Beiträge von Bikerboy

    Hallo Paola,


    er ist doch nicht durch Zufall in diese Einrichtung eingewiesen worden.

    Das Ziel kann doch nicht sein künstlich irgendwelche Probleme vorzuspielen, er sollte versuchen seine Probleme anzugehen und wenn es wenige sind, um so besser.

    MRV ist auch kein "Kindergarten" er wird schnell merken, was man erwartet.

    Immer wenn ich lese, es gibt doch eigentlich "keine Probleme", ist das Erste, was auf die Agenda gehört, die Eigenwarnehmung kritisch zu hinterfragen.

    Lass ihn mal ankommen, die erste Zeit ist immer eine Umstellung.


    Gruß


    Bikerboy

    GuMo Nordlicht,


    im GV sind es oft Einzelhafträume, im gelockerten Haftbereich ist das eher die Ausnahme.

    Freistellung wovon? Durch deine Arbeitskraft, werden ja auch Teile deiner Haftkosten refinanziert.

    Es bleibt aber oft noch genug Zeit für weitere Aktivitäten, bin auf deine Erfahrungsberichte sehr gespannt.


    Gruß


    Bikerboy

    Hallo Elisa,

    Leider steh ich untererwartet unter Maß losem Stress deshalb.

    Du stellst ja auch die vollkommen falschen Fragen.

    Es geht nicht darum, ob und wann er auffliegt.


    Die richtige Frage wäre, will ich mit diesem Menschen und seinem Verhalten weiter in einer Beziehung sein?

    Der Bewährungsbegriff ist anscheinend bei deinem Partner ein Wort ohne Inhalt.

    Wenn aber selbst du sein Verhalten duldest, dann rechne eben auch mit den möglichen Konsequenzen.


    Gruß


    Bikerboy

    Hallo Sina,


    wir sind auch gerade genau in dieser Lockerungsstufe.

    Die erste Ausführung haben wir gut überlegt in einer Freizeiteinrichtung verbracht.

    Auch seine Freundin und seine Kinder waren dabei.

    Es ist einfach unbeschreiblich, den direkten Kontakt ohne diese Gefängnisathmo zu haben.

    Alles lief super und mach dir keine so großen Gedanken über danach.

    Danach ist das davor, vor der nächsten Ausführung/Lockerung.

    Ich wünsche euch nen entspannten Tag.


    Gruß


    Bikerboy

    Kunterbunt: nicht nut theoretisch auch praktisch ist eine Kündigung des Arbeitgebers bei Haftstrafen bis zu zwei Jahren kaum realisierbar, wenn es sich um ein längeres Arebitsverhältnis handelt.

    Im öffentlichen Dienst sind dann noch andere Regeln zu beachten.


    Problem ist halt, ob man dann in dem Betrieb weiter arbeiten will, denn es wird ja was durchsickern.


    Wenn etwas mehr Klarheit über die zu erwartende Strafe besteht, dann kann auch über die Wohnung entschieden werden.


    Gruß


    Bikerboy

    Hallo Jaku,


    du hast also schon erste Informationen und ein Anwalt ist auch im Boot, gut so.

    Bevor da irgendwelche Aktivitäten angeleiert werden, erstmal abwarten.

    Der Arbeitgeber ist zwar von der Lohnfortzahlung befreit, wenn die Weiterarbeit durch eine Haft nicht möglich ist, für eine Kündigung braucht es aber schon eine längere Haftstrafe.

    Manche Dinge kann Sie auch aus der Haft selber regeln.


    Gruß


    Bikerboy

    Hallo Lilly,


    ja, die Behörden arbeiten zusammen, wie dabei die Informationsbeschaffung läuft ist mir auch nicht immer ganz klar.

    Sei froh, das es nur ein Anruf war, es gibt auch unangekündigte Hausbesuche.

    Sicher kennst du deine Bewährungsauflagen, je straffer die sind, je weniger wird überprüft, da ja schon ein Netz gespannt ist.


    Also entspann dich und mach dir keine Sorgen, wenn du die Regeln befolgst, besteht kein Grund, die Bewährung zu widerrufen.


    Gruß


    Bikerboy

    Hallo Jaku,


    willkommen hier im Knastforum.

    Du kannst deine Schwester nicht antufen, Sie kann dich aber telefonisch kontaktieren, wenn einige Fragen geklärt sind.

    Du kannst aber einen Brief schreiben.

    Geduld ist jetzt angesagt, die besonders bei einer solchen Ungewissheit schwer aufzubringen ist.


