Unsichtbar: Angehörige von Inhaftierten

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Und je intimer die Verbindung, umso größer die Schwierigkeiten: Räumlich getrennte Paare, Kinder, die ihre Eltern vermissen und Eltern,

die ihre Kinder nicht sehen können. Freundschaften, die nur noch durch sporadische Besuche am Leben gehalten werden.

Und mit der sozialen Not geht oft eine finanzielle einher, beispielsweise wenn mit der Inhaftierung der oder die Hauptverdiener der Familie wegfällt.

Doch während über das Leben im Gefängnis vieles bekannt ist, schweigen die Zurückgebliebenen meist und ihre Geschichte bleibt unerzählt.


Aus Angst vor sozialer Ächtung und persönlicher Scham wird vertuscht, geleugnet und gelogen. Denn die Angehörigen von Inhaftierten werden nicht selten in Sippenhaft genommen und tragen so die Schuld der Inhaftierten mit. Welche Hilfestellungen bietet die Gesellschaft denen, die unverschuldet in diese Situation geraten sind? Und welche Hilfestellung wünschen sich die Betroffenen?




Autorin: Juliane Krebs

Redaktion: Gundi Große


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