Beiträge von Bikerboy

    Hallo Rene,


    Chris hat es klar erklärt, eventuell noch einen Zusatz, es gibt dann oft die Zugansquarantäne zweimal und auch eine Verschubung ist kein zuckerschlecken.

    Die JVA entscheidet, was du haben darfst und was nicht (eine kleine Ausnahme waren bisher die TV-Größen).

    Unser Spezie hat daher heute 2 cm mehr Bildschirmdiagonale als erlaubt, was für ein "Luxus".


    Tschecke die Infos zu Volkstedt und alles Gute für deine Haft.


    Gruß


    Bikerboy

    Hallo Julii..,


    dein Lebensgefährte war also 19 Monate in U-Haft, wurde dann entlassen (warum auch immer) und es gab am 31.10.22 das Urteil über 66 Monate Strafhaft.

    Wenn er das Gericht so verlassen hat, würde ich es auch als Selbststeller sehen.

    Wenn das Urteil vom 31.10.22 seine Rechtskraft hat , dann wird sich in der nächsten Zeit die Ladung zum Stafantritt in der Post befinden.

    Es gibt also einiges zu regeln, nutzt die Zeit, aus der Haft ist das oft viel komplizierter.


    Wie man mit deinem Lebensgefährten dann verfährt ist vollkommen offen.

    Natürlich wird die Zeit (19 Monate) der U-Haft auf die Gesamtstrafe angerechnet.

    Bleiben also 47 Monate bis TE und 28 Monate bis zur 2/3 Entscheidung.


    Viele Umstände werden den Haftverlauf beeinflussen.

    Was steht im Urteil, wie verhält er sich in Haft, was steht im Vollzugsplan etc.

    Es macht also wenig Sinn sich auf etwas zu versteifen, es kommt wie es kommt.


    Ich stolpere auch über folgende Aussage von dir:

    Aktuell wäre er Selbststeller...

    Folge dem Rat von Love und halte ihm von unüberlegten Entscheidungen ab.

    Sollte er die Ladung nicht antreten ist das ein fetter Minuspunkt.


    Gruß


    Bikerboy

    Hallo Love,


    ich glaube du kannst mit einer öffentlich beglaubigten Vollmacht das Erbe für ihn ausschlagen.

    Er soll mal den zuständigen Beurkundungsbeamten in der JVA dazu befragen.

    Könnte sein, dass der die Funktion eines Notars erfüllt, dann sollte es auch über diesen Weg gehen.


    Gruß


    Bikerboy

    Nun ja, du benötigst aber einen Besuchstermin, der durch den Inhaftierten beantragt werden muss.

    Unser Sohn hat uns dann diesen "Besuchsschein" per Post geschickt und ohne den Schein kommst du auch nicht in die JVA, so in Lübeck und Berlin Tegel.


    Gruß


    Bikerboy

    Hallo Psalm,

    Wie soll man da eine Ehe aufrechterhalten soviel zur Resozialisierung .

    tja, in guten wie in schlechten Zeiten, so habt ihr es euch vermutlich versprochen.

    Nun hat dein Ehemann eben für schlechte Zeiten gesorgt.

    Ob euere Liebe die Gefängszeit überstehen soll, ist ja ganz allein eure Entscheidung.


    Es gibt viele Beziehungen, die den Knast nicht überleben aber auch andere Beispiele, wo die Partner um den Erhalt kämpfen.

    Glaubst du wirklich, dass die Anzahl der Besuche da eine wirkliche Einflussgröße darstellt?


    Resozialisierung, ich staune immer, welche Vorstellungen damit verbunden sind.


    Ich beobachte das gerade bei unserem Spezie, der ist ja nun nach seinem ersten Abschuss das zweite mal im OV.

    Jetzt scheint es deutlich besser zu laufen, er hat die Zeichen erkannt und arbeitet an seinem Vollzugszielen.

    Siehe da, die Lockerungen kommen und er lernt langsam seine Geschicke in vernünftige Bahnen zu leiten.


    Lass deinen Mann doch erstmal im GV angommen, sich mit den Gegebenheiten arrangieren, er hat keine Wahl, muss da jetzt durch.


    Gruß


    Bikerboy

    Auch die StA kann eine Revison beantragen, dafür gibt es aber Fristen, die kenne ich nicht so genau.


    Nur mal noch so ein Gedanke zu deinem Mann.

    Bisher haben ja die Bewährungen keine wirkliches Umdenken in seinem Handeln bewirkt.

