliche Arbeit, dann bekommt er den Termin für die Konferenz und dann erst gibt es auch einen Vollzugsplan.


    Mein Mann wurde letztes Jahr am 23. Juli nach Tegel verlegt, wartet also auch seit einem Jahr auf den Termin. Er hat aber LL und die haben ja Zeit... *ähem*... aber Berlin ist ja noch schneller als anderswo.. lässt ja hoffen.


    Also alles in allem, Geduld und so...


    Liebe Grüße

    Ich bin hier raus. Also wurde dem Beamten ins Gesicht gepfeffert dass er Alkoholiker ist. Okay. Passiert im Eifer des Gefechts. Fair ist das nicht. Alkoholsucht ist eine Krankheit, ausgelöst durch viele, viele, viele mögliche Faktoren.


    Wenn es dann so ist, und stetig die Runde macht, warum hat noch niemand das Gespräch gesucht und wenn es nur eine Meldung an den Anstaltsleiter? Ich finde diese Mutmaßungen und das Gerede respektlos. Ich schreibe es gerne wieder, Respekt ist keine Einbahnstraße.


    Das ist eine Angelegenheit die muss arbeitsrechtlich geklärt werden, das geht aber niemanden außer dem Arbeitgeber und den Arbeitnehmer etwas an, es sei denn es gab aufgrund der Sucht schon einschneidende, negative Vorfälle.


    Du schreibst fast, als sei es ein Verbrechen welches hinter Tür und Angel begangen wird und jeder weiß bescheid aber keine macht das Maul auf und versucht etwas zu ändern. Derjenige der frei von Fehlern ist werfe den ersten Stein, vielleicht auch noch direkt aus dem Glashaus.


    Was nun dabei raus kommt wegen der Diszi wird sich zeigen, ob diese Vielfalt nötig oder Willkür sind wird man sehen.


    Am Ende war niemand dabei, auch Du nicht. Wäre es andersherum gewesen hättet ihr auch ein Fass aufgemacht, oder?


    Sorry für den Moralapostel, aber ich persönlich finde so eine Abfälligkeit scheiße, auch wenn es wieder vom Thema abweicht oder oder oder..

    Hey!


    Der Anwalt sollte auf jeden Fall auf den Strafvollzug spezialisiert sein, man kann nicht immer irgendeinen nehmen.

    Ich persönlich empfinde es auch als ganz schön viel.
    Mein Mann kam damals für 24 Stunden Bunker, länger dürfen sie ihn nicht "wegsperren" und irgendetwas bekam er dafür noch, empfand ich auch als doppelt bestraft.


    In Tegel ist es sogar so dass meinem Mann knallhart gesagt wurde dass Dienstaufsichtsbeschwerden direkt in den Schredder gehen, ungelesen.. Wer das Geld und den Bedarf hat, Anwalt für den Strafvollzug, meine Meinung.


    Respekt ist keine Einbahnstraße, auch nicht für Beamte. Dass man sich auch mal Auseinandersetzungen stellen muss ist klar, damit müssen alle rechnen aber dass man als Inhaftierter dann immer der Dulli ist, ist nicht fair. Man sollte sich an die Regeln halten, ja, aber man ist zur Freiheitsstrafe verurteilt und nicht zum Fußabtreter..

    Ich hab ja auch überlegt ob ich mir den einfach kopiere und dann ausdrucke um ihn meinem Mann zu schicken.


    Ich finde leider erreicht so ein Artikel, oder so ein Kommentar, leider nie die richtigen.

    Ich hab schon zu meinem Mann gesagt, manchmal wäre es als Justizminister eine klevere Idee so eine Knastzeitung zu abonnieren, einfach um mal zu wissen was eigentlich abgeht. Aber Unisextoiletten sind natürlich viel wichtiger, mehr hat der Herr B. in Berlin nicht bewegt. Mir doch egal wer neben mir in die Schüssel.. egal..


    Ist einfach toll geschrieben, aber ich glaube mehr wird es leider nicht. Dankeschön für den Link!

    Guten Morgen, liebe Sleepslow,


    Zum einen habe ich keine Ahnung mit Angelegenheiten rund ums BTM aber ich glaube da läuft alles sehr bedeckt. Ich habe damals mehrfach versucht den Anwalt meines Mannes zu erreichen, der war aber immer so schwer beschäftigt, nie zu erreichen und auch bei Gericht konnte ich mit dem nichts anfangen. Unnahbar.. man hätte mir auch einfach sagen können dass es aus Strategiegründen nicht möglich ist zu kommunizieren, aber okay. Mir wurde die Nummer vom LKA gegeben um Kontakt aufzubauen, war für die Tonne, geschenkt... Pflichtverteidiger hin oder her, Anwalt ist Anwalt und sollte Anwalt bleiben.