    Gruß


    Bikerboy

    Im Moment kannst du mal garnichts machen und das er nach Moabit geht ist doch nicht sooo schlecht.

    Die Verschubung wird auch etwas Zeit brauchen, du kannst sicher noch einen Brief schreiben, er wird ja dann irgendwann zugestellt.


    Ich dachte, du kennst dich mit Moabit schon etwas aus.

    Hier kannst du mit Namen und Geburtsdatum einen Besuchstermin telefonisch vereinbaren, wenn die Beschränkung aufgehoben wurde.

    Das sollte aber auch ein Telefonat klären können.

    Was mir nicht klar ist, welche Rolle spielst du denn da?

    Es kann nicht "jeder" einfach mal so einen Besuchstermin vereinbaren.


    Wenn er eine Buchnummer in Moabit hat, dann darf bis zu dreimal im Monat Wäsche getauscht werden.

    Auch kannst du dann sein telio aufladen, wenn die Nummer bekannt und Anrufe an dich freigegeben sind.

    Braucht alles seine Zeit und wenn du Kontakt zu seinen Angehörigen hast, würde ich eher da mein Glück versuchen.


    Gruß


    Bikerboy

    Mein Beitrag dazu:


    Unser Sohn ist in der JVA Tegel gemeldet, war vorher in SWH wohnhaft.

    Die Sozialarbeiterin sagte, er müsste seinen Ausweis, da abgelaufen, in Berlin selber beantragen (hat ja schon Ausgänge).

    Als Wohnsitz gilt dann weiter die JVA, bis er eine eigene Wohnung hat.

    Bei Mietverhältnissen ist die Zustimmung des Vermieters erforderlich.


    Gruß


    Bikerboy

    GuMo adab,


    eigentlich ist das Bundesland, in der die Verurteilung erfolgte auch für die Vollstreckung zuständig.

    Ob es da gleich bei Gericht eine Option zur Vollstreckung in einem anderen Bundsland gibt, wird sicher dein Anwalt wissen und müsste dann auch beantragt werden.

    Andernfalls wirst du dort zum Haftantritt geladen und kannst deine Verlegung beantragen.

    Dazu müssen aber über Landesgrenzen die zuständigen Justitzministerien und die entsprechenden JVA´s zustimmen.


    Gruß


    Bikerboy

    Hallo Naddl,


    die Zeit der Unwissenheit wird vergehen, du brauchst halt jetzt einfach die Geduld, die viele hier schon angesprochen haben.

    Es gibt sehr viele Gründe, warum in der Ermittlungszeit, die Infos dünn gestreut werden.

    Was nürtzt es dir denn, genau zu wissen, was da gelaufen ist? Es ändert nichts an der Tatsache, das er in U-Haft sitzt.

    Denk einfach auch mal an seinen Meldeverstoß und den Versuch sich der Befragung zu entziehen.

    Ich befürchte, du musst dich noch auf einige Überraschungen einstellen müssen.

    Bedenke bei jedem Druck, den du aufbaust, dass alle Äußerungen auch gegen ihn verwendet werden können.

    Besuche in U-Haft werden besonders überwacht und die Staatsanwaltschaft ist ja am Zug und muss den Tatvorwurf beweisen.

    Auch wenn es kein schönes Gefühl für dich ist, im "Unklaren" zu sein, dass ist eine gute Strategie, denn so wirst du möglicherweise nicht auch noch in die Ermittlungen gezogen.

    Wenn du deinem Freund vertraust, dann warte ab und lass den Anwalt seine Arbeit machen.


    Gruß


    Bikerboy

    Hallo Naddl,


    willkommen hier im Forum.

    Du erzählst ja eine echt unübliche Geschichte.

    Warum hatte dein Freund denn keinen festen Wohnsitz?

    Da hatte der Richter wohl wenig Spielraum, zumal dein Freund ja den ersten Gespräch auch ausgewichen war.

    Was kann ich denn noch alles machen

    Schreib ruhig einen Brief und berichte von deinen Handlungen und deinen Absichten (ihn nicht zu verlassen).

    Ist doch egal wann der ankommt, möglicherweise gibt es ja einen Grund, warum du keine weitere Auskunft erhalten hast.

    Hier bleibt dir nur geduldig abzuwarten.


    Gruß


    Bikerboy

    Danke, das du die Homepage so super betreust und sogar deinen Nachtschlaf für uns opferst. :thumbup:

    Es braucht solche Leute und es gibt einfach zu wenige davon.


    Gruß


    Bikerboy