    Daher ist es auch immer ein Risiko, sich auf eine vorzeitige Haftentlassung einzuschießen.


    Er bekommt die auch nur mit Bewährungsauflagen, es ist also eine erneute Bewährung anhängig, die oft viel länger ist als die Reststrafe.


    U-Haft und Strafhaft sind zwei völlig unterschiedliche Schuhe.


    Es wird für euch beide eine Umstellung werden.

    Jede JVA hat ihre eigenen Regeln, was Besuch, möglicherweise Ausgang oder andersartige Lockerungen angeht.


    Normalerweise wird er nun in den GV verlegt, dort wird ein Vollzugsplan für ihn erstellt, da stehen die Vollzugsziele drin.

    Werden die von ihm erreicht, geht es eben weiter. So ein VP kann aber Monate dauern, welchen Grund soll es denn geben, ihn vorher in den OV zu verlegen?


    Wenn es in seiner jetzigen JVA einen GV gibt, kannst du bestimmt auf der Homepage die Besuchsregeln finden und dich informieren.


    Gruß


    Bikerboy

    Haha, richtige Stelle... :)


    die bin ich sicher nicht, ich habe alles hier und durch die Haft unseres Sohnes lernen dürfen und es gibt natürlich nicht die eine Antwort auf deine Fragen.


    zu 1.: wenn keine Rechtsmittel mehr gegen das Urteil eingelegt werden können, da gibt es nun verschieden RM und daher ist es meine Frage, hat dein Mann und die StA auf Rechtsmittel im Anschluß an die Verhandlung schon verzichtet?


    zu 2.: das wird er in der JVA erfahren, in die er eingewiesen wird, dort also mal ankommen und dann langsam vorarbeiten.

    (Hafturlaub, allein der Begriff belustigt mich, da können bestimmt ander mehr oder weniger zu berichten)


    zu 3.: tja, das sollte man möglicherweise einen pofessionellen Rechtsrat einholen.

    (unser Spezie hat einen Anwalt, der stellt alle möglichen Anträge, Grund: die Ablehnung muss immer begründet werden und kann dann in der selben Form nicht erneut für eine Ablehnung verwendet werden, auch verdient er dabei gut ;) )


    zu 4.: wird eigentlich von selber geprüft und die U-Haftzeit rechnet mit in die Gasamtstrafe.

    (bei 45 Monaten also nach 21,5 Halbstrafenantrag und nach 30 dann 2/3, das wäre in 18 Monaten, bei schon 12 Monaten auf der Uhr)


    zu 5.: das entscheidet die JVA, es wird die Eignung für den OV vorher geprüft und im VP erfasst, ist eine "Kann-Lockerung" und auch das Delikt spielt eine Rolle.


    zu 6.: bei guter Begründung und sozialer Anbindung ist das möglich, auch hier entscheiden das die JVA´s und über Landesgrenzen dann die zuständigen Justitzbehörden.

    (es muss eine geeignete JVA in der Nähe liegen und auch die muss der Verlegung zustimmen)


    All das kann dein Mann selber regeln, jetzt erstmal das Urteil sacken lassen, dann geht es Step bei Step.

    Eile hat keine Chance in der Justiz, in der Ruhe liegt die Kraft und versucht immer von der "ungünstigsten" Seite auszugehen, dann ist die Entäuschung besser zu verkraften, wenn der Traum platzt. :heul2:


    Gruß


    Bikerboy

    Hallo Susann,


    auch eine Bewährung setzt nach meinem Wissen eine Veruteilung voraus, die dann eben zur Bewärung ausgesetzt werden kann.


    Es ist schon sehr selten, das man nach einer Bewärung nochmal eine solche bekommt.

    In der Rückschau wäre es vermutlich besser gewesen, er hätte gleich mal eine Haftstrafe abgesessen.


    So gab es vermutlich das Signal, "ist ja nicht so schlimm, gibt ja nur Bewährung" und das hat ihn von weiteren Straftaten eben nicht abgehalten.


    Jetzt ist das Brett gewaltig und er/ihr müsst lernen damit umzugehen.


    Gruß


    Bikerboy

    Guten Abend Susann.


    wenn ich es richtig verstanden habe war dein Freund bereits verurteilt und hatte dann eine Bewährungszeit bekommen.

    Welche Höhe hatte denn der damalige Urteilsspruch. ich vermute mal 24 Monate und in dieser Zeit nun die erneute Verurteilung.


    War denn die Bewährungszeit nicht auch Thema bei der letzten Verhandlung?

    Das kommt mir komisch vor, denn die Sta hatte doch die Akten.


    Auf das Gesamtstrafmaß hat die JVA erstmal wenig Einfluß.

    Erst gegen Ende der Haftzeit kommt die mehr ins Spiel.


    Ich befürchte wie Kadima, das es noch eine gerichtliche Entscheidung zu Ungunsten deines Freundes geben wird..

    Das sollte er aber dann auch schriftlich bekommen und kann dazu Stellung beziehen.

    Ich stelle es mir aber nur sehr schwer vor, da gute Gegenargumente zu finden.


    Was den OV angeht, da spielen viele Faktoren eine Rolle, kann man sich das blaue vom Himmel wünschen.

    Ihr müsst es nehmen wie es kommt, gerade "Bewährungsversager" haben da eher schlechte Karten.


    Gruß, viel Geduld und Kraft für die kommenden Monate,


    Bikerboy

    GuMo like...


    solche Geschichten, wie deine hier, habe ich schon oft gehört.

    Es bring doch nichts, mit solchen Aktionen verschlechterst du eher noch deine Aussicht auf ein früherers Ende der Haft.


    Du scheinst dir über einige Dinge nicht wirklich im klaren zu sein, dass wird sich aber bald ändern.

    Auch eine Ladung in den OV ist ja kein "Freibrief" und es wird sicher erstmal von der JVA geprüft, ob du überhaupt für diese Unterbingung geeignet bist.


    Für die meißten deiner Gründe hättest du Vollmachten geben können.


    Wenn du deine Tasche gepackt hast, nimm dir ein Herz und stelle dich am Montag.

    Ich sehe es wie Kajada, solltest du mit Haftbefehl eingesammelt werden, ist die Chance auf OV eher eine kleine.


    Gruß


    Bikerboy

    GuMo Shanni,


    dein erster "Fragebeitrag" hier zeigt mir, dass du dich erstmal einlesen solltest.

    Es sind schon/erst 7 Monate vergangen und du hast Fragen zum Ende der Haft deines Verlobten, der ne fette 5 vor der Brust hat.


    Denk erstmal daran, wie ihr die nächsten 12 Monate übersteht, das ist schon ein Stück Weg.

    In Strafhaft gelten andere Regeln als in U-Haft und wenn der 64er im Urteil steht, dann wird es vermutlich nicht ohne abgehen, nur weil man das anders beuerteilt oder sich eine frühere Entlassung wünscht.


    Die JVA entscheidet darüber, ob dein Verlobter später für den OV geeignet ist und wird dann eine Verlegung veranlassen.

    Bei seiner Tatbeschreibung wird sich aber keine JVA so schnell für den OV entscheiden, das ist meine persönliche Erfahrung.


    Shanni, der Anfang ist für alle sehr schwer, ihr habt schon eine Zeit überstanden, es gibt ein Urteil, bald wird es den ersten VP geben.

    Dann kannst du weiter planen.


    Verliere dein Leben nicht aus den Augen, haltet den Kontakt und gebt euch gegenseitig die Kraft, die ihr beide braucht.

    Es muss dir aber klar sein, dass die Zeit von der Uhr muss, bis sich ein Leben mit ihm, erneut aufbauen kann.


    Gruß


    Bikerboy

    Hallo Olbert,


    wenn ich so über deine Geschichte nachdenke, dann sehe ich da zwei Seiten einer Madaille.


    Von einem Gedanken solltest du dich aber verabschieden, dass du hier in Deutschland eine Sonderbehandlung erhalten wirst.

    Du hast dich mit deiner Flucht der Bestrafung entzogen, dass würde ich mal grundsätzlich als fetten Minuspunkt werten.

    Alleine dieser Fakt würde dich für den OV als ungeeignet einstufen.

    Ein Haftkrankenhaus ist für akute Fälle vorgesehen und der dortige Aufenthalt geht sicher nicht über die gesamte Haftzeit.


    Deine Erkrankung ist vermutlich auch kein Grund für Haftverschonung und jede Form von Lockerungen sind in Dt. nur Kannoptionen.

    Wie auch immer deine Geschichte weitergeht, lass dir alles schwarz auf weiß bestätigen, von der deutschen Justiz.

    Wenn du erst in einer JVA hier einsitzt, dann ticken die Uhren einfach anders.


    Gruß


    Bikerboy

    Normalerweise kommt keiner direkt nach der Taschengeldsperre in den OV, also ist die Frage hinfällig.