    Ich habe diese Erfahrung mit absoluter Verschwiegenheit nicht kennen gelernt, natürlich durfte er nicht über die Tat schreiben aber unsere Briefe gingen nie über die STA, am Telefon (was zu dem Zeitpunkt auf Zelle war) hat er mir alles erzählt, alles beantwortet was ich gefragt habe, einfach weil er es mir auch schuldig war, Ende.


    Du wirst doch wenigstens die einfachsten Dinge beantwortet bekommen wie wann das angefangen hat, warum, oder weiß ich. Allerdings zu wissen was angeklagt ist hilft nicht, man fragt dann Google nach irgendwelchen Urteilen die nicht dem entsprechen müssen, welches den Mann bekommt, da das alles immer sehr individuell betrachtet werden sollte.


    Wenn dieses Schweigen allerdings hilft um das bestmögliche rauszuhauen dann ist es wohl so. Selbst wenn Du weißt womit ihr rechnen könntet, sobald der Richter das Urteil spricht ist es eh noch einmal schwer es zu hören, weil es dann offiziell ist.


    Ich hoffe für Dich dass Du trotzdem etwas erreichen kannst bei dem Anwalt.


    Ich persönlich finde die Frage ob auch gegen sie ermittelt wird übrigens völlig legitim, da man hier im Forum schon einiges lesen konnte und manche sind eben sehr direkt und manche eben nicht, manche denken sich ihren Teil im Hintergrund und manche eben nicht. Die eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus weil sie auf demselben Baum sitzen und vier Augen mehr sehen als drei.. oder zwei. Dass es nach einer gewissen Zeit, die man sich hier um Forum untereinander austauscht , zu "Beziehungen" kommt ist doch total normal. Manchmal weiß man dann auch vom Schreiben her wen man wie nehmen kann/muss/soll. Es ist ein Forum und hinter den Nicks stecken Menschen und diese sind alle verschieden und einer kann besser mit dem einen der andere mit welchem. Es soll sogar Menschen geben die alle einer Meinung sind und deswegen nichts gegen andere Meinung einzuwenden haben. Das ist einfach so. Manche halten die Finger still weil sie keinen Bock auf Konfrontation haben und manche diskutieren bis zum Erbrechen aus. Ist einfach so.


    Habts fein!

    Sleepslow Keine Frage ist peinlich, ohne Fragen gibt es keine Infos. Es gibt keine doofe Fragen, nur doofe Antworten. Man wird ja nicht geboren und weiß alles, und da von JVA zu JVA alles anders ist muss man auch schon mal direkt bei der JVA erfragen was geht und was nicht. Ich denke auch es geht darum welcher Händler zulässig ist. Wenn es Amazon ist ist es wichtig dass "Verkauf und Versandt durch Amazon" passiert. Allerdings weiß ich auch nicht wie lange es dauert bis er dann die Spiele aufgehändigt bekommt. Ich habe jetzt erst ein Album von den Böhsen Onkelz für meinen bestellt (freigegeben ab 12) muss geprüft werden ob er das überhaupt haben darf, Dauer ca. 4 Wochen... ja geil. Die können da sehr kleinlich sein, von wegen FSK ab 18 ist untersagt..

    Ruf da einfach an, zur Not kannst Du auch das sagen was er zu Dir gesagt hat, meist wissen die Beamten schon was gemeint ist, Du bist nicht die erste und auch nicht die letzte mit dieser Frage, glaub mir.


    TomJacky , soweit ich weiß geht im Gefängnis nur die Playstation1, da muss man sich vorher genau erkundigen.

    Mein Mann z.B. hat sich in Moabit eine zugelegt, ich hab extra ein Spiel bestellt, und nun in Tegel liegt es brav in seiner Habe weil in Tegel die Konsole nicht erlaubt ist. Ob die in Tegel erlaubt ist konnte ihm aber keiner sagen, alle haben aber einfach fest damit gerechnet.. aber ich denke in der Kammer geht´s der Konsole auch gut...

    Hallo Lilly,

    Hartz 4 muss man nicht persönlich beantragen, man muss so oder so einen Antrag ausfüllen, der dann ans Jobcenter geschickt werden muss.

    Hat er keine/n SozialarbeiterIn? Die müssten sowas doch alles mit ihm in Angriff nehmen, glaube ich..