    Dann ist es eben nicht normal, er wurde heute erneut in den OV verlegt.


    (Gründe für seinen damaligen "Abschuss" waren haltlos, Verfahren eingestellt)

    Ich dachte auch immer, dass jedem Häftling ein Minimalbetrag zur Verfügung steht außer er verweigert die zugeteilte Arbeit. Ist das nicht so?

    Das dachte ich auch, nun musste ich feststellen, dass die JVA bis zu 3 Monaten das Taschengeld sperren darf.


    Gruß


    Bikerboy

    Hallo Safeside,


    ich denke Stein ist in Österreich, da gelten halt eure Strafvollstreckundgesetze und sicher gibt es auch für bestimmte Haftformen ähnliche Begriffe.

    Wie Kunterbunt es schon schreibt gibt es in Deutschland, den Maßregelvollzug.

    Würdet ihr dem ganzen Glauben schenken? Und Wird bei der Maßnahme auch gelockert? Wann wird man daraus entlassen?

    Nun, das ist eine schwierige Sache. Es kann sein, das es Teil seiner Therapie ist, den Kontakt mit dir zu suchen.

    Ich hätte aber erwartet, das vorher jemand von der Anstalt bei dir dazu anfragt oder Kontakt aufnimmt.


    In Dt. kann man als Opfer eine Anfrage an die Strafvollstreckungsbehörde stellen um zu erfahren, wann, wie, welche Lockerungen stattfinden sollen und auch über die geplante Entlassung bekommt man eine Auskunft.

    Schau wie es in Österreich geregelt ist, in Dt. braucht es einen schriftlichen Antrag.


    Ihr habt auch ein gemeinsames Kind, es sollte also auch hier eine Lösung gefunden werden.


    Gruß


    Bikerboy

    Danke Chris, ich hatte gehofft, das du da mal noch deinen Meinung zu schreibst.


    Wir haben unserem Spezie immer eingebläut, mach bloß keine Schulden in Haft.

    Er scheint sich daran zu halten und welchen Sinn so manche Diszies machen, darüber kann ich nur den Kopf schütteln.


    Ich werde da nochmal nachfragen, glaube in Berlin gibt es kein Ü-Geld mehr, werde ich aber klären.


    Danke Gruß,


    Bikerboy

    GuMo Love

    dass er wegen einer Taschengeldsperre komplett ohne dasteht. Ein Grundbetrag ist immer da.

    Grundbetrag, was solld das denn sein ohne Arbeit, Ausbildung etc.?

    Solche Dinge kann man alles aber auch in der Anstalt erfragen,

    Meinst du, er sollte dort fragen: wenn man eine Diszie bekommt, das Taschengeld gestrichen wurde, was soll er denn da für eine Antwort bekommen.

    Es geht konkret um die Frage, wie mache Inhaftierte, die keine Unterstützung von außen bekommen, egal in welcher Form das hinbekommen?


    Gruß


    Bikerboy

    Hallo in die Runde,


    heut beschäftigt mich folgendes Problem.


    Unser Spezie wird nun das 2te mal in den OV verlegt.

    Wir haben natürlich alles wunschgemäß besorgt, (kleiner Haushalt etc.) und nun stellt sich die Frage, welche Geldmittel ihm dort zur Verfügung stehen.


    Zur Vorgeschichte sollte man wissen, das er im GV eine Taschengeldsperre hatte und wohl auch keine Möglichkeit, sich durch Arbeit was zu verdienen (nehme ich mal so hin).


    Nun soll er aber aus dem OV einige Dinge erledigen und meinte, er bekommt bis August kein Geld.

    Wie läuft das denn, wenn es keine Angehörigen gibt, die hier die finanzielle Last tragen können?

    Wie soll ein solcher Inhaftierten dann die Öffis nutzen (gerade ja 9 €), also kein Thema für mich und alle anderen Dinge zahlen?


    An wen kann er sich mit diesem Problem wenden?


    Gruß


    Bikerboy

    Hallo Holgersson,


    wohl keiner der Angehörigen hier hätte mal gedacht ein Teil eines solchen Forums zu sein.

    Ich hatte auch kein Schimmer, dass es einen solch guten "Treffpunkt" im Netz gibt.


    Ich weiß, dass hier schon Eltern von Inhaftierten über Eberswalde geschrieben haben.



    hoffe es hilft dir etwas,


    Gruß


    Bikerboy