    Wie es aber mit der Wohnungssuche ist weiß ich nicht, sollte sein Hartz bewilligt werden müsste er eventuell gleich ein paar Wohnungsangebote mitschicken, damit das Jobcenter entscheiden kann ob die Miete "angemessen" ist und getragen wird. Wie auch immer der Wohnungsmarkt bei Euch ist, ich weiß nicht wie man aus dem Knast heraus eine Wohnung organisieren kann. Es gibt doch sicherlich auch einige Anlaufstellen die bei so etwas unterstützen, vielleicht hat die JVA für solche Angelegenheiten Flyer?

    Ich weiß halt wirklich nicht wie gut der Sozialdienst in Cottbus ist aber wir hier in Berlin haben so einige Anlaufstellen um solche Dinge unterstützend geregelt bekommen. Vielleicht sind hier im Forum bei den Links hilfreiche Einträge zu finden?


    Wie lange hat er überhaupt insgesamt zu sitzen? Wo hat er zuvor gewohnt, gibt es da noch Möglichkeiten etwas zu mobilisieren, eine Wohnungsbau oder so?


    Ich finde das Thema auch echt knifflig, so kann man ganz schnell auf der Straße landen wenn das alles nicht klappt und wenn da die Resozialisierungsarbeit nicht klappt biste echt am Allerwertesten. Vieles kann man auch telefonisch regeln, gerade bei den Ämtern kappt jetzt viel per Telefon oder eben E-Mail, aber E-Mail müsstest Du wohl in die Hand nehmen.


    Bei uns ist das Thema noch so weit weg dass ich hoffe dass es in so vielen Jahren den Freie. Hilfe Berlin EV. noch gibt.


    Liebe Grüße, Steffi

    Ich habe die Erfahrungen in zwei JVAs gemacht. Moabit ist ein reines U-Haft Gefängnis und auch wenn man Strafer und nicht mehr U-Häftling ist läuft der Besuch wie gehabt. Innen an den Tischen die Häftlinge und außen, ihnen gegenüber der Besuch.

    In Tegel ist es so dass es wie in einem Café ist, mehrere Tische mit je vier Stühlen und man kann nebeneinander sitzen, ganz normal.


    Wie es bei Euch ablaufen wird ab nun keine Ahnung, ich kann mir aber vorstellen dass es so bleibt wie bisher wenn es im Besucherraum so aufgebaut ist wie in Moabit, Tische wie zu eine U gestellt und dann innen und außen Stühle. So wie jede JVA so ihre "Feinheiten" hat, so muss man sie leider nehmen.

    Abgesehen davon, dass es vom Thema abweicht, kann es eben auch so sein dass sich die JVA einen Scheiß um Tataufarbeitung kümmert oder eben auch zu spät, denn dazu müssen Möglichkeiten gegeben sein, mehr als nur in der Zelle darüber nach zu denken oder sich während des Aufschlusses oder auf Arbeit mit den Mithäftlingen darüber zu unterhalten.


    Es gibt Dinge, die sind gerade in Bezug auf die Wiedereingliederung wichtig, unter den Aspekt der Resozialisierung sollte hin und wieder genauer geschaut werden.


    Ich habe das Gefühl dass gerade auch Entscheidungsträger pauschalisieren dabei ist jede Tat individuell zu betrachten, denn jede Tat hat ja auch ein anderer Mensch hinter sich gebracht (außer bei Wiederholungstätern, da sind natürlich mehrere Taten auf den Mist eines einzelnen gewachsen)


    Natürlich hängt es da, wie immer, an der sehr eingeschränkten Personaldecke aber es ist nicht immer alles darauf zu schieben. Sorry, ich musste auch eine gewisse Menge an Brötchen backen, die andere zu zweit backen, es gibt Aufgaben die der Vollzug einfach mal packen sollte, ganz einfach. Ich denke nämlich nicht dass es erstrebenswert ist Menschen nach einer gewissen Zeit Knast unvorbereitet aus den Knast zu lassen.


    Trotzdem bin ich bei Maxi wenn es darum geht dass viele immer klagen und pochen einfach weil man kann. ohne sich selbst auch nur ein wenig an die Regeln halten zu können oder zu wollen. Wie sich jetzt viel auch aufregen dass ja die JVA wegen Corona gewisse Dinge zu streichen.. dabei geht es um "Sicherheit und Ordnung" UND auch wenn ich den Satz selbst nicht mehr hören kann, sie sind ja nicht wegen nichts da drinnen... außer gefühlt der Großteil auf der LLer Station meines Mannes... die sitzen unschuldig (Ironie off